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Essen-Altenessen

Essen-Altenessen

Evangelische Kirche




Überblick

Essen-Altenessen

...die nach der Zeche Carl benannte Grundschule des Ortsteils...



Altenessen ist ein Stadtteil der Ruhrmetropole Essen. Der Stadtteil wird verwaltungsmäßig unterteilt in Altenessen-Nord und Altenessen-Süd. Es ist ein alter Stadtteil, der einst aus einer Bauernschaft auf dem Hölterberg hervorgegangen ist. Altenessen ist der bevölkerungsreichste Stadtteil Essens. Der Stadtteil befindet sich im Norden der Stadt und wird begrenzt durch die Stadtteile Vogelheim und Bochold im Westen, im Süden durch das Nordviertel, im Osten durch Katernberg und Stoppenberg und im Norden durch Karnap, wobei hier die Emscher mit dem parallel verlaufenden Rhein-Herne-Kanal die Grenze bildet. Durch das Gebiet von Altenessen fließt die Berne, die in der Nähe des Berneparks in Bottrop-Ebel in die Emscher mündet. Auch der Stoppenberger Bach durchfließt das Gebiet des Stadtteils Altenessen.

Essen-Altenessen

...Häuserzeile an der Altenessener Straße...


Eine der Hauptverbindungsstraßen in Altenessen ist die Bundesstraße 224 - die Gladbecker Straße. Sie verbindet die Stadtmitte von Essen mit dem Autobahnanschluss der A 42- dem sogenannten Emscherschnellweg. Eine weitere Verbindung ist die Wilhelm-Nieswandt-Allee, die im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen den Essener Ortsteil spürbar entlastet. Der Autoverkehr auf der Altenessener Straße konnte dadurch spürbar gesenkt werden und die Straße führt heute teilweise verkehrsberuhigt durch das Zentrum von Altenessen. Durch diese Maßnahme wurde der Kernbereich von Altenessen wesentlich attraktiver.




Geschichte

Essen-Altenessen

...ehemalige Badeanstalt Altenessen- heute Sport- und GesundheitsCenter Altenessen...


Zu Altenessen gehört der Regionalbahnhof Essen-Altenessen. Der bereits im Jahr 1847 durch die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft als „Bahnhof Essen CME“ errichtete Bahnhof war der zweite Essener Bahnhof und historisch von größerer Bedeutung als gegenwärtig. Er verlor mit dem Bau des Essener Hauptbahnhofs 1862 an Wichtigkeit. Geschichtlich tauchen die Bezeichnungen Alden Essende oder Aldenessende erstmals ab 1120 ergänzend zum eigentlichen Essen auf. Die Abgrenzung von Altenessen zu Essen wurde erstmals am 7. Dezember 1310 in einer Urkunde festgehalten. Während der napoleonischen Zeit im Jahr 1808 wurde die Munizipalität Altenessen gebildet, der neben der ehemaligen Bauernschaft Altenessen auch Frillendorf, Huttrop, Karnap, Schonnebeck, Katernberg, Rotthausen, Rüttenscheid und Stoppenberg angehörten.



Essen-Altenessen

Einkaufsmeile Altenessener Straße


1813 wurde die Munizipalität Altenessen zur eigenständigen Bürgermeisterei, der ab 1874 nur noch Karnap mit angehörte. Alle anderen Teile gingen an die neue Bürgermeisterei Stoppenberg. Diese Bürgermeisterei Altenessen bestand bis zur Eingemeindung von Altenessen zur Stadt Essen 1915. 1812 gründete Friedrich Krupp (1787 - 1826) hier in Altenessen (heute auf dem Gebiet von Vogelheim) an der bereits 1446 urkundlich erwähnten Walkmühle an der Berne einen ersten Schmelzbau und ein Hammergebäude zur Gussstahlherstellung. Viel Erfolg hatte er damit jedoch nicht. Erst sein Sohn Alfred Krupp (1812 - 1887) führte das Unternehmen an seinem neuen Standort an der Altendorfer Chaussee zum Erfolg, wo sein Vater in den Jahren 1818/19 das später Stammhaus genannte Gebäude errichten ließ.


Zeche Carl & Zeche Helene

Essen-Altenessen - Zeche Carl


Zum 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. wurde am 21. März 1897 der Kaiser-Wilhelm-Park eröffnet. Schon bei der Eingemeindung 1915 waren an diesem Standort einige Zechen vertreten: Zum einen die Zeche Carl, die bereits 1856 als "Zeche Hercules" abgeteuft und 1929 durch die Schachtanlage Emil übernommen wurde, zum anderen durch die im Jahr 1973 geschlossene Zeche "Emil Fritz", ein Verbundbergwerk aus den Zechen "Emil-Emscher" und "Fritz Heinrich". Nicht zu vergessen die 1870 als Anschlussanlage zur Zeche Amalie in Essen-Altendorf gegründete Zeche Helene an der Twentmannstraße.

Weitere Informationen zur Zeche Carl im Essener Stadtteil Altenesssen finden Sie hier....!

Weitere Informationen zur Zeche Helene im Essener Stadtteil Altenesssen finden Sie hier....!


Weitere Informationen:

Industrielandschaft Der Essener Stadtteil Altenessen hat mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Es gibt keine Burgen und Schlösser, kein Kloster oder sonstige Sehenswürdigkeiten in dieser Richt...

Schurenbachhalde Zu den Sehenswürdigkeiten der Industriekultur im Essener Ortsteil Altenessen gehört u.a. auch die Schurenbachhalde. Sie befindet sich etwas versteckt im äußersten Norden von Altenessen und ist au...

Zechen in Altenessen Teil I. Im Jahre 1852 gründete der Industrielle Friedrich Grillo den Bergwerks-Verein Neu-Essen mit Sitz in Altenessen. Dieses Unternehmen firmierte als Aktiengesellschaft und hatte diverse Grubenfelder nördlich von Altenessen und westlich von Heßler (Gelsenkirchen) unter den Namen Heinrich Theodor und Fritz....

Weitere Informationen:

Zeche Carl Zu den Sehenswürdigkeiten im Essener Ortsteil Altenessen - auch mit Freizeitwert - gehören die noch vorhandenen Gebäude der Zeche Helene und der Zeche Carl. Die Gebäude der Zeche Carl bilden heut...

Zeche Helene Ihren Namen erhielt die Zeche Helene nach Helene-Amalie Krupp (1732 - 1810), der Gattin des angesehenen Essener Kaufmanns Friedrich Jodocus Krupp (1706 - 1757). Das Steinkohlen-Bergwerk in Essen-Altenessen wurde als Anschlussanlage der Zeche Amalie...

Zechen in Altenessen Teil II. Auch die Zeche Emil-Emscher war ein Steinkohlen-Bergwerk in Altenessen. Die Geschichte dieser beiden Bergwerke beginnt 1872 mit der Gründung der Gewerkschaft Emscher. Der Kölner Bergwerks-Verein hatte 1847 zunächst die in Altenessen liegende Zeche Anna....



Sehenswürdigkeiten

Essen-Altenessen

Denkmal im Kaiser-Wilhelm-Park in Essen-Altenessen; zeigt Kaiser Wilhelm I. mit einem Arbeiter - Foto: Wikipedia (Public domain)


Sehenswürdigkeiten im Essener Ortsteil Altenessen - auch mit Freizeitwert - sind die noch vorhandenen Gebäude der Zeche Carl, die heute ein soziokulturelles Zentrum bilden - ein Ort der Begegnung, der Kultur, des Selbermachens, der Kommunikation, der Teilhabe und der Information. Weiterhin der Rhein-Herne-Kanal und die bewanderbare Schurenbachhalde im Norden von Altenessen, der schön gestaltete Kaiser-Wilhelm-Park als größte Grünfläche mit Gewässer in der Mitte des Ortsteils. Übrigens: Der Park wurde zum 100. Geburtstag von Kaiser Wilhelm I. am 21. März 1897 eröffnet. Am südwestlichen Teichufer des Kaiserparks stehen zwei Sumpfzypressen mit einem Stammumfang von 1,92 m und 1,75 m, die sich auf der Liste der 100 geschützten Naturdenkmäler der Stadt Essen befinden.


Helenenpark

Essen-Altenessen

Helenenpark


Ein zweiter Park ist der Helenenpark im Süden von Altenessen. Der Name des Parks deutet schon auf die in der Nähe befindliche einstige Steinkohlenzeche Helene hin, von der noch das vom Architekten Edmund Körner gebaute Verwaltungs- und Kauengebäude erhalten ist. Nach einem Umbau im Jahr 1995 ist das Gebäude jetzt Sitz des Sport- und Gesundheitszentrum Zeche Helene- einer attraktiven Freizeit- und Sportanlage im Essener Norden. Auf dem weiten Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche Helene ist ein schöner Park entstanden, der von den Bewohnern des Stadtteils gerne angenommen wird. Er befindet sich zwischen der Hundebrinkstraße im Westen und der Twentmannstraße im Osten und entstand in den 70er Jahren als Helenenpark mit einer Ausdehnung von fast 25 Hektar. Er erstreckt sich auch über die Stadtteilgrenze von Altenessen-Süd bis nach Stoppenberg.

Last but not least ist auch das Zentrum des Ortsteils mit seinen beiden Kirchen, dem Einkaufszentrum Alleestraße und der verkehrsberuhigten Altenessener Straße interessant.


Privatbrauerei Jacob Stauder

Essen-Altenessen

Privatbrauerei Jacob Stauder


Im Essener Ortsteil Altenessen befindet sich auch die weithin bekannte Privatbrauerei Jacob Stauder, ein Familienbetrieb seit 1867, an der nach dem Unternehmen benannten Stauderstraße. Die Brauerei wurde durch den aus Laub in Unterfranken stammenden Bierbrauergesellen und Fassbinder Theodor Stauder gegründet, der 1867 die Hausbrauerei Schlicker im damals noch ländlichen, aber bereits industriell aufstrebenden Essen pachtete und zunächst untergäriges Bier braute. 1888 verlagerte Jacob Stauder die Brauerei nach Altenessen und ließ sie unter seinem Namen in das Königlich Preußische Firmenregister eintragen. Während des Ersten Weltkrieges, im Winter 1916/1917, erbt Caspar Stauder das Geschäft, der es auch durch die Weltwirtschaftskrise führt.


Essen-Altenessen

Privatbrauerei Jacob Stauder


Sein Nachfolger war sein Sohn Hans-Jacob Stauder, der die Brauerei durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges brachte. Ab 2004 folgten seine Söhne Claus und Rolf Stauder, die sich von zunehmender Massenproduktion distanzierten und hin zu mehr Qualitätsbewusstsein gingen. Zu den heutigen Marken und Produkten der Brauerei zählen Stauder Pils, Stauder Spezial (Export), Stauder Alkoholfrei, Tut Gut Malz, Borbecker Helles Dampfbier, Borbecker Salonbier, Stauder Radler (seit 2007), die alkoholfreie Stauder Fassbrause Zitrone (seit 2011) und Stauder Fassbrause Apfel-Rhabarber (seit 2013). Die Bierspezialitäten aus der Privatbrauerei Stauder sind vor allem in Essen und dem Ruhrgebiet anzutreffen, darüber hinaus auch in ausgesuchten Gastronomiebetrieben und Hotels in Deutschland, wie zum Beispiel im Berliner Adlon und einigen InterConti-Hotels [1].


Rhein-Herne-Kanal

Oberhausen - Rhein-Herne-Kanal

...im Bereich Kaisergarten...


Der Rhein-Herne-Kanal ist Teil des nordwestdeutschen Kanalnetzes und 45 Kilometer lang mit einem Höhenunterschied zwischen Duisburg und Herne von 36 Metern. Der Kanal wurde 1914 in Betrieb genommen als Verbindung des Dortmund-Ems-Kanals zum Rhein. Der Rhein-Herne-Kanal unterlag in den letzten 85 Jahren vielfältigen Anpassungen aus bergbaulichen und verkehrstechnischen Gründen. Diese Eingriffe prägten schon von Anfang an den herben Charme des Kanals mit seinen....

Weitere Informationen zum Rhein-Herne-Kanal im Ruhrgebiet finden Sie hier....!

Quelleninformationen:

Wappen von Altenessen


Die Informationen zur Geschichte des Stadtteils Altenessen basieren auf dem Artikel Altenessen (Stand vom 23.01.2007) und stammen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

1.: Artikel Privatbrauerei Jacob Stauder aus Wikipedia, 25.09.2009, Autoren.


Fotos aus Altenessen




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