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Burgplatz

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Burgplatz




Überblick

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Burgplatz - Ansicht von Osten



Gegenüber dem Katholischen Stadthaus auf der anderen Straßenseite der Bernestraße beginnt der Burgplatz, an dessen Rand einige der interessantesten Gebäude der Stadt Essen stehen. Das Areal dehnt sich bis zur Kettwiger Straße aus, der Einkaufsmeile der Stadt Essen. Heute ist der Burgplatz ein zentraler Platz im Essener Stadtkern. Hier liegt die Keimzelle der Stadt Essen, weshalb er als archäologisch wertvoll gilt und als Bodendenkmal eingetragen ist. Auf dem Gebiet des heutigen Burgplatzes befand sich im Frühmittelalter eine umwehrte Hofanlage, von der im 9. Jahrhundert die Gründung des Stiftes Essen durch den sächsischen Adeligen Altfrid und späteren Bischof von Hildesheim (851 - 874) ausging. Am Nordrand des Platzes befinden sich die kirchlichen Gebäude des Bistums Essen mit der Hohen Domkirche.

Reiterstandbild

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Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I.


Im Süden des Burgplatzes befindet sich das Burggymnasium, die Volkshochschule Essen und der Gebäudekomplex der Lichtburg. In der Mitte des Platzes auf einem großen Sockel befand sich früher ein Kaiserdenkmal, das am 23. Oktober 1898 im Rahmen eines Festaktes enthüllt wurde. Das bronzene Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. stammt vom Bildhauer Hermann Volz. Mit der Neugestaltung des Platzes ab 1924 bekam auch das Kaiserdenkmal 1928 einen neuen Platz. Es wurde an seinen heutigen Standort an der südwestlichen Ecke des Platzes umgesetzt. 1933 wurde der Burgplatz von den Nationalsozialisten in Adolf-Hitler-Platz umbenannt. Sie nutzten den Platz für ihre Kundgebungen und Versammlungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Platz wieder seinen alten Namen.



Residenz der Fürstäbtissin

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Gebäude am Platz der ehemaligen Residenz der Fürstäbtissin


Auf der nördlichen Seite des Platzes befand sich bis 1883 die Residenz der Fürstäbtissin und die Regierungskanzlei des Stiftes, deren Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Nach der Aufhebung des Stiftes 1803 wurde die ehemalige Residenz als Gerichtsgebäude genutzt und später als Landwehrzeughaus. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete man hier eine Volksschule. Seit 1960 ist das Gebäude im Besitz des Bistums Essen. Heute dient das Haus als Sitz des Dezernates für Pastorale Dienste. Links neben diesem Haus befindet sich das 1955/56 zuerst als Pfarrhaus errichtete und später als Haus des Ruhrbischofs umfunktionierte Gebäude mit einem schönen Eingangsportal. Den Eingangsgiebel schmückt ein Werk des Künstlers Ewald Mataré- der "Segnende Engel".


Zechenrelikte

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Burgplatz - Seilscheibe des Wetterschachtes Rheinelbe 6 der Zeche Zollverein


Links neben diesem Gebäude fallen zwei Gegenstände ins Auge. Zum einen handelt es sich um eine Seilscheibe und zum anderen um eine Lore, die sich auf einem kurzen Paar Stahlschienen hier befinden. Die Seilscheibe wurde aus Anlass des 25-jährigen Bischofsjubiläums von Franz Kardinal Hengsbach am 29. September 1978 hier an dieser Stelle am Rande des Burgplatzes aufgestellt. Der erste Bischof von Essen hatte am 29. September 1953 die Bischofsweihe als Weihbischof von Paderborn empfangen. Am Abend vor der Errichtung dieses Monumentes starb nach nur 30-tägigem Pontifikat Papst Johannes-Paul I. Die hier aufgestellte Seilscheibe des Seilfahrt- und Wetterschachtes Rheinelbe 6 stammt von der Zeche Zollverein. Dieser Schacht besaß eine Teufe von 820,80 m und das Gewicht der Seilscheibe wird mit 2700 kg angegeben.


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Burgplatz - Förderwagen des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop


Neben der Seilscheibe erhielt der Ruhrbischof auch eine Kohlenlore geschenkt, auf der die Worte Solidarität, Lebenskraft und Zukunft geprägt wurden. Die Lore - ein Förderwagen des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop - wurde beim Besuch von Papst Johannes Paul II. als Spardose benutzt im Rahmen der Aktion des Bistums Essen, Solidarität mit benachteiligten Jugendlichen, im Jahre der Kohle- und Stahlkrise 1987. Zeit seines Lebens setzte sich Franz Kardinal Hengsbach für die Menschen im Ruhrgebiet ein, insbesondere für die Bergleute, denen er sich immer sehr verbunden fühlte.


Katholisches Stadthaus

Essen-Ostviertel

Katholisches Stadthaus


Östlich des Burgplatzes befindet sich das Katholische Stadthaus an der Bernestraße (Planung Architekt Hans Merl) diente ursprünglich als Hospiz des katholischen Gesellenvereins. Die 1912 fertiggestellte Fassade ist mit Handwerkersymbolen geschmückt. 1859 hatte der Verein ein erstes Gesellenhaus am Steeler Tor bezogen und 1895 zu einem Hospiz umgebaut. Hier konnten ledige Handwerksgesellen, die auf der Suche nach Arbeit in die aufstrebende Industriestadt kamen, essen und wohnen.


Münsterkirche

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Münsterkirche in Essen - Siebenarmiger Leuchter (Münsterschatz)


Das Essener Münster ist die Bischofskirche des Bistums Essen, des "Ruhrbistums". Die den Heiligen Märtyrern Cosmas und Damian, der Allerheiligsten Dreifaltigkeit sowie der Jungfrau Maria geweihte Kirche, die seit der Bistumsgründung auch oft Essener Dom genannt wird, steht am Burgplatz in der östlichen Innenstadt von Essen. Etwa um 850 gründete der spätere Bischof von Hildesheim Altfrid ein Damenstift auf dem Grund seines Gutes Asthnide. Erbaut wurde die Münsterkirche im Jahre 852....

Weitere Informationen zur Essener Münsterkirche finden Sie hier....!


Fotos vom Burgplatz




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