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ThyssenKrupp Quartier

Essen-Altendorf - ThyssenKrupp Quartier




Überblick

Essen-Altendorf - ThyssenKrupp Quartier

ThyssenKrupp Hauptverwaltung



Am 22. August 2010 wurde der neue Krupp-Park als Teil des Krupp-Gürtels den Essener Bürgern übergeben. Unter den zahlreichen Besuchern waren natürlich auch viele Altendorfer anzutreffen, denn deren Stadtteil grenzt ja direkt an den neu entstandenen Park. Sie versprechen sich vor dem Hintergrund des neu entstandenen Krupp-Gürtels mit Krupp-Park, Berthold-Beitz-Boulevard und dem Hauptquartier ThyssenKrupp eine deutliche Aufwertung ihres Stadtviertels. Immerhin- der Anfang ist gemacht, denn am 17. Juni 2010 ist das Hauptquartier der ThyssenKrupp AG offiziell eröffnet worden. Am 18. und 19. September 2010 feierte der Konzern dann mit den Bürgern und Mitarbeitern ein gut besuchtes Eröffnungsfest.


Essen-Altendorf - ThyssenKrupp Quartier

Hauptverwaltung


Es gab viele Informationen über den geschichtsträchtigen Boden, auf dem das neue Hauptquartier entstanden ist. Bekanntlich fusionierten die beiden Konzerne im Jahr 1999 zum ThyssenKrupp Konzern. Die Hauptverwaltung der ehemaligen Firma Krupp war hier direkt an der Altendorfer Straße beheimatet und die Thyssen AG hatte ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Da lag der Gedanke natürlich nahe, den Firmensitz zusammenzulegen. So entstanden Pläne, hier an diesem Ort, an dem die Firma Krupp Geschichte geschrieben hatte, einen neuen, gemeinsamen Firmensitz zu errichten. Und in der Tat ist dies der Boden, wo einst alles begann.


Kruppsche Krankenanstalt

Essen - Westviertel

Gebäude der ehemaligen Kruppschen Krankenanstalt in der Lazarettstraße


Hier wurde 1818 die Gussstahlfabrik errichtet und ab 1819 produziert. Erst nur in sehr begrenztem Umfang, dann mit dem Erfolg stetig wachsend bis zu der Größe einer Stadt. Auch das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Stammhaus der Familie Krupp befand sich auf diesem Gelände. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die hier errichtete Gussstahlfabrik Friedrich Krupp größer als die damalige Stadt Essen. Über 18 000 Wohnungen für die Arbeiter von Krupp wurden errrichtet und die Kruppsche Krankenanstalt in der Lazarettstraße gebaut. Hinzu kamen Erholungseinrichtungen und Läden für den Einkauf des täglichen Bedarfs der Arbeiterfamilien- die Kruppsche Konsumanstalt. Deren Filialen waren über die ganze Stadt Essen verteilt und gehörten noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts zum normalen Straßenbild. Ich selbst kenne diese Geschäfte noch als Krupp-Konsum und habe oft dort eingekauft.

Krupp-Stadt

Essen-Altendorf - ThyssenKrupp Quartier

Ehemaliges Fabrikgelände mit dem Stammhaus Krupp - Bildquelle: Info Route der Industirekultur vor Ort


Die Krupp-Stadt, die sich aus der Keimzelle der Gussstahlfabrik seit 1826 entwickelte, war ein stadtähnliches Gebilde, das aus Industrieanlagen, Arbeitersiedlungen, Versorgungs- und Verkehrsanlagen bestand. 1871 war die Fabrik bereits das größte Unternehmen des Kontinents. Die Fläche, 1861 erst halb so groß wie der mittelalterliche Stadtkern Essens, war bis 1873 auf das Zwanzigfache gewachsen. Diese riesige Industrielandschaft, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Norden bis zum Rhein-Herne-Kanal ausdehnte, fand durch den Zweiten Weltkrieg ihr jähes Ende. Nur wenige Relikte der alten Krupp-Stadt sind heute noch erhalten.


Krupp-Gürtel

Essen-Altendorf

Kruppgürtel - Niederfeldsee


Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das Gelände zum größten Teil in Trümmern und wurde nicht mehr bebaut. Was noch brauchbar war, wurde demontiert und als Wiedergutmachung in Länder transportiert, die besonders unter dem Krieg gelitten hatten. Vom Areal des neuen ThyssenKrupp Hauptquartiers schweift heute der Blick über die Silhouette des Stadtteils Altendorf mit ihren markanten Kirchtürmen über den neu entstandenen Berthold-Beitz-Boulevard zum Krupp-Park und weiter zum noch erhaltenen Fördergerüst der ehemaligen Krupp-Zeche Amalie. Mittlerweile ist fast das gesamte Krupp-Areal bebaut bzw. begrünt und fügt sich harmonisch in den Krupp-Gürtel ein.

Essen-Altendorf

Pferdebahnbrücke - ehemalige Trasse der Rheinischen Bahn


Auf mehr als 23 Hektar ist der sogenannte Krupp-Park entstanden mit seinen "Five Hills" und dem noch weiter westlich gelegenen Niederfeldsee mit Seebühne, der sich zu einem kleinen Freizeitpark entwickeln soll. Weiterhin entstehen im Westen des Parks neue Wohneinheiten am Rand des Sees und eine direkte Verbindung zum Ehrenzeller Platz ist geschaffen worden, zugleich wurde der Platz umgestaltet. Die im Norden des Stadtteils Altendorf verlaufende Trasse der ehemaligen Rheinischen Bahn wird zur Zeit als Radweg ausgebaut. Zur Zeit wird der Bereich der Pferdebahnbrücke umgestaltet.






Tiegelgussdenkmal

Essen-Altendorf - Krupp-Gürtel

Tiegelgussdenkmal


An der Altendorferstraße in Höhe des ThyssenKrupp Quartiers befindet sich das sogenannte Tiegelgussdenkmal. Es ist etwa 22 Meter lang und wiegt etwa 9 Tonnen. Dieses Denkmal wurde 1935 von Gustav und Bertha Krupp von Bohlen und Halbach bei dem Berliner Bildhauer Artur Hoffmann in Auftrag gegeben. Wegen des Zweiten Weltkriegs und der damit verbundenen Materialknappheit konnte die Reliefplastik erst nach dem Krieg, 1952, aufgestellt werden. Das Relief zeigt in der Form eines Halbbogens auf Gussplatten Szenen der Herstellung des Kruppschen Tiegelstahls. Die ehemaligen Produktionsstätten der Firma Krupp waren nur etwa 100 Meter von diesem Denkmal entfernt. Das Tiegelgussdenkmal steht in Essen an der Altendorfer Straße, direkt vor dem Krupp-Gürtel.


Gussstahlfabrik

Essen - Westviertel

Ehemalige Brücke der Krupp-Werkbahn - im Hintergrund Gebäude der ehemaligen Krupp-Gussstahlfabrik


Etwa um 1818 baut die Firma Krupp in Altendorf - damals gehörte Altendorf zur Munizipalität Borbeck - eine Gussstahl-Anlage, die schon am 18. Oktober 1819 erstmals in Betrieb geht. Die nahe gelegene Zeche Sälzer & Neuack liefert die dafür benötigte Kohle. Später wird Alfred Krupp, der Sohn von Friedrich Krupp, die Zeche für sein Unternehmen kaufen. Auf dem neuen Fabrikgelände wird mit dem Bau der Gussstahlanlagen 1818/19 ein Aufseherhaus errichtet, das später als Wohnsitz der Familie Krupp dient (1824 - 1854) und als Kruppsches Stammhaus in die Geschichte des Unternehmens eingehen wird.


Stammhaus Krupp

Essen-Altendorf - Stammhaus Krupp


Das so genannte Kruppsche Stammhaus entstand 1818/19 als Gebäude für den Aufseher der 1811 gegründeten Gussstahlfabrik Fried. Krupp. Das erste Werksgebäude lag unmittel bar dahinter. Im November 1824 bezog der Unternehmensgründer Friedrich Krupp mit seiner Familie das Stammhaus, das in den folgenden dreißig Jahren als Wohnung und Firmenzentrale diente. Alfred Krupp ließ es 1873 umfassend renovieren und bestimmte, dass es als Symbol für die kleinen Anfänge der Firma dauerhaft erhallen bleiben sollte. Im Oktober 1944 wurde es durch Luftangriffe völlig zerstört. Anlässlich des 150jährigen Firmenjubiläums erfolgte 1960/61 ein originalgetreuer Nachbau, rund 100 m versetzt vom ursprünglichen Standort. Das rekonstruierte Stammhaus ist heute die letzte architektonische Erinnerung an die Ursprünge der Firma Krupp.

Heute befindet sich das Stammhaus direkt neben dem Hauptquartier ThyssenKrupp und ist von der Altendorfer Straße zugänglich- allerdings ist es nur von außen zu besichtigen.

Quelle: Route der Industriekultur

Hauptverwaltungsgebäude Krupp

Essen-Altendorf

Ein Teil des ehemaligen Hauptverwaltungsgebäudes der Firma Krupp


Zur 150-Jahr Feier der Firma läßt der letzte aktive Krupp - Alfried Krupp von Bohlen und Halbach - das Stammhaus Krupp wieder aufbauen. Das Gebäude befindet sich jetzt auf dem Gelände des ThyssenKrupp Quartiers. Unweit des Stammhauses Krupp ist das neue Verwaltungsgebäude des ThyssenKrupp-Konzern entstanden. In der Nähe zum Stammhaus - an der Altendorferstraße - lag auch die ehemalige Firmenzentrale der Firma Krupp (Bild nebenstehend), von der noch einige Bauten erhalten sind. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1938 und diente der Konzernleitung als Firmensitz. Ursprünglich war das Gebäude durch eine Brücke mit dem gegenüberliegenden Turmhaus verbunden, das 1908 als Sitz der Kruppverwaltung gebaut und 1976 abgerissen wurde.



Zeche Helene-Amalie

Essen-Altendorf

...ehemalige Anlagen und das Fördergerüst der Zeche Amalie


An der Helenenstraße im Stadtteil Essen-Altendorf liegen die Überreste einer der größten Zechen der Stadt Essen. Die heute noch vorhandenen Tagesanlagen der Zeche Vereinigte Helene-Amalie stammen aus den 1930er Jahren. Nach Stilllegung der Schachtanlage im Jahr 1968 wurden die Aufbereitungsanlagen abgerissen, während die übrigen Bauten weitgehend erhalten blieben. Auch zwei Fördergerüste stehen noch, eines davon ein zweigeschossiges Deutsches Strebengerüst....

Weitere Informationen zur ehemaligen Zeche Vereinigte Helene-Amalie in Essen-Altendorf finden Sie hier....!

Quellennachweis:


Die Informationen zur Krupp-Stadt in Essen-Altendorf basieren auf dem Artikel Krupp-Gussstahlfabrik (Stand vom 16.02.2011) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.






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