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Essen-Horst

Essen-Horst

Zionskirche in Essen-Horst




Horst - Stadtteil an der Ruhr

Essen-Horst

Schule Horster Berg in Essen-Horst



Essen-Horst,
ein Stadtteil im Osten der Stadt Essen liegt auf den Ruhrhöhen. Horst grenzt an die Stadtteile Steele, Freisenbruch und Eiberg und - von der Ruhr getrennt - Burgaltendorf und Überruhr, sowie an die Bochumer Stadtteile Wattenscheid-Höntrop und Dahlhausen, wo sich das Eisenbahnmuseum befindet. Der Stadtteil selbst ist in drei Bereiche geteilt. Er besteht aus dem sogenannten unteren Horst (in den Ruhrauen - u.a. Glasfabrik Wisthoff), dem oberen Horst (auf dem Berg gelegenen Bereich) und dem Hörsterfeld. Das Hörsterfeld ist eine Hochhaussiedlung aus den 1970er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Horst wurde zusammen mit Steele 1929 nach Essen eingemeindet und hat heute ca. 11 400 Einwohner.

Fabrikkomplex Vogelsang

Essen-Horst

Horster Mühle


Der Komplex der sogenannten "Horster Mühle", später Fabrik W. Vogelsang, stellt heute ein bedeutsames Denkmal der rheinischen Energieversorgung dar. Zu der Bedeutung der technikhistorisch wichtigen Maschinenausstattung des Wasserkraftwerks tritt die Tatsache, dass der westliche Teil der Fabrikanlage auf dem Bau der seit Ende des 18. Jahrhunderts hier bestehenden Horster Mühle gründet. Die industriegeschichtliche Bedeutung des Gesamtkomplexes wird zusätzlich unterstrichen durch die Verbindung mit dem Maschinenbauer Franz Dinnendahl (Gedenktafel nebenstehend), der 1775 auf der Horster Mühle geboren wurde.

...ehemalige Karbidfabrik

Essen-Horst

Ehemalige Karbidfabrik Vogelsang


Als dann 1910 die Anlage durch den Fabrikbesitzer W. Vogelsang ersteigert wurde, erlebte die Mühle unter Belassung der Bausubstanz aus dem 18. Jahrhundert erhebliche Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen. Es entstanden mehrere Fabrikgebäude in der zurückhaltenden Backsteinarchitektur jener Zeit mit markanten, segmentbogigen Dachformen. Aus früherer Zeit stammt der parallel zur Mühle errichtete 3 1/2 geschossige Putzbau. Überragt wird die Anlage durch den hohen Schornstein, dessen Ziegelmauerwerk durch helle Steinbänder gegliedert wird. Die Karbidfabrik Vogelsang dokumentiert den Fabrikbau jener Zeit nach der Jahrhundertwende.


Weitere Informationen:

Haus Horst Im Essener Stadtteil Horst steht hoch über den Ruhrauen die Burg Horst. Von der einstigen mittelalterlichen Burganlage sind noch die ehemalige Kapelle aus dem Jahr 1359, der östliche Wirtschaftst...

Horster Mühle Schon von weitem sichtbar durch den hohen Schornstein der ehemaligen Karbidfabrik Vogelsang ist das Gebäudeensemble der Horster Mühle. Bei der Horster Mühle handelt es sich um einen mehrteiligen ...

Weitere Informationen:

Zeche Wohlverwahrt Die ehemalige Zeche Wohlverwahrt liegt im Essener Ortsteil Horst und ist heute ein Industriedenkmal. Es gehört zur Route der Industriekultur. Die Zeche war ein Steinkohlen-Bergwerk in Horst an de...

Franz Dinnendahl Einer der Pioniere der Industrialisierung des Ruhrgebietes wurde im Essener Stadtteil Horst, genauer gesagt auf der Horster Mühle geboren. Es handelt sich um Franz Dinnendahl, dem Konstrukteur un...



Katholische Kirche St. Joseph

Essen-Horst

Katholische Kirche St. Joseph


Weithin sichtbar im Essener Stadtteil Horst ist die katholische Pfarrkirche St. Joseph aufgrund des schönen Kirchturms und der Lage im oberen Horst. Die Pfarrkirche ist aus Ruhrsandstein in neugotischer Architektur in mehreren Bauphasen errichtet worden. Gebaut wurde der erste Teil der Kirche in den Jahren 1884 -1885. Architekt war der aus Bochum stammende Hermann Wielers. Zuerst wurde mit der Errichtung der Chorpartie und drei Langhausjochen mit einem Dachreiter begonnen. Von 1900 - 1903 erfolgte der Anbau von Querhaus, einem weiteren Langhausjoch, dem viergeschossigen Glockenturm mit Spitzhelm und der Sakristei. Der reich entwickelte Hauptchor enthält ein sechsteiliges Rippengewölbe und ein Chorpolygon über sieben Seiten eines Zwölfecks.


Essen-Horst

Katholische Kirche St. Joseph


Weiterhin zur Ausstattung gehören gehaltvoll bekrönte Maßwerkfenster in künstlerischer Verglasung mit geschlossenen Glasornamenten. Heute präsentiert sich das Innere des Gotteshauses als dreischiffiger Kirchenbau. Die Pfarrkirche St. Joseph steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Die korrekte Bezeichnung der Gemeinde lautet: Katholische Gemeinde St. Joseph Horst/Eiberg in der Pfarrei St. Laurentius, Essen.

Adresse:

Gemeindekirche St. Joseph

45279 Essen
Dahlhauser Str. 147

Gemeindezentrum

45279 Essen
Albert-Schweitzer Str. 2

Internet: www.st-joseph-essen.de/

Zionskirche

Essen-Horst

Evangelische Zionskirche


Ein weiterer imposanter Kirchenbau in Essen-Horst ist die Zionskirche. Sie gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Freisenbruch-Horst-Eiberg. Errichtet wurde die Kirche im Jahr 1958. Der Kirchturm der Zionskirche wurde etwas abseits vom Gotteshaus gebaut und bildet heute zusammen mit der Kirche und dem Kindergarten der Gemeinde ein schönes architektonisches Ensemble. Im Jahr 2008 wurde der 50. Geburtstag der Kirche mit einem Festwochenende vom 29. 11. - 30. 11. 2008 gefeiert. Die Kirche befindet sich an der Dahlhauser Straße 161, 45279 Essen - Gottesdienst ist an jedem Sonntag um 9.30 Uhr. Die Kirche ist auch häufig der Aufführungsort für interessante Konzerte.


Horster Mühle

Essen-Horst

Horster Mühle - heutiges Wasserkraftwerk


Die Horster Mühle war eine der ältesten Mühlenanlagen auf Essener Stadtgebiet. Mit der Entstehung eines Ruhrwehres wird sie bereits im 12. Jahrhundert erwähnt. Ihe ursprünglicher Standort war etwa 300 Meter weiter stromauf an einer Ruhrinsel. Bei den Bauten zur Schiffbarmachung der Ruhr ab 1774 erhielt die Horster Mühle gegenüber der neuen Schleuse ihren jetzigen Standort. Dort wurde sie als Öl-, Frucht- und Blaumühle betrieben. Erhalten ist sie in dem zweigeschossigen, 7 achsigen Trakt des westlichen Fabrikteiles Vogelsang. Die Horster Mühle ging 1846 in das Eigentum des Essener Industrieellen Wilhelm Niemann über....

Weitere Informationen zur Horster Mühle und dem Wasserkraftwerk im Essener Stadtteil Horst finden Sie hier....!




Franz Dinnendahl

Essen-Bergerhausen

Fassade der Dinnendahl'schen Fabrik an der Westfalenstraße


Einer der Pioniere der Industrialisierung des Ruhrgebietes wurde im Essener Stadtteil Horst, genauer gesagt auf der Horster Mühle geboren. Es handelt sich um Franz Dinnendahl, den Konstrukteur und Erbauer der ersten Dampfmaschine im Ruhrgebiet. Dinnendahl wurde am 20. August 1775 in Horst geboren. Er baute 1803 in Essen die erste Dampfmaschine im Ruhrgebiet. Dinnendahl kam als Sohn eines Müllers zur Welt. Als Jugendlicher arbeitete er als Viehhirte, um dann zwei Jahre lang als Kohlenschieber sein Geld zu verdienen...

Weitere Informationen zum Erbauer der ersten Dampfmaschine im Ruhrgebiet Franz Dinnendahl finden Sie hier....!


Zeche Wohlverwahrt

Essen-Horst

Maschinenhaus der ehemaligen Zeche "Wohlverwahrt"


Die ehemalige Zeche Wohlverwahrt liegt im Essener Ortsteil Horst am Fleherweg und ist heute ein Industriedenkmal. Es gehört zur Route der Industriekultur. Die Zeche war ein Steinkohlen-Bergwerk in Horst an der Ruhr, in unmittelbarer Nachbarschaft der Horster Mühle- und Schleuse. Wie nahezu alle Ortschaften an der unteren Ruhr, war auch Horst über Jahrzehnte vom Kohlebergbau gekennzeichnet. In und um Horst förderten schon früh diverse kleine Bergwerke. Dazu gehörten neben der Zeche Wohlverwahrt die Zeche Fridolin, die Zeche Robert und einige sogenannte Erbstollen. Die erste Verleihung....

Weitere Informationen zur Zeche Wohlverwahrt im Essener Stadtteil Horst finden Sie hier....!


Haus Horst

Essen-Horst

Haus Horst


Im Essener Stadtteil Horst steht hoch über den Ruhrauen die Burg Horst. Von der einstigen mittelalterlichen Burganlage sind noch die ehemalige Kapelle aus dem Jahr 1359, der östliche Wirtschaftstrakt und die Vorburgmauer mit zwei Türmen erhalten. Die Ursprünge von Haus Horst sind weitgehend unbekannt. Die Herren von Horst sind urkundlich seit dem 12. Jahrhundert belegt während der Adelssitz selbst erst ab dem 14. Jahrhundert nachgewiesen weden kann. Um 1226 beklagt das Reichsstift Essen den Verlust der ....

Weitere Informationen zum Haus Horst im Essener Stadttei Horst finden Sie hier....!


Mahnmal

Essen-Horst

Mahnmal


Dieses Bauwerk - das sogenanntes Ruhrkämpferehrenmal - wurde von den Nationalsozialisten im Jahre 1934 als Ehrenmal für die Gefallenen der Freikorps, Einwohnerwehren, Reichswehr- und Polizeieinheiten errichtet, die 1918 - 1920 gegen die revolutionären Arbeiter im Ruhrgebiet kämpften. Damit versuchten die Nationalsozialisten, ihre Sichtweise dieser Zeit propagandistisch durchzusetzen. Vor allem ging es ihnen darum, die Weimarer Republik - das Ergebnis der Novemberrevolution 1918 - herabzuwürdigen, die Arbeiter der "Roten Ruhrarmee" zu verunglimpfen, die im März 1920 zur Abwehr des republikfeindlichen Kapp-Putsches die Waffen ergriffen und gegen putschende Freikorps-Einheiten, nach Beendigung des Putsches aber auch für die Durchsetzung revolutionärer Forderungen (u.a. Rätesystem) kämpften.


Essen-Horst

Mahnmal


Die Mitglieder der Freikorps, von denen viele schon 1918 politisch rechtsextrem eingestellt waren und später als Nationalsozialisten die Weimarer Republik bekämpften, ließen sich als nationale Helden und Wegbereiter des Nationalsozialismus feiern. Den gewaltsamen Kampf der revolutionären Arbeiter in den bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen 1918 - 1920 ließen sie als "roten Terror" brandmarken, ihren eigenen Kampf, den "Weißen Terror" der Freikorps wurde aber verschwiegen. Diesen Auseinandersetzungen fielen nach der militärischen Besetzung des Ruhrgebiets im April 1920 weit über 1 000 Arbeiter zum Opfer. Erklärtes Ziel dieser Partei war die Beseitigung der Demokratie und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur 1933, die sie als "Rettung Deutschlands" darstellten.





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