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Essen-Stoppenberg

Essen-Stoppenberg

Evangelische Thomaskirche in Essen-Stoppenberg




Übersicht

Essen-Stoppenberg

Impressionen



Der Stadtteil Stoppenberg liegt im Nordosten der Stadt Essen. Angrenzend liegen die Stadtteile Altenessen im Westen und Norden, Katernberg im Nordosten, Schonnebeck im Osten, Frillendorf im Südosten und Essen-Mitte im Süden. In Essen-Stoppenberg befindet sich die an die Stadtteile Katernberg und Schonnebeck grenzende Zeche Zollverein, Schacht 12. Der Industriekomplex Zeche Zollverein ist seit dem 31. August 2002 offiziell UNESCO-Weltkulturerbe. Im Osten der Gemeinde lag die Schachtanlage Zeche Friedrich Ernestine. Das nach ihr benannte Gewerbegebiet an der Ernestinenstraße erinnert heute noch an den Standort dieses Bergwerks.

Geschichte

Essen-Stoppenberg

Blick auf die Nikolauskirche


In dem Gebiet des heutigen Stoppenberg lebten zu Beginn der heutigen Zeitrechnung verschiedene germanische Völker. Eine erste urkundliche Erwähnung fand Stoppenberg mit dem Bau der Stiftskirche Maria in der Not auf dem Stoppenberg (Kapitelberg) genannten Hügel durch die Essener Fürstäbtissin Schwanhild (Swanhild) im Jahre 1073. Die ältesten Spuren einer Besiedelung von Stoppenberg wurden am Anfang des 21. Jahrhunderts an der Twentmannstraße gefunden und stammen aus dem 11. Jahrhundert. Es ist die Zeit, in der die Fürstäbtissin Schwanhild die Stiftskirche bauen ließ.


Kapitelberg

Essen-Stoppenberg


Die Anfänge des Stadtteils liegen auf dem Kapitelberg, denn dort befindet sich die 1073 im Auftrag der 15. Essener Äbtissin Swanhild erbaute Stiftskirche, eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit quadratischem Chorhaus. Seit 1808 gehörte Stoppenberg mit den Bauernschaften Altenessen, Huttrop, Frillendorf, Karnap, Katernberg, Rotthausen, Schonnebeck und Rüttenscheid zur neugegründeten Munizipalität Altenessen mit Sitz in Stoppenberg, welche 1813 zur eigenständigen Bürgermeisterei Altenessen erhoben wurde. 1929 wurde die Bürgermeisterei Altenessen/Stoppenberg aufgehoben und zur Stadt Essen eingemeindet.


Schwanhildenbrunnen

Essen-Stoppenberg

Schwanhildenbrunnen


Der Brunnen wurde gebaut zur Erinnerung an die erste Kirche auf dem Stoppenberg. Errichtet wurde der Brunnen 1915 nach Plänen von Baurat Carl Moritz aus Köln, der auch die St-Nikolaus-Pfarrkirche geplant und gebaut hat. Der Brunnen wurde im Jugendstil errichtet und weist auch auf die Kirchweihe von 1073 hin. Die Bronzegruppe stellt die drei Gründer der Kirche dar: Die Essener Äbtissin Swanhildis mit Stab und Evangelienbuch, Henricus von Essen, Kaplan des Kölner Erzbischofs und Baumeister der Kirche, mit dem Kirchenmodell, den Kölner Erzbischof Anno II. mit der Gründungsurkunde.


Kirchen

Essen-Stoppenberg

Pfarrkirche St. Nikolaus


Am Fuße des Kapitelbergs steht heute die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus, welche eine der wenigen im Jugendstil erbauten Kirchen des Ruhrgebiets ist. Der Bau von St. Nikolaus war nötig geworden, nachdem die Stiftskirche die wachsende Zahl der Gemeindemitglieder nicht mehr aufnehmen konnte. Die Einweihung der Nikolauskirche erfolgte 1907. Direkt gegenüber am Marktplatz von Essen-Stoppenberg befindet sich die evangelische Thomaskirche aus dem Jahr 1900. Es ist ein neugotischer Bau (Titelbild), der im Zweiten Weltkrieg von Bomben zerstört wurde. 1952 wurde die erneuerte Kirche wieder in Dienst genommen.


Stiftskirche Stoppenberg

Stiftskirche Stoppenberg Die Stiftskirche Maria in der Not wurde gegründet von der Äbtissin Swanhild (1073 -1085). Als Nikolauskapelle wurde sie in 1074 von Erzbischof Anno II. geweiht. Zunächst war sie die Kirche für ei...

Zeche Zollverein

Fördergerüst Schacht XII.

Zeche Zollverein Die industrielle Kulturlandschaft in Essen wird vorwiegend geprägt von der ehemaligen Zeche und Kokerei Zollverein in den Stadtteilen Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck. Fünfzehn Jahre nach ...

Zeche Friedrich Ernestine

Essen-Stoppenberg

Standort der Zeche Friedrich Ernestine - die Halle in der Bildmitte gilt als letztes Relikt aus der aktiven Zeit


Die Zeche Friedrich Ernestine war ein Steinkohlenbergwerk in Essener Stadtteil Stoppenberg. Die Gewerkschaft dieses Bergwerks war eines der Gründungsmitglieder des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats. Die höchste Förderung im Jahr betrug 626.328 Tonnen. Der Betriebsbeginn der Zeche lag im Jahr 1873 und das Betriebsende war 1955. Die Zeche beschäftigte in ihren guten Jahren bis zu 1983 Mitarbeiter. Die Gewerkschaft Friedrich Ernestine wurde 1871 durch die Familie Stinnes gegründet. Am 21. Mai des Jahres 1872 wurden die Felder zu Friedrich Ernestine konsolidiert. Noch im selben Jahr erreichte der Schacht 1 bei einer Teufe von 107 Metern das Karbon.


Essen-Stoppenberg

Gewerbegebiet Friedrich Ernestine


Bei einer Teufe von 131 Metern wurde die 1. Sohle angesetzt. Im Jahr darauf wurde bei einer Teufe von 178 Metern die 2. Sohle und bei einer Teufe von 217 Metern die 3. Sohle angesetzt. Im Jahr 1892 wurde eine Kokerei in Betrieb genommen. 1896 wurde mit den Teufarbeiten für den Schacht 2 begonnen, der als Wetterschacht dienen sollte- er wurde neben Schacht 1 angesetzt. Des Weiteren wurde Übertage mit dem Bau einer Maschinenhalle für zwei Kompressoren und einer elektrischen Beleuchtungsanlage begonnen. Am 6. Oktober des Jahres 1910 kam es auf dem Bergwerk zu einer Schlagwetterexplosion- bei diesem Grubenunglück wurden vier Bergleute getötet.


Essen-Stoppenberg

Gewerbegebiet Friedrich Ernestine


Im Jahr 1951 wurden die Teufarbeiten am Schacht 1 wieder aufgenommen und der Schacht erneut tiefer geteuft. Im Jahr 1952 wurde bei einer Teufe von 893 Metern die 10. Sohle angesetzt. Im selben Jahr wurde die Gewerkschaft Friedrich Ernestine aufgelöst. Das Betriebseigentum der Gewerkschaft Friedrich Ernestine wurde auf die Gewerkschaft Victoria Mathias übertragen. Im Jahr 1963 wurde die Zeche Friedrich Ernestine stillgelegt. Der Schacht im Baufeld Friedrich Ernestine wurde verfüllt. Danach wurden die Schächte Friedrich Ernestine verfüllt und die Anlagen abgebrochen. Heute befindet sich auf dem Zechengelände an der Langemarckstraße das Gewerbegebiet Friedrich Ernestine.

Textquelle: Zeche Friedrich Ernestine bei Wikipedia, zuletzt abgerufen am 27.10.2016!


Stiftskirche Stoppenberg

Essen-Stoppenberg - Stiftskirche

Stitftskirche Maria in der Not


Die Stiftskirche Maria in der Not wurde gegründet von der Äbtissin Swanhild (1073 -1085). Als Nikolauskapelle wurde sie in 1074 von Erzbischof Anno II. geweiht. Zunächst war sie die Kirche für einen Konvent von Prämonstratenserinnen. Ab dem 15. Jahrhundert ging aus dem Konvent ein freiweltlicher Frauenstift adeliger Damen hervor. Der Kirchenbau ist eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit Nonnenempore.....

Weitere Informationen zur Stiftskirche in Essen-Stoppenberg finden Sie hier....!


Zeche Zollverein

Essen-Katernberg - Zeche Zollverein

Schachtanlage 1/2/8


Die industrielle Kulturlandschaft in Essen wird vorwiegend geprägt von der ehemaligen Zeche und Kokerei Zollverein in den Stadtteilen Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck. Fünfzehn Jahre nach der Stilllegung des größten Bergwerks des Ruhrgebietes nahm das Komitee des Weltkulturerbes der UNESCO im Jahr 2001 Zeche und Kokerei Zollverein in seine Liste auf. Schon 1932 galt die Zeche bei ihrer Inbetriebnahme....

Weitere Informationen zur Zeche Zollverein im Essener Stadtteil Katernberg finden Sie hier....!


Zechen im Ruhrgebiet und am Niederrhein



Fotos Essen-Stoppenberg




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