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Grillo-Theater

Essen-Theaterplatz

Grillo-Theater




Überblick

Essen-Theaterplatz

Friedrich Grillo (1825 - 1888)



Das Grillo-Theater in Essen ist eines der ältesten Theater im Ruhrgebiet. Seinen Namen verdankt es seinem großzügigen Stifter, dem Großindustriellen Friedrich Grillo (1825 - 1888), der 1825 als Sohn einer Essener Kaufmannsfamilie geboren, auch maßgeblichen Einfluß auf die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung des Ruhrgebiets hatte. So legte Grillo in Gelsenkirchen mit seinen Zechengründungen über Eisenhütten bis hin zum chemischen Betrieb und der Glasmanufaktur sogar den Grundstein für die Entstehung dieser Industriestadt. Friedrich Grillo, häufig auch Fritz Grillo genannt, wurde am 20. Dezember 1825 in Essen geboren.




Geschichte

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Heinrich Friedrich Theodor Ernst Grillo (sein vollständiger Name) war ein deutscher Unternehmer und Industrieller, der die Entwicklung des Ruhrgebiets in der Gründerzeit maßgeblich mitprägte. Grillo verstarb am 16. April 1888 in Düsseldorf. Mit dem in den Jahren von 1890 - 1892 errichteten Bau erhielt Essen als erste Stadt im Ruhrgebiet ein städtisches Theater. Aber schon vor dem Theaterbau gab es in Essen ein Theaterleben. Wandertruppen traten in Gaststätten oder auch in Scheunen oder Zelten auf. Diese Situation änderte sich mit der Initiative des Unternehmers Friedrich Grillo (1825 - 1888). Am 14. Oktober 1887 hatte Grillo in der Essener Stadtverordnetenversammlung erklärt, dass er seiner Heimatstadt ein Theater zu bauen gedenke.


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Doch noch vor Unterzeichnung der Schenkungsurkunde starb er. Seine Witwe Wilhelmine Grillo, geborene von Born, führte seinen Willen aus und spendete 685.000 Mark für den Bau. Das Wohnhaus der Familie stand an der heutigen Kettwiger Straße gegenüber der Johanneskirche. Der Berliner Heinrich Seeling, einer der führenden Theaterarchitekten im Deutschen Reich, entwarf ein monumentales Gebäude. Mit Kuppel und Freitreppe erhielt das Theater einen repräsentativen Charakter, der sich von der damaligen kleinstädtischen Bebauung der Innenstadt stark abhob. Nach Fertigstellung konnte das Theater im Jahre 1892 eröffnet werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Theatergebäude fast vollständig zerstört.


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Detail des Grillo-Theater


Erst Ende 1950 konnten wieder Aufführungen stattfinden. Den Wiederaufbau des nun nach seinen Mäzen benannten Theaters unterstützten Essener Bürger und Unternehmer durch zahlreiche Spenden. Es entstand ein schlichteres Gebäude in neuklassizistischer Prägung mit einem Portalvorbau. Mitte der 80er Jahre geriet das Grillo-Theater erneut ins Blickfeld öffentlicher Auseinandersetzungen. Aufgrund von Sicherheitsmängeln, die auch dem Neubau des Aalto-Theaters Vorschub geleistet hatten, drohte dem sanierungsbedürftigen Haus nun die Schließung.


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Der damalige Schauspielintendant Hans-Günther Heyme konnte dies jedoch erfolgreich verhindern, und nach aufwendigem Umbau - auf Basis der Entwürfe des Architekten Werner Ruhnau - erhielt das Grillo-Theater sein jetziges Gesicht. Mit der Erweiterung des Spielraums und gleichzeitiger Verringerung des Platzangebotes (von 670 auf 400 Plätze) wurde ein modernes, variables Raumtheater geschaffen, das im September 1990 mit Shakespeares "Sommernachtstraum" wiedereröffnet wurde.



Fotos Grillo Theater in Essen




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