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Essener Innenstadt Teil III.

Essen-Ostviertel

Ehemalige Maschinenbauschule - heute Fakultät Chemie der Universität Duisburg-Essen




Überblick

Essen-Ostviertel

Ostviertel - Alt-katholische Friedenskirche



Diese Seite dokumentiert im dritten Teil einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der attraktiven Essener Innenstadt- diesmal im Ostviertel der Stadt. Wir beginnen an der Bernestraße mit den Sehenswürdigkeiten am Steeler Tor, der alten Synagoge, dem Jahrhundertbrunnen, der alt-katholischen Friedenskirche, danach dem Essener Rathaus, der ehenaligen preußischen Maschinenbauschule und den Standorten der beiden Steinkohlenbergwerke in diesem Gebiet- der Zeche Hercules und der Zeche Graf Beust.



Sehenswürdigkeiten am Steeler Tor

Essen-Ostviertel

Jahrhundertbrunnen


Etwas außerhalb des alten Stadtkerns, vor dem ehemaligen Steeler Tor, entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Bauten, die auch heute noch Zeugnis ablegen von der Vielfalt des religiösen Lebens in Essen: die jüdische Synagoge, die Altkatholische Friedenskirche und das katholische Hospiz. Sie alle befanden sich am sogenannten Jahrhundertbrunnen, dessen Grundstein am 3. August 1902 gelegt vurde. Genau 100 Jahre zuvor hatten preußische Truppen Stift und Stadt Essen, die bis dahin selbständig waren, in Besitz genommen. Der Münchener Bildhauer Ifert Janssen entwarf eine Kolossalfigur aus Muschelkalk, die in stilisierter Form die Arbeit an sich darstellen sollte.


Alt-katholische Friedenskirche

Essen-Ostviertel

Ostviertel - Alt-katholische Friedenskirche von 1916


Etwa drei Jahre nach Fertigstellung der Synagoge wurde 1916 die alt-katholische Friedenskirche geweiht. Die Trennung zwischen römisch-katholischer und altkatholischer Kirche erfolgte in den Jahren 1870 - 1874. Ausgangspunkte waren die Papstdogmen des 1. Vatikanischen Konzils von 1870. Das erste Vatikanische Konzil wurde am 29. Juni 1868 von Papst Pius IX. einberufen. Ziel des Konzils sollte die Abwehr moderner Irrtümer und die zeitgemäße Anpassung der kirchlichen Gesetzgebung sein. In Essen bildete sich 1872 eine alt-katholische Gemeinde. Die Entwürfe für den ab 1912 im Auftrag der Stadt Essen geplanten ersten eigenen Kirchenbau der Gemeinde fertigte der Architekt Dr.-Ing. Albert Erbe (1868 - 1922) als Leiter des Essener Hochbauamtes.


Essen-Ostviertel

Ostviertel - Alt-katholische Friedenskirche von 1916


Er betonte sowohl die Eigenständigkeit der Baugruppe aus Unterkirche (Gemeindesaal), Kirche, Pfarrhaus, Schule und Turm als auch ihre Ensemblewirkung mit der benachbarten Synagoge und dem Jahrhundertbrunnen. Backstein und Hausteinelemente sind die wesentlichen Materialien. Die farbenprächtige, rein ornamentale Ausgestaltung des Innenraumes als ein Dreiklang aus Glas, Wandmalerei und Mosaik schuf der niederländische Künstler Jan Thorn Prikker (1868 - 1932), der von 1913 - 1917 als Dozent an der neugegründeten Handwerker - und Kunstgewerbeschule in Essen wirkte. Die Kirche diente als Referenzbau der Schule. Seit 2002 hat die Kirchengemeinde unterstützt von zahlreichen Sponsoren das Gebäude saniert und die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Farbgestaltung des Innenraumes wiederhergestellt. Die vier Evangelienfenster schuf der Künstler Harry Mac Lean im Jahr 1963. Auch die pagodenförmige Turmhaube der Kirche wurde 2010 rekonstruiert.


Katholisches Stadthaus

Essen-Ostviertel

Katholisches Stadthaus


Das benachbarte Katholische Stadthaus an der Bernestraße (Planung Architekt Hans Merl) diente ursprünglich als Hospiz des katholischen Gesellenvereins. Die 1912 fertiggestellte Fassade ist mit Handwerkersymbolen geschmückt. 1859 hatte der Verein ein erstes Gesellenhaus am Steeler Tor bezogen und 1895 zu einem Hospiz umgebaut. Hier konnten ledige Handwerksgesellen, die auf der Suche nach Arbeit in die aufstrebende Industriestadt kamen, essen und wohnen. Das Katholische Stadthaus ist einer der größten Anbieter von Veranstaltungen der allgemeinen und Familienbildung in Essen (Katholische Erwachsenen- und Familienbildung - KEFB).


Maschinenbauschule Essen

Essen-Ostviertel

Ehemalige Maschinenbauschule - heute Fakultät Chemie der Universität Duisburg-Essen


An der Schützenbahn 70 befindet sich das unter Denkmalschutz stehende, vierstöckige Gebäude der ehemaligen Königlichen Maschinenbauschule Essen, später Technikum Essen, aus dem Jahr 1909. Diese Schule ging, wie auch die Königliche Baugewerkschule Essen an der Robert-Schmidt-Straße im Südostviertel, aus der 1901 mit Unterstützung der Friedrich Krupp AG gegründeten staatlich-städtischen Gewerbeschule hervor. Allein der Name weist darauf hin, dass der preußische Staat ein Interesse daran hatte, hier den technischen Nachwuchs ausbilden zu lassen, den die Firmen in Essen und im Ruhrgebiet dringend benötigten. Die Schule wurde im November 1911 feierlich eingeweiht.


Essen-Ostviertel

Ehemalige Maschinenbauschule - Fassade über dem Hauptportal


Rückseitig liegt das Gebäude an der Waldthausenstraße, die an die seit dem 17. Jahrhundert in Essen ansässige Patrizier- und Industriellenfamilie Waldthausen erinnert. Aus der Schule gingen bedeutende Personen hervor, die wichtige Arbeiten für die Wirtschaft des rheinisch-westfälischen Industriegebietes leisteten. Der angegrenzende Gerlingplatz war unter der nationalsozialistischen Herrschaft am 21. Juni 1933 Schauplatz der Bücherverbrennung in Essen [1]. Heute ist in den Räumen der ehemaligen Königlichen Maschinenbauschule Essen die Fakultät Chemie der Universität Duisburg-Essen untergebracht. Auch heute noch macht das schlossähnlich aussehende Gebäude einen hervorragenden Eindruck- besonders die architektonisch schön gestaltete Fassade des Mittelteils der Schule mit dem Hauptportal.




Burgplatz

Essen-City

Burgplatz - Blick auf den nördlichen Teil des Platzes


Gegenüber dem Katholischen Stadthaus auf der anderen Straßenseite der Bernestraße beginnt der Burgplatz, an dessen Rand einige der interessantesten Gebäude der Stadt Essen stehen. Heute ist der Burgplatz ein zentraler Platz im Essener Stadtkern. Hier liegt die Keimzelle der Stadt Essen, weshalb er als archäologisch wertvoll gilt und als Bodendenkmal eingetragen ist. Auf dem Gebiet des heutigen Burgplatzes befand sich im Frühmittelalter eine umwehrte Hofanlage....

Weitere Informationen zum Burgplatz in Essener Innenstadt finden Sie hier....!


Essener Synagoge

Essen-Ostviertel

Ehemalige Synagoge - Nordansicht


Die Essener Synagoge (auch "Alte Synagoge" genannt) am ehemaligen Steeler Tor ist heute das Haus jüdischer Kultur in Essen. Bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts befand sich hier das Steeler Tor als Teil der Befestigungsmauer um den Kern der Essener Altstadt. Die Synagoge liegt heute im Zentrum der Essener City in der Nähe des Rathauses der Stadt Essen. Die Einrichtung, die nach dem Umbau als Haus jüdischer Kultur am 13. Juli 2010 neu eröffnet wurde, ist untergebracht im ehemaligen Synagogengebäude....

Weitere Informationen zue ehemaligen Essener Synagoge im Ostviertel der Stadt finden Sie hier.....!


Weitere Informationen:

Zeche Graf Beust Im Ostviertel der Essener Innenstadt befindet sich das ehemalige Betriebsgelände der Zeche Graf Beust. Wer nicht weiß, wo sich diese Zeche damals befand, würde sie oder das Gelände im heutigen Os...

Zeche Victoria Mathias Im früheren Segerothviertel befand sich bis zur Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts die Zeche Victoria Mathias. Die Zeche war ein Steinkohlenbergwerk im heutigen Bereich von Essen-Stadtmitt...

Weitere Informationen:

Zeche Hercules Im Ostviertel der Essener Innenstadt befindet sich das Areal des ehemaligen Bergwerks Hercules. Heute erinnert außer der Straßenbezeichnung Herkulesstraße fast nichts mehr an das Steinkohlebergwer...



Zeche Graf Beust

Essen-Ostviertel - Zeche Graf Beust

Verwaltungsgebäude der ehemaligen Zeche Graf Beust im Essener Ostviertel


Im Ostviertel der Essener Innenstadt befindet sich das ehemalige Betriebsgelände der Zeche Graf Beust. Wer nicht weiß, wo sich diese Zeche damals befand, würde sie oder das Gelände im heutigen Ostviertel der Stadt Essen nicht mehr finden, den das Zechenareal wurde größtenteils komplett überbaut. Benannt wurde die Zeche nach dem rheinischen Berghauptmann Ernst August Graf von Beust. Graf von Beust (1783 - 1859) war ein preußischer Geologe und Bergbeamter und der erste Berghauptmann des rheinischen Oberbergamtes....

Weitere Informationen zur ehemaligen Zeche Graf Beust im Essener Ostviertel finden Sie hier....!


Zeche Hercules

Essen-Ostviertel - Zeche Hercules

Areal der ehem. Zeche Hercules zwischen der Natorpstraße und der Glashüttenstraße


Im Ostviertel der Essener Innenstadt befindet sich das Areal des ehemaligen Bergwerks Hercules. Heute erinnert außer der Straßenbezeichnung Herkulesstr. fast nichts mehr an das Steinkohlenbergwerk. Die Zeche Hercules befand sich zum Zeitpunkt der Gründung außerhalb der Stadtmauern von Essen und somit auch außerhalb der Stadt in einem damals zwar noch ländlichen aber stadtnahen Gebiet. 1855 konsolidierten mehrere Essener Kaufleute die Grubenfelder „Hercules“, „Katharina“, „Wohlfahrt“ und „Amsterdam“ zur Gewerkschaft Hercules mit....

Weitere Informationen zur ehemaligen Zeche Hercules im Ostviertel der Essener Innenstadt finden Sie hier....!


Quellennachweis:


1.: Der Artikel (Königliche Maschinenbauschule) stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist hier abrufbar.


Fotos der Essener Innenstadt Teil III.




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