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Burgaltendorf

Essen-Burgaltendorf

Burgruine




Überblick

Essen-Burgaltendorf

Hauptstraße



Der Essener Stadtteil Burgaltendorf befindet sich im Südosten des Stadtgebietes. Der Stadtteil liegt südlich der Ruhr und wird dominiert durch die Ruine der ehemaligen Wasserburg Altendorf, die in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts hier errichtet wurde. Burgaltendorf ist hauptsächlich geprägt von Landwirtschaft und lockerer Wohnbebauung in kleineren Ein- und Mehrfamilienhäusern. Am 1. Januar 1970 wurde die selbständige Gemeinde Altendorf (Ruhr) als neuer Stadtteil in die Stadt Essen eingemeindet. Um Verwechslungen mit dem schon existierenden Stadtteil Altendorf im Westen der Stadt Essen zu vermeiden, erhielt dieser neue Stadtteil (früher: Altendorf/Ruhr) den Namen Burgaltendorf.


Essen-Burgaltendorf

Impressionen


Die Grenzen des Stadtteiles Burgaltendorf berühren im Norden den Stadtteil Horst, der durch die Ruhr getrennt wird, im Osten Bochum mit dem Stadtteil Dahlhausen, Hattingen im Südosten, dem Stadtteil Byfang im Süden und Überruhr-Holthausen im Westen. Der Stadtteil hat etwa 9.600 Einwohner und gehört zum Stadtbezirk VIII Essen-Ruhrhalbinsel. Schon etwa 1000 Jahre vor Christus war diese Gegend besiedelt, wie archäologische Funde beweisen. Etwa 1500 Jahre später gab es südlich der Ruhr eine germanische Ansiedlung. Bereits um 1120 wurde die Kirche im benachbarten Niederwenigern erbaut. Wenig später wurde die Wasserburg Altendorf errichtet. Etwa ab dem 15. Jahrhundert beginnt auch hier der Kohlebergbau.




Geschichte

Essen-Burgaltendorf

Katholische Pfarrkirche Herz Jesu


Die Gemeinde Altendorf-Ruhr gehörte seit Beginn des 13. Jahrhunderts zur Grafschaft Mark und somit durch Erbgang ab 1609 zum Kurfürstentum Brandenburg, den späteren Königen von Preußen (bis 1946). Von 1753 bis 1806 dem Kreis Hörde zugeteilt, kam der Ort nach den Koalitionskriegen mit einer Unterbrechung von 1806 bis 1813 im Jahre 1815 nach dem Wiener Kongress zum Landkreis Bochum. 1885 wurde die Gemeinde dem Landkreis Hattingen zugeteilt. Danach gehörte sie ab 1929 dem neuen Kreis Ennepe-Ruhr an. Am 16. Dezember 1970 wurde die Ortschaft nach Essen eingemeindet und zu Burgaltendorf umbenannt.






Burgruine

Essen-Burgaltendorf

Burgruine


In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Burg Altendorf als sogenannter Donjon (Wohnturm - ca. 22 m hoch mit den Grundmaßen von 12 m x 13 m) errichtet. Bis 1180 sind Höfe im Umkreis der Burg entstanden. In der Vogteirolle des Grafen von Isenberg sind um 1220 drei Höfe in Altendorf erwähnt, ebenso noch 1330 im Kettenbuch liber catenatus der Essener Fürstäbtissin. Allerdings geht man von weiteren Höfen vielleicht anderer Herren aus. Im Schatzbuch der Grafschaft Mark werden 1486 schon 14 Höfe gezählt, doch hier fehlen die, die nicht den Herren von Mark steuerpflichtig waren. Der ursprüngliche Name Altendorf stammt von den „Herren von Altendorf“. Sie waren von niederem Adel und als Drosten für die Küche der Essener Fürstäbtissin und den Essener Markt zuständig.



Umbau

Essen-Burgaltendorf

Burgruine


Die Burganlage wurde im romanischen Stil erbaut und sie bestand aus Vorburg und Hauptburg. Die Vorburg bildete ein unregelmäßiges Rechteck, das an allen vier Ecken Wehrtürme besaß. Die Hauptburg war von einer hohen Mauer umgeben. Davor befanden sich die Wassergräben (Gräfte), die über eine hölzerne Leitung aus einem ca. 800 m entfernten Wasserlauf gespeist wurden. Die Vorburg erreichte man mittels einer Zugbrücke von Osten. Eine weitere Zugbrücke verband Vorburg und Hauptburg. Ein Treppenturm, an der Nordseite des Wohnturms außen angebaut, schaffte Zugang zu den oberen Stockwerken. Der spätere Keller (Verlies) war ursprünglich das Erdgeschoss und über einen Eingang an der Südseite des Turmes zu erreichen.


Ehemalige Bewohner

Essen-Burgaltendorf

Burgruine


Die ursprünglichen drei Stockwerke wurden zuerst beim Umbau im gotischen Stil - wahrscheinlich um 1400 - verändert. Um 1540 erfogte eine Vergrößerung der Vorburg. Ein neuer polygonaler Treppenturm wurde angefügt und der Wohnturm auf fünf Stockwerke erhöht, die im Stil der Renaissance ausgeführt wurden. Ansätze der Kreuzrippengewölbe sind noch vorhanden. Der Abschlussstein, in dem die Rippen endeten, liegt im Keller der Burg. In Wohnturm und Wirtschaftsgebäude der Vorburg sind mehrere alte Kamine sichtbar. Um 1400 wurden die Herren von Vittinghoff-Schell - deren Stammsitz (wird heute als Wasserburg bezeichnet, war wahrscheinlich aber nur eine sog. Motte an der heutigen Vittinghoffstraße in Essen-Stadtwald - Bodendenkmal) in der Nähe von Schloss Schellenberg lag - durch Heirat Burgherren.

Essen-Burgaltendorf

Burgruine


Neuer Burgherr wurde Johann von Ketteler zu Nesselrath. Die nachfolgende Erbteilung brachte eine starke Zersplitterung des Besitzes, wodurch es 1629 zur Verpfändung an einen Capitain Jacob von Mangelmann kam. Im Besitz seiner Erben - die Familien Mumm zu Schwarzenstein und Mangelmann - blieb die Burg bis ca. 1850. Danach folgten zwei private Eigentümer, die 1855 die Burg samt Gelände der katholischen Schulgemeinde Altendorf verkauften. Die Schulgemeinde errichtete 1858 in der Vorburg aus den Steinen der Burg eine Schule, welche 1961 abgebrochen wurde. Durch die Eingemeindung Altendorfs ist die Stadt Essen seit 1970 Eigentümerin der Burganlage.



Wandertipp

Essen-Burgaltendorf

Wanderweg zur Ruhr nach Dahlhausen


Hier im schönen Burgaltendorf mit der Nähe zur Ruhr und zum Bochumer Stadtteil Dahlhausen bieten sich viele Möglichkeiten zu Wanderungen und zur Besichtigung des Umfeldes dieses Stadtteils. Zu Ihrer Orientierung finden Sie einen detailierten Wanderplan direkt an der Endhaltestelle der Busse der EVAG (an der Burg). Die einzelnen Wanderungen sind nummeriert und ausgeschildert. Stärken können Sie sich in dem schönen Restaurant und Café am Eingang zur Burg!

Adresse:

Café - Restaurant Burgfreund

Burgstraße 2,
45289 Essen-Burgaltendorf

Telefon: 0201 / 578935

E-mail: info@burgfreund.de
Internet: www.burgfreund.de


Weitere Informationen zum Stadtteil Burgaltendorf gibt es hier...!


Mintrops Land Hotel Burgaltendorf

Essen-Burgaltendorf

Mintrops Land Hotel Burgaltendorf


Weiterhin empfehlenswert in Essen-Burgaltendorf ist das Restaurant/Bistro im Mintrops Land Hotel Burgaltendorf- etwa 5 Minuten Fußweg von der Bushaltestelle an der Burg.

Adresse:

Mintrops Land Hotel Burgaltendorf

Schwarzensteinweg 81,
45289 Essen

Internet: www.mmhotels.de/home.html

Öffnungzeiten: Montag - Sonntag: 12.00 - 14.00 Uhr, 18.00 - 23.00 Uhr,

Besichtigung der Burganlagen

Essen-Burgaltendorf

Café - Restaurant Burgfreund


Der Heimat- und Burgverein Essen-Burgaltendorf e.V. bietet neben den Besichtigungen auch Wanderungen, Lesungen in der Burg, ein Burgfest und Vorträge an. Burgbesichtigungen sind von Mitte April bis Mitte Oktober an jedem Samstag und Sonntag von 15-17 Uhr möglich. Dann können Besucher auch den Fernblick von der Aussichtsplattform genießen. Die Führungen sind kostenlos; Spenden für die Burgsanierung werden gerne entgegen genommen. Sonderführungen können nach Absprache vorgenommen werden.

Adresse:

Heimat- und Burgverein

Essen-Burgaltendorf e.V.

Mühlenweg 33c
45289 Essen

Telefon: 0201 571531
Fax: 03222 1273133 

E-mail: info@hbv-burgaltendorf.de
Internet: www.hbv-burgaltendorf.de/veranstaltungen/



Quellenangabe:


Die Informationen zum Essener Stadtteil Burgaltendorf basieren auf dem Artikel Essen-Burgaltendorf (Stand vom 04.01.2008) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos aus Burgaltendorf




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