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Pastoratsberg

Essen-Werden

Bildmitte: Pastoratsberg - bewaldete Rurhöhen in Werden




Übersicht

Essen-Werden

...ehemaliges Amtsgericht



Wer Werden kennenlernen möchte, kommt an einer Wanderung über den Pastoratsberg nicht vorbei. Mitten in der Anlage der fränkischen Herrenburg befand sich früher das Pfarrhaus St. Clemens, daher rührt der Name Pastoratsberg. Es lohnt sich, die alte Tuchmacherstadt Werden kennenzulernen. Werden hat gerade in dieser Hinsicht viel zu bieten. Wer möchte, kann bei der Abteikirche mit der interessanten Schatzkammer anfangen. Weiter geht es zum Hof der Abtei zur Besichtigung (von außen) der dreiflügeligen Bauten der ehemaligen Reichsabtei mit schönem Torhaus und den Gebäuden einer alten Meierei.

Besichtigungen in Werden

Essen-Werden - Pelikanbrunnen


Von hier aus könnte man zur Heckstraße gehen, wo sie direkt am Anfang auf das alte Rathaus der Stadt treffen, weiter am Pelikanbrunnen vorbei zur sehenswerten Evangelischen Kirche Werden. Weiter führt sie der Weg an Haus Heck vorbei zur schönen St. Lucius Kirche, deren Baubeginn im ersten Jahrtausend der christlichen Zeitrechnung lag. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Neukircher Mühle und alter Schleuse aus der Zeit der Ruhrschiffahrt. Wir halten uns hier nach links und gehen entlang einem alten Ruhrarm an der Brehminsel vorbei bis zur Ruhrbrücke und biegen hier in die Brückstraße ein, in deren Bereich Sie viele Geschäfte finden.

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...romantische Gasse...


Spazieren Sie durch die kleinen Gassen von Werden mit sehr schönen Häusern, Mauern, kleinen Gärten, Straßenlaternen und hier finden Sie auch einige Cafés und Restaurants, wo Sie sich stärken und erfrischen können. Sie werden sehen, Werden ist immer einen Besuch wert und bei einer kleinen Wanderung über den Pastoratsberg lernen Sie Werden von einer anderen Seite kennen.

Deutsche Jugendherberge Essen

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Deutsche Jugendherberge Essen


Die Jugendherberge Essen liegt südlich des Stadtzentrums, im historischen Städtchen Werden, umgeben von viel Wald und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen. Zum schönen Baldeneysee oder zur Krupp Villa sind es nur ca. 30 bzw. 45 Minuten zu Fuß. Die schöne Lage der beliebten Jugendherberge Essen kommt vielen Wanderfreunden und Naturliebhabern entgegen. Auch Schulklassen nutzen das breitgefächerte Angebot des Hauses. Wer das kleine Städtchen Werden besuchen möchte, ist in 10 Minuten unten.

Weitere Informationen zur Jugendherberge Essen finden Sie hier....!

Herrenburg

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Herrenburg


Am Parkplatz zur Jugendherberge Essen-Werden auf dem Pastoratsberg finden Sie eine Informationstafel, die auf die sogenannte "Herrenburg" hinweist. Die Herrenburg befindet sich auf dem nördlichen Teil des Pastoratsberges, einem Höhenrücken der Ruhr, der im Westen, Osten und Norden durch tief eingeschnittene Täler gesichert ist. Weiter im Süden des Pastoratsberges befindet sich die Alteburg, auch eine aus fränkischer Zeit stammende Ringwallanlage. Der in etwa ovale Ringwall umschließt eine Fläche von circa 150 m x 100 m.

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Deutsche Jugendherberge Essen


Hier steht heute die Jugendherberge Essen, bei deren Bau Teile der Burg zerstört wurden. Den einzigen Zugang besaß die Burg auf der Westseite in Form eines Zangentores. Von diesem ist heute nichts mehr vorhanden. Archäologische Ausgrabungen fanden in den Jahren 1939, 1996 und 2000 statt. Die Funde aus der ältesten Schicht werden in das 8./9. bzw. 11./12. Jahrhundert nach Christus datiert. Mitten in der Anlage der Herrenburg befand sich früher das Pfarrhaus St. Clemens, das auch als Fluchtort der umliegenden Gutshofbesitzer genutzt wurde.


Textabschnitt der Herrenburg: Infotafel Stadtarchäologie Essen/Untere Denkmalbehörde Stadt Essen


Die Alteburg

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Zeichnung der Burg- oder Ringwallanlagen Alteburg


Die vor- und frühgeschichtliche Ringwallanlage Alteburg liegt auf dem Pastoratsberg südlich von Werden, am östlichen Ufer der Ruhr. Die circa 400 x 200 m große Hauptburg besteht aus einem ovalen, mehrphasigen System aus Mauern, Wällen und Gräben. Vorgelagert ist im Osten ein heute kaum noch erhaltener Vorwall. Die meisten der Grabungsunterlagen wurden im 2. Weltkrieg vernichtet und daher ist die Geschichte der Alteburg heute noch weitgehend ungeklärt.

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Pastoratsberg - Reste der Alteburg


Während Teile der Alteburg möglicherweise bis in das 3. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen, das legen Tore mit überlappenden Enden, besonders im Vorwallbereich, nahe, datieren andere Abschnitte der Burganlage sicher in die fränkische Zeit (z.B. gemörtelte Steinmauern und Steintor).

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...die Straße "Pastoratsberg" - führt heute mitten durch die Anlagen der Alteburg hindurch...


Bei den umfangreichen Ausgrabungen in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen auch noch Überreste eines Hofes zu Tage, der nach Aufgabe der Burg, etwa seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. bestand. Beide Besichtigungspunkte - Herrenburg sowie Alteburg - sind für Laien schwer nachvollziehbar, da kaum dauerhafte Relikte vor Ort vorhanden sind.

Text und Plan der Alteburg: Infotafel Stadtarchäologie Essen/Untere Denkmalbehörde Stadt Essen


Ehemaliges Jüdisches Erholungsheim

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Ehemaliges Jüdisches Alten- und Erholungsheim


Hier auf dem Pastoratsberg in Werden - mitten im Wald - liegt das Gebäude eines Altenheimes. Es handelt sich hier um das ehemalige jüdische Erholungs- und Altenheim von Werden. Erbaut in absolut ruhiger und schöner Lage wurde das jüdische Altenheim von 1914 - 1938 hier auf dem Pastoratsberg betrieben. Es gehörte zum Eigentum der jüdischen Gemeinden Essen und Düsseldorf. Vor dem ehemaligen Altenheim ist eine Gedenktafel angebracht. 1938 wurde das Haus von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner wurden von den Nationalsozialisten in die Vernichtungslager deportiert.

Jüdischer Friedhof Werden

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Jüdischer Friedhof Werden


Bei einer Wanderung über den Pastoratsberg kommt man auch an einen einsam im Wald gelegenen Friedhof vorbei. Es ist der ehemalige Friedhof der jüdischen Gemeinde von Werden, die zahlenmäßig nicht sehr groß war. Da jüdische Friedhöfe (fast) immer außerhalb der Stadtmauern angelegt werden mussten, hatte die kleine Gemeinde von Werden sich diesen bescheidenen Platz ausgesucht. Beerdigt wurde hier von 1835 - 1920. Erst unter preußischer Herrschaft ab 1804 durften sich Juden in Werden niederlassen. Vermutlich wurde die Gemeinde von Werden zu klein (Ende des 19. Jahrhunderts waren es noch 63 Personen) und die verbliebenen Mitglieder zogen aus dem Ort und schlossen sich einer anderen jüdischen Gemeinschaft an. Beim großen Sturm im Januar 2007 wurde auch der Friedhof in Mitleidenschaft gezogen.

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Jüdischer Friedhof Werden


Umgestürzte Bäume richteten einige Schäden an den Grabsteinen und an der Umzäunung an. Mittlerweile sind die Schäden beseitigt und die Anlage wirkt aufgeräumt. Dieser Ort ist ein Stück Geschichte der ehemaligen Stadt Werden und seiner Bürger und sollte schon deshalb nicht in Vergessenheit geraten. Von Zeit zu Zeit kommen immer noch Besucher und legen Steine aufs Grab - es ist die jüdische Tradition anstelle von Blumen.

Zeche Pauline

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Stollen (Stollenmundloch) Zeche Pauline


Am südwestlichen Ende des Werdener Pastoratsberg liegen einige bauliche Reste der ehemaligen Zeche Pauline. Die Straße "Pastoratsberg" führt kurz hinter den Überresten der "Alteburg" in mehreren Windungen zur Kreuzung mit dem Kutschenweg. Das kurz vor der Einmündung in den Kutschenweg aus Bruchsteinen errichtete Haus auf der linken Straßenseite stammt noch aus der Zeit, als die Zeche Pauline noch aktiv war. Direkt an der Kreuzung Pauline/Pastoratsberg/Kutschenweg sprudelt bräunlich gefärbtes Wasser....

Weitere Informationen zur ehemaligen Zeche Pauline in Essen-Werden finden Sie hier....!


Fotos Pastoratsberg Werden




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