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Essen-Kettwig

Essen-Kettwig

Blick auf die Altstadt - Frühlingsimpressionen




Ehemalige Tuchmacherstadt

Essen-Kettwig

Weberbrunnen



Kettwig
, unmittelbar an der Ruhr gelegen, ist heute einer der südlichen Stadtteile der Stadt Essen. Die Gemeinde Kettwig gehörte bis 1800 zur Reichsabtei Werden. Von 1800 bis 1975 war Kettwig eine selbstständige Stadt im Kreis Mettmann mit rund 20.000 Einwohnern. Am 1. Januar 1975 wurde das zuvor zum Landkreis Düsseldorf gehörende Kettwig zur Stadt Essen eingemeindet; der westlichste Kettwiger Stadtteil Mintard fiel zu Mülheim an der Ruhr. Andere Teile gingen an Heiligenhaus und Ratingen.

Schlösser und Kirchen

Essen-Kettwig

Rathaus


Von den Fliegerangriffen des Zweiten Weltkriegs wurde Kettwig weitestgehend verschont. Allerdings wurde die Ruhrbrücke 1945 beim Rückzug der Wehrmacht teilweise zerstört. Die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern blieb in weiten Teilen erhalten. Sehenswert sind auch das Kettwiger Rathaus, die Ev. Marktkirche, das Schloss Hugenpoet (5-Sterne-Hotel), das Alte Zollhaus, die Rindersberger-Mühle am Rinderbach, das Jugendheim St. Altfrid, Schloss Landsberg (Fortbildungsstätte von ThyssenKrupp) und Schloss Oefte (heute ist hier ein Golfclub beheimatet) sowie der Kettwiger Stausee.


Spinnereien und Webereien

Essen-Kettwig

Ehemalige Scheidtsche Fabrik


Kettwig
entstand an einem wichtigen Ruhrübergang der Straßen nach Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Essen. Die im 14. Jahrhundert erbaute steinerne Brücke war Gegenstand häufiger Kämpfe, wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und erst 1864 neu erbaut. Fähren versahen in dieser Zeit den Dienst und transportierten Personen und Handelsgüter über die Ruhr. Der Kohleabbau geht bis auf das Jahr 1585 zurück und von 1720 bis 1974 sind Weberei und Spinnerei mit zeitweise bis zu 2000 Beschäftigten die größten Arbeitgeber in diesem Ort. Davon legen noch heute 120 Weberhäuser in der Altstadt Zeugnis ab. Die Stadtrechte für Kettwig wurden im Jahr 1857 verliehen.


Marktkirche

Essen-Kettwig - Marktkirche

Evangelische Marktkirche in der Ortsmitte


Der Essener Ortsteil Kettwig hat sich noch viel von seinem alten Aussehen mit den Fachwerkhäusern des Bürgertums bewahrt. Besonders lohnenswert ist ein Spaziergang durch den alten Ortskern im Bereich der Kirche. Auf dem Martin-Luther-Platz in der Ortsmitte steht die Evangelische Marktkirche, deren Turm aus dem 13. Jahrhundert den ältesten Teil dieser Kirche darstellt. Urkundlich erwähnt wird die Marktkirche erstmals 1199 nach den Aufzeichnungen der Abtei Werden anläßlich der Verteilung des "Kirchenzehnten"....

Weitere Informationen zur Evangelischen Marktkirche in Essen-Kettwig finden Sie hier....!


Pfarrkirche St. Peter

Essen-Kettwig

Pfarrkirche St. Peter der Pfarrgemeinde "St. Peter und Laurentius" Essen-Kettwig


Die katholische Pfarrkirche St. Peter der Pfarrgemeinde "St. Peter und Laurentius" Essen-Kettwig wurde in den Jahren 1826 bis 1830 erbaut und löste eine ältere Behelfskirche ab, die von der Werdener Benediktinerabtei betreut wurde. An der Planung der klassizistischen Pfarrkirche war auch der berühmte Baumeister Karl Friedrich von Schinkel beteiligt. Der Innenraum wird durch einen imposanten Barockaltar aus dem Kloster Gerresheim geprägt. Die Kirche wurde in den siebziger Jahren restauriert. Nicht weit von der Kirche entfernt steht ein weiteres außergewöhnliches Bauwerk, die ehemalige Villa Johann Wilhelm Scheidts, erbaut im byzantinisch-klassizistischen Stil, in der sich heute der kath. Kindergarten befindet. Bis 1806 wurden die Kettwiger Katholiken durch die Abtei Werden betreut. 1826 wird der Grundstein für die Pfarrkirche St. Peter gelegt.


Essen-Kettwig

Altes St. Josefshaus am Münzenberger Platz


Kreisbaumeister Otto von Gloeden errichtete in den Jahren 1826 - 1830 das Gebäude. Der Entwurf wurde von Adolf von Vagedes überarbeitet und von Karl Friedrich Schinkel korrigiert. 1886 erhielt die Kirche einen barock erscheinenden Turm. Sehenswert sind im Inneren der barocke Hochaltar (um 1700) aus dem aufgehobenen Katharinenkloster Düsseldorf-Gerresheim und die Klais-Orgel mit 24 Registern, in die als Rückpositiv ein historisches Orgelwerk von 1754 integriert wurde (ursprünglich aus Düsseldorf-Bilk). Die Pfarrgemeinde gehört seit 1930 zum Dekanat Ratingen und bis heute zum Erzbistum Köln. 1857 gründete Kaplan Münzenberger das St. Josefshaus, in dem die „Armen Dienstmägde Jesu Christi" aus Dernbach/Westerwald für viele Jahrzehnte Kinder und ältere Menschen betreuten.


Essen-Kettwig

Ehemalige Villa Scheidt - heute Kindergarten und Kinderheim


Der Neubau des Altenheims St. Josefshaus aus dem Jahr 1986 umfaßt noch Teile der Gebäude aus den Jahren 1907 und 1927. Das Kinderheim St. Josefshaus ist heute dezentral untergebracht. Die beiden Backsteinhäuser vor der Kirche beherbergen u.a. die Leitung und eine Wohngruppe des Kinderheims. Die ehemalige Villa Julius Scheidt wurde 1958 durch die Kirchengemeinde erworben. Sie wird im Erdgeschoss als Kindergarten genutzt und bietet im Obergeschoss Räume für eine weitere Wohngruppe des Kinderheims. Nach einem schweren Brand im Jahr 2000 wurde sie fachgerecht wieder aufgebaut.


Mühlengraben

Essen-Kettwig

Brücke über den Mühlengraben


1786 wurde die Brücke über den Mühlengraben, einem Nebenarm der Ruhr, unter dem Werdener Abt Bernhard Bierbaum errichtet. Sein Baumeister Engelbert Kleinhans baute sie aus Ruhrsandstein. Der Entwurf und die anschließende Ausführung läßt vermuten, dass diese Brücke als Teil eines Bauwerks geplant war, das einst die ganze Ruhr überspannen sollte. Die Brücke endete dann aber an der Bergischen Grenze auf der Bleichinsel, der heutigen Grünanlage. Vor dem Bau dieser Brücke mussten Fuhrwerke den Weg durch eine Furt im Mühlengraben nehmen. Für die Fußgänger gab es einen schmalen Steg.


Essen-Kettwig

Mühlengraben


Der Mühlengraben war ein ehemals wichtiger Ruhrarm, an dem zunächst die Kettwiger Kornmühle lag. Sie wurde erstmals 1372 urkundlich erwähnt. Neben der Kornmühle wurde 1724 eine weitere, zweite Mühle errichtet. Es handelte sich hier um eine Walkmühle (ähnlich wie die Walkmühle im Mülheimer Rumbachtal), die mit Hilfe der Wasserkraft betrieben wurde und der Tuchmacherei diente. Mit ihrer Hilfe wurden die Kettwiger Wolltuche veredelt. Im 18. Jahrhundert wurde die Mühle von der Familie Benninghoven betrieben und die Wasserrechte gingen 1814 auf die Tuchfabrik Johann Wilhelm Scheidt über.


Turbinenhaus der Firma Scheidt

Essen-Kettwig

Ehemaliges Turbinenhaus der Firma Scheidt - heute begehrte Wohnanlage


Letzter Zeuge der industriellen Wassernutzung ist das Turbinenhaus der Firma Scheidt von 1901 mit zwei Türmen - dem ausgebrannten Vierkantturm und dem klassisch verschieferten Rundturm - und das gleichzeitig errichtete Dampfkraftwerk. Das Ensemble war über Jahrzehnte kennzeichnend für die Silhouette von Kettwig. Das Turbinenhaus steht unter Denkmalschutz und ist vor einiger Zeit unter strengen Auflagen in eine Eigentums-Wohnanlage umgewandelt worden. Das Gebäude wurde hierzu total entkernt- nur die Außenwände blieben stehen.

Von der Grünanlage (Bleichinsel) aus ist im mittleren Brückenbogen das Wappen des Erbauers Abt Bernhard II. Bierbaum erkennbar. Dieser Abt hat auch das Haus Schuir nach dem Kauf durch die Reichsabtei Werden zu einem Sommersitz für die Klostervorsteher umbauen lassen.


Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Essen-Kettwig

Kaiser-Wilhelm-Denkmal


In der Ortsmitte von Kettwig - am Martin-Luther-Platz - befindet sich das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Es wird auch als Reichsgründungsbrunnen bezeichnet und wurde Anfang September 1889 feierlich enthüllt. Schon 1874 regte Kommerzienrat Scheidt als Bürgermeister von Kettwig an, den 20 Gefallenen der Einigungskriege aus der Stadt- und Landgemeinde Kettwig ein irdiges Denkmal zu errichten. Ein Komitee wurde gegründet, Sammlungen begannen und erste Vorschläge wurden eingeholt. Aber erst mehr als zehn Jahre später hatte man sich in der Gemeinde auf ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal verständigt und als Aufstellungsort den Platz vor der evangelischen Kirche am Ende der Hauptstraße, heute Martin-Luther-Platz, gewählt. Großzügige Spenden der Gußstahlfabrik Alfred Krupp und der Familie Scheidt im Juni 1888 ermöglichten endlich die Ausführung des Projektes. Der Künstler Wilhelm Albermann aus Werden entwarf ein Model, das große Zustimmung fand. Die Feierlichkeiten, bei der Wilhelm Albermann selbst das Zeichen zur Enthüllung des Denkmals gab, fanden vom 1. bis 3. September 1889 statt. Das mächtige, obeliskenartig aufragende Brunnen-Denkmal ruht auf einem an den Ecken abgeschrägten rechteckigen Sockel, der an seinen langen Seiten von je einer dreistufigen Treppenanlage und an seinen kurzen Seiten von rechteckigen Pfeilervorlagen gerahmt wird, die je ein rundes Becken mit dem Sockel verbinden. Becken und Treppenanlage werden zudem durch vier von den Ecken des Sockels ausgehenden kurzen Wangen geschieden, die mit von Kugeln bekrönten Pfeilern enden. Das Denkmal selbst ist in zwei Geschosse unterteilt und verjüngt sich deutlich nach oben hin. Das untere nimmt den Sockelgrundriss auf und wird nach oben mit einem auskragenden, profilierten Gesims abgeschlossen. Darauf erhebt sich als zweites Geschoß ein Pfeiler, an dem links das Standbild des Fürsten Bismarck und rechts dasjenige des Grafen Moltke lehnen.

Quelle: Historischer Pfad Kettwig - Heimat- und Verkehrsverein Kettwig e.V. - Infotafel


Kirche Maria im Maien

Essen-Kettwig

Kirche Maria im Maien


Im Norden von Kettwig - im kleinen Weiler Pierburg - liegt die Wallfahrts- und Hochzeitskapelle "Maria im Maien". Der kleine Ort besteht aus ein paar Häusern, mehreren Bauernhöfen und einem weit bekannten und beliebten Ausflugsrestaurant/Café mit Namen "Pierburg". Auch eine Schule hat es hier mal gegeben. Die Kirche wurde vor schon 76 Jahren geplant (Architekt Emil Jung) und erbaut, weil die hier ansäßige Gemeinde bis dato immer zu den Messen nach Kettwig zu ihrer Pfarrkirche St. Peter mussten- ein strammer Marsch von etwa 45 Minuten. Der Baubeginn war im Frühjahr 1931 und schon 1932 wurde die Kirche (Kapelle) eingeweiht.


Essen-Kettwig

Kapelle "Maria im Maien"


Seit 1976 gibt es in Kettwig auf der Höhe die neue Pfarrkirche St. Matthias und aus diesem Grund wird die Kapelle für regelmäßige Gottesdienste nicht mehr genutzt. Gründlich restauriert wurde die Kapelle im Jahr 1982. In diesem Jahr wurde auch das 50jährige Bestehen der Kapelle "Maria im Maien" gefeiert. Einige Pfarrgemeinden aus dem Bistum Essen pilgern alljährlich zur schön gelegenen Kapelle. Lohnenswert ist eine kleine Wanderung von hier aus ins Ruthertal und zur Ruthermühle und über einen Waldweg zurück zur Pierburg, wo Sie sich von der Anstrengung in der Ausflugs-Gaststätte erholen können.




Alter Bahnhof Kettwig

Essen-Kettwig

Alter Bahnhof Kettwig


Das Bahnhofsgebäude in Kettwig wurde schon 1873 eröffnet. Das Gelände gehörte den damaligen Eigentümern von "Haus Oefte". Der Bau des Bahnhofs mit zwei Bahnsteigen war nicht ohne Schwierigkeiten durchzuführen denn auf der gegenüberliegenden Seite der Ruhrtalstraße musste ein Teil des Berges gesprengt werden, um Platz für den Bahnhof zu gewinnen. Das Bahnhofsgebäude bestand aus den Räumen für den Fahrkartenverkauf und der Expressgutannahme und in einem anderen Teil des Gebäudes gab es mehrere Wartesäle, die in Klassen unterteilt waren. Hier gab es auch einen Restaurationsbetrieb, den ein Pächterehepaar innehatte. 1945 wurden Teile des Bahnhofs durch Fliegerangriffe stark beschädigt. Gegen Ende der 1970er Jahre wurde das Empfangsgebäude geschlossen.


Kulturzentrum

Essen-Kettwig

Alter Bahnhof Kettwig


1997 gründete sich die Interessengemeinschaft Bahnhof Kettwig e.V., um das Baudenkmal mit neuem Leben zu füllen. Die Arbeiten zum Umbau des Bahnhofs konnten dann im Jahre 2000 begonnen werden. Die aufwendig restaurierte Fassade mit Architekturelementen aus rotem Sandstein konnte durch eine finanzielle Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgeführt werden. 2003 schon fand die Eröffnung nach dem Umbau des Bahnhofs in ein Kulturzentrum statt. Heute wird der Alte Bahnhof Kettwig mit viel Erfolg als Bürger-, Sport- und Kulturzentrum betrieben.


Eisenbahnbrücken

Essen-Kettwig

Eisenbahnbrücken


Nachdem 1863 die Planungen der Preußischen Regierung für eine "'Ruhrtal-Verbindungseisenbahn" abgeschlossen sind, wird der Auftrag 1866 an die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft (BME) vergeben. Gebaut werden soll eine Bahnstrecke nach Düsseldorf — Kettwig — Kupferdreh mit Abzweig nach Mülheim. 1869 beginnen die ersten Bautätigkeiten und schon zwei Jahre später wird nach Erprobungs- und Belastungsfahrten die zweigleisige Brücke baupolizeilich abgenommen. 1872 erfolgt die offizielle Eröffnung der BME-Strecke für den Personen-und Güterverkehr und 1873 die Einweihung des Kettwiger Bahnhofsgebäudes.


Essen-Kettwig

Eisenbahnbrücke Richtung Heiligenhaus - Velbert


1873 beginnen auch die Bauarbeiten für die Ruhrtalbahn von Kettwig über Mintard und Saarn nach Mülheim-Broich, und 1876 wird auf einer zusätzlichen, zunächst eingleisigen Brücke diese Strecke eröffnet. Nachdem die Bahnlinie von Kettwig nach Broich zweigleisig ausgebaut war, wird 1900 die dafür notwendige dritte Brücke in Bogenform in Betrieb genommen. Mit der Eröffnung der Strecke Kettwig — Heiligenhaus — Velbert im Jahre 1926 beginnt ein Umbau der Eisenbahnbrücken. Kurz vor Kriegsende am 10. April 1945 werden in einer sinnosen Aktion eines Sprengkommandos der Wehrmacht um 7.30 Uhr alle drei Eisenbahnbrücken aufgrund heranrückender amerikanischer Truppen aus dem Essener Norden gesprengt.


Wiederaufbau

Essen-Kettwig

Eisenbahnbrücken


Nach Kriegsende besteht somit keine Eisenbahnverbindung mehr über die Ruhr und die Fahrgäste müssen am Behelfsbahnsteig „Pusch" (heute Kettwig-Stausee) und von Mülheim am Bahnhof Kettwig vor der Brücke (heutige Ringstraße, Nähe Katholische Kirche St. Joseph) aussteigen. Drei Jahre später werden die Brückentrümmer weggeräumt. 1950 beginnt der Wiederaufbau der Eisenbahnbrücke für die Strecken nach Düsseldorf und Velbert/Wuppertal. Im März 1951 wird die zweigleisige Brücke wieder in Betrieb genommen.

Quelle: Infotafel vor Ort - Historischer Pfad Kettwig - Heimat- und Verkehrsverein Kettwig e.V.


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Kettwig v.d. Brücke

Essen-Kettwig

Altes Zollhaus


Kettwig vor der Brücke ist wesentlich älter als der Bereich jenseits der Ruhr, der heute über eine moderne Straßenbrücke erreicht werden kann. Das "hinüberkommen" war nicht immer so einfach. In alten Zeiten gab es hier mal eine Furt, die das überqueren der Ruhr bei Niedrigwasser ermöglichte. Eine Ruhrbrücke an diesem Ort wird erstmals um 1282 erwähnt. Später wird die Brücke immer mal wieder verbessert und verbreitert.

Weitere Informationen zu Essen-Kettwig v.d. Brücke finden Sie hier....!


Katholische Kirche St. Joseph

Essen-Kettwig

Katholische Kirche St. Joseph in Kettwig vor der Brücke


Die katholische Kirche St. Joseph ist in Essen-Kettwig v. d. Brücke beheimatet. Der Bereich der ehemaligen Pfarrei St. Joseph gehörte bis 1919 zur Kirchengemeinde Mintard. Die Kirche in Mintard wird in einer Urkunde aus dem Jahr 873 erstmals erwähnt. Der Gründer des Klosters Gerresheim in Düsseldorf setzte seine Tochter Regenberga als erste Äbtissin in Gerresheim ein. Nach ihr ist die "Regenbiergsche Urkunde" benannt, in der Mintard zum ersten Mal erwähnt wird....

Weitere Informationen zur katholischen Kirche St. Joseph in Essen-Kettwig v. d. Brücke finden Sie hier....!


Charlottenhof

Essen-Kettwig

Charlottenhof


Der Charlottenhof liegt auf den Ruhrhöhen oberhalb von Kettwig und beinhaltet heute das Jugendhaus St. Altfrid. Ursprünglich geht der Charlottenhof auf eine Gründung des ehemaligen Großindustriellen Friedrich Flick (1883 - 1972) in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zurück. Nach dem II. Weltkrieg eröffnete das Bistum Essen hier ein Jugendhaus.

Weitere Informationen zum Charlottenhof in Essen-Kettwig finden Sie hier....!


Haus Oefte

Essen-Kettwig - Haus Oefte

...ehemaliger Adelssitz...


Grund und Boden von Haus Oefte (Schloss Oefte) wurden schon im 9. Jahrhundert von Liudger für die Abtei Werden erworben. Wie die anderen festen Häuser des Ruhrtales war es gegen Ende des 12. Jahrhunderts Haupthof mit mehreren Unterhöfen, dann Sitz eines Ministerialen, des Drosten der Abtei Werden. Die Grundmauern stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Hauptbau zeigt rechts und links des Turmes je fünf Fensterachsen; Reste des alten romanischen Schlosses aus dem 12. oder 13. Jahrhundert befinden sich noch....

Weitere Informationen zum Haus Oefte bei Kettwig finden Sie hier....!


Schloss Hugenpoet

Essen-Kettwig - Schloss Hugenpoet

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Schloss Hugenpoet
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Weitere Informationen zum Schloss Hugenpoet bei Essen-Kettwig finden Sie hier....!


Wandertipp

Ratingen - Jüdischer Friedhof

Friedhof am Blomericher Weg


Der Weg nach Schloss Landsberg führt am alten Zollhaus vorbei. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1635 und steht unter Denkmalschutz und beherbergt ein interessantes Restaurant. Die nach links führende Straße bringt Sie nach Heiligenhaus. Ein Schild weist hier den Weg zum katholischen Friedhof. Wenn Sie diesen Pfad weiter verfolgen, gelangt man nach ca. 2 Kilometer zum ehemaligen Jüdischen Friedhof von Kettwig am Blomericher Weg. Zurück zum Ausgangspunkt kann man den vom Friedof abzweigenden Weg (Fußweg!) nach Schloss Landsberg wählen und vom Schloss über die Hauptstraße wieder zurück! Mit dem Auto fährt man über die August-Thyssen-Straße direkt zum Schloss Landsberg (Parkplatz).


Jüdische Friedhöfe

Heiligenhaus - Friedhof

Jüdischer Friedhof am Görtscheider Weg


Rechts am Hauptportal von Schloss Landsberg vorbei führt ein kleiner Pfad in Richtung Hösel zu dem einstigen Friedhof der Jüdischen Gemeinde von Kettwig. Im Gebiet der ehemaligen Tuchmacherstadt Kettwig gab es einst zwei jüdische Friedhöfe: zum einen der Friedhof am Blomericher Weg, der heute zu Ratingen gehört und zum anderen der Friedhof am Görscheider Weg, der heute zur Stadt Heiligenhaus gehört. Am Hauptportal (Schloss Landsberg) beginnt übrigens auch ein Wanderweg, der Sie über die Ruhrhöhen nach Mintard oder Ratingen-Hösel führt. Auch das Wasserschloss Linnep läßt sich von hier aus erwandern.

Einen wie ich finde interessanten Bericht über eine "Radtour auf den Spuren des Landjudentums" finden Sie hier...!


Fotos aus Essen-Kettwig




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