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Kettwig v.d. Brücke

Essen-Kettwig

Altes Zollhaus




Überblick

Essen-Kettwig

Alter Mühlenhof - heute Pfarrheim



Kettwig vor der Brücke ist wesentlich älter als der Bereich jenseits der Ruhr, der heute über eine moderne Straßenbrücke erreicht werden kann. Das war nicht immer so. In alten Zeiten gab es hier mal eine Furt, die das überqueren der Ruhr bei Niedrigwasser ermöglichte. Eine Ruhrbrücke an diesem Ort wird erstmals um 1282 erwähnt. Später wird die Brücke immer mal wieder verbessert und verbreitert. Im Dreißigjährigen Krieg wird der Ruhrübergang hart umkämpft und zerstört. Kettwig gehörte bis 1802 zur Reichsabtei Werden, wurde danach für einige Jahre preußisch verwaltet und gehörte zeitweilig zum Großherzogtum Berg.

Geschichte

Essen-Kettwig

Altes Zollhaus


Ab 1814 war Kettwig wieder preußisch und gehörte zum Kreis Duisburg. Danach wurde die Stadt dem Landkreis Essen angegliedert (bis 1. August 1929). Ab 1857 war Kettwig eine eigenständige Stadt. Auch die ehemalige Herrschaft Oefte gehörte lange Zeit zur Reichsabtei Werden und wurde dann von Ministerialen der Abtei bewohnt. Von 1815 bis 1930 gehörte das Gebiet um Haus Oefte zum Landkreis Mettmann und wurde am 1. April 1936 von der Stadt Heiligenhaus an die Stadt Kettwig abgetreten. Erhalten geblieben auf dieser Ruhrseite neben Haus Oefte ist in Kettwig v.d. Brücke das Alte Zollhaus aus dem 17. Jahrhundert, in dem heute ein Restaurant untergebracht ist.


Rindersberger Mühle

Essen-Kettwig

Rindersberger Mühle


Weiterhin sehenswert ist die Rindersberger-Mühle aus dem 15. Jahrhundert, eine durch Wasserkraft angetriebene Kornmühle, die auch heute noch funktionsfähig ist. Untergebracht ist die Mühle in einem schönen Fachwerkhaus an der Straße "Rindersberger Mühle". Zu erreichen ist die Mühle durch einen kurzen Spaziergang: Gehen Sie vom Alten Zollhaus aus den Höseler Weg (Richtung Friedhof Kettwig) ein Stück aufwärts. Nach etwa 250 Metern zweigt dann links die Straße Rindersberger Mühle ab und nach weiteren 100 Metern finden Sie die Mühle, die auch heute noch begeistert durch ihr großes Wasserrad und der schönen Ansicht des Mühlengebäudes.




Mühlendenkmal

Essen-Kettwig

Rindersberger Mühle


Die Rindersberger-Mühle bestand wahrscheinlich schon im ausgehenden 15. Jahrhundert. Eine Urkunde aus dem Jahr 1465 berichtet über die Verpachtung der Mühle an das damalige Rittergut Hugenpoet im Amt Landsberg. 1777 wird von 215 Ortsansässigen berichtet, die hier ihr Korn malen. 1954 wurde der Mühlbetrieb eingestellt und 1985 erfolgt die aufwändige Renovierung. Danach wurde die Mühle zum Denkmal erhoben.


Mühlen am Niederrhein und im Ruhrgebiet



Katholische Kirche St. Joseph

Essen-Kettwig

Katholische Kirche St. Joseph in Kettwig vor der Brücke


Die katholische Kirche St. Joseph ist in Essen-Kettwig v. d. Brücke beheimatet. Der Bereich der ehemaligen Pfarrei St. Joseph gehörte bis 1919 zur Kirchengemeinde Mintard. Die Kirche in Mintard wird in einer Urkunde aus dem Jahr 873 erstmals erwähnt. Der Gründer des Klosters Gerresheim in Düsseldorf setzte seine Tochter Regenberga als erste Äbtissin in Gerresheim ein. Nach ihr ist die "Regenbiergsche Urkunde" benannt, in der Mintard zum ersten Mal erwähnt wird....

Weitere Informationen zur katholischen Kirche St. Joseph in Essen-Kettwig v. d. Brücke finden Sie hier....!


Wanderung zum Jüdischen Friedhof

Ratingen - Friedhof

Jüdischer Friedhof am Blomericher Weg


Im Bereich von Kettwig vor der Brücke befinden sich zwei sehenswerte Jüdische Friedhöfe. Sie liegen weit vor den Toren der früheren Stadt Kettwig und sind am besten zu Fuß zu erreichen. Zum ersten Friedhof gelangt man über die Höseler Straße, die am alten Zollhaus beginnt und zum katholischen Friedhof von Kettwig vor der Brücke führt. Sie führt weiter weiter hoch in Richtung Hösel über die Kettwiger Straße und man gelangt zuerst an eine Gabelung- hier bitte rechts halten und dann geradeaus etwa 1500 m weitergehen. Der Friedhof liegt dann auf der linken Seite des Weges im Wald.


Ratingen - Friedhof

Jüdischer Friedhof am Blomericher Weg


Es handelt sich hier um den Friedhof am Blomericher Weg, der wegen Gebietsaufteilung heute gar nicht mehr zu Essen-Kettwig gehört sondern zu Ratingen. Einige der Gräber sind älter als 200 Jahre und die Anlage macht einen gepflegten Eindruck. Belegt war die Friedhofsanlage von 1786 - 1890. Die Grabsteine aus Ruhrsandstein sind mittlerweile stark verwittert- einige Inschriften in hebräischer Sprache sind aber noch lesbar. Am Hauptportal (Schloss Landsberg) beginnt übrigens auch ein Wanderweg, der Sie über die Ruhrhöhen nach Mintard oder Ratingen-Hösel führt. Auch das Wasserschloss Linnep läßt sich von hier aus erwandern.

Einen wie ich finde interessanten Bericht über eine "Radtour auf den Spuren des Landjudentums" finden Sie hier...!




Jüdischer Friedhof am Görscheider Weg

Heiligenhaus - Friedhof

Jüdischer Friedhof am Görscheider Weg


Der Trauerzug einer jüdischen Beerdigung hatte einen weiten Weg zurückzulegen, wenn das Ziel der alte Friedhof am Görscheider Weg war. Es gab früher mehrere Möglichkeiten, den Friedhof zu erreichen. Eine davon führte von Kettwig vor der Brücke über den Höseler Weg und den Sommersberg entlang, dann weiter über einen Waldweg, dessen Steigung sogar gepflastert war, zum Görscheider Weg. Heute ist der direkte Zugang durch die Bahnlinie der S-Bahn-Linie S 6 Essen - Düsseldorf/Langenfeld versperrt. Der Friedhof lag außerhalb der Besiedlungsgrenze von Kettwig vor der Brücke. Heute gehört das Gebiet zur Stadt Heiligenhaus.


Heiligenhaus - Friedhof

Jüdischer Friedhof am Görscheider Weg


Bestattungen wurden hier von 1892 bis zum Kriegsjahr 1942 vorgenommen. Auf dem Friedhof erinnert ein Gedenkstein an das Ehepaar Aaron, dass man Tage nach der Reichspogromnacht (Nacht vom 9. auf den 10. November 1938- auch Reichs-Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt) tot und aneinandergefesselt aus der Ruhr geborgen hatte. Nach dem Krieg wurden bei einigen Grabsteinen die Sterbedaten der in den Konzentrationslagern umgekommenen Angehörigen ergänzt.



Haus Oefte

Essen-Kettwig - Haus Oefte

...ehemaliger Adelssitz...


Grund und Boden von Haus Oefte (Schloss Oefte) wurden schon im 9. Jahrhundert von Liudger für die Abtei Werden erworben. Wie die anderen festen Häuser des Ruhrtales war es gegen Ende des 12. Jahrhunderts Haupthof mit mehreren Unterhöfen, dann Sitz eines Ministerialen, des Drosten der Abtei Werden. Die Grundmauern stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Hauptbau zeigt rechts und links des Turmes je fünf Fensterachsen; Reste des alten romanischen Schlosses aus dem 12. oder 13. Jahrhundert befinden sich noch

Weitere Informationen zum Haus Oefte bei Essen-Kettwig finden Sie hier....!


Bildergalerie Kettwig v.d. Brücke




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