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Halde Rheinelbe - Himmelstreppe

Gelsenkirchen - Ückendorf

Bergbauhalde Rheinelbe - Himmelstreppe




Übersicht

Gelsenkirchen - Ückendorf

Kunstobjekt am Aufgang zur Himmelstreppe



Einen Besuch wert ist die sogenannte Himmelstreppe auf der Halde der ehemaligen Zeche Rheinelbe im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf. Als Landmarke innerhalb des Reviers weithin sichtbar und über einen spiralförmigen Weg bis auf eine Höhe von 110 Meter erreichbar, ist das Gelände eine Attraktion ersten Ranges. Auch wer nicht industriegeschichtlich interessiert sein sollte, kommt hier voll auf seine Kosten. Zum einen kann man diese Landmarke erwandern oder mit dem Fahrrad auskundschaften.

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Halde Rheinelbe - Kunstobjekt am Aufgang zur Himmelstreppe


Bei gutem Wetter und klarem Himmel belohnt ein unvergesslicher Ausblick über Gelsenkirchen und das angrenzende weitere Ruhrgebiet die Mühen des Aufstiegs. Auf der Spitze der Halde hat der Künstler Herman Prigann eine 12 Meter hohe Formation aus Betonblöcken geschaffen, die aus der ehemaligen Zeche Consolidation in Gelsenkirchen stammen und bis zu 18 Tonnen schwer sind.


Halde Rheinelbe

Gelsenkirchen - Ückendorf

Halde Rheinelbe - Himmelstreppe


Als sichtbare Hinterlassenschaft der Zeche Rheinelbe, die 1861 die Kohlenförderung aufnahm und bereits 1928 wieder einstellte, ist die gleichnamige ehemalige Bergehalde heute eine der herausragenden Landmarken der Region. Noch lange nach der Stilllegung der Zeche wurden die Halden auf dem Gelände weiter aufgeschüttet. Erst mit Abschluss der künstlerischen Gestaltung der Halde Rheinelbe, südlich der ehemaligen Kray-Wanner-Bahnlinie, auf der heute der Emscher Park Radweg verläuft, erfolgte 1999 die letzte Schüttung.


Die Himmelstreppe

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Halde Rheinelbe - Himmelstreppe


Auf dem Haldenplateau hat der Künstler Herman Prigann mit der "Himmelstreppe" einen spektakulären Aussichtspunkt geschaffen. Der Aufstieg erfolgt über drei Rampen, die spiralförmig auf das Zentrum des 110 Meter hohen Berges zulaufen und oben einen Platz bilden. Dort erhebt sich eine 12 Meter hohe Formation aus 30 mächtigen, übereinander gestapelten Betonquadern - Relikte einer abgerissenen Zeche (Zeche Consolidation in Gelsenkirchen), die bis zu 18 Tonnen schwer sind. Weithin sichtbar ragt die "Himmelstreppe" empor. Von der Haldenspitze reicht der spektakuläre Rundblick weit über das Ruhrgebiet.


Aussichten

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Halde Rheinelbe - schöne Aussicht auf das Lohrheidestadion und das Fördergerüst der ehem. Zeche Holland in Wattenscheid


Im Westen auszumachen sind das Fördergerüst und die Kokerei des Weltkulturerbes Zollverein in Essen und der Gasometer Oberhausen, im Norden die "Arena Auf Schalke" und das Kraftwerk Scholven, im Osten das Bergbau-Museum Bochum sowie im Süden das Fördergerüst der Zeche Holland 3/4/6 in Wattenscheid. Am Fuße der Halde erstreckt sich der "Skulpturenwald Rheinelbe" mit weiteren ungewöhnlichen Installationen des Künstlers Herman Prigann.


Industrienatur

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Industrienatur im Rheinelbepark


"Industrienatur" scheint zunächst ein Widerspruch in sich selbst zu sein. Durch die industrielle Tätigkeit wurden im Ruhrgebiet viele Flächen völlig verändert: Wo zuvor Felder, Wiesen und Äcker waren, entstanden Zechen, Bergehalden, Stahlwerke und Deponien. Schon als die Werke noch in Betrieb waren, siedelten sich hier und dort vereinzelt Pflanzen und Tiere neu an. Nach der Stillegung eroberte die Natur dann mit rasender Geschwindigkeit die Industriebrachen.


Gelsenkirchen - Ückendorf

Industrienatur im Rheinelbepark


Die besondere Mischung aus Pflanzen und Tieren, die sich an die zum Teil schwierigen Lebensbedingungen heute gut angepaßt hat, nennen wir "Industrienatur". Es gibt seltene Arten, eine farbenprächtige Blütenfülle sowie skurrile Wuchsformen zu entdecken. Die besondere Schönheit und Faszination der Brachen liegt in der eigenwilligen und ungewohnten Verbindung von Industrierelikten und wilder Natur. Die interessantesten dieser Flächen wurden in der Route Industrienatur zusammengefaßt und erzählen Geschichten von Naturerlebnissen der besonderen Art.


Kray-Wanner Bahn

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...ehem. Trasse der Kray-Wanner Bahn


Die Rheinische Eisenbahngesellschaft, eine der drei großen Privatbahnen im Westen Preußens, eröffnete 1874 ausgehend vom Bahnhof Kray eine Güterzugstrecke nach Wanne an der Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn. Zweck dieser relativ unspektakulären, geradlinig verlaufenden Bahn - ursprünglich als Bonifacius-Wanner Eisenbahn bezeichnet - war die Anbindung der Zechen Bonifatius, Rheinelbe, Alma, Pluto und Königsgrube mit ihrem lukrativen Frachtaufkommen. Wegen der starken Konkurrenz zwischen den Bahnen waren die Zechen bestrebt, gleich mehrere Gleisanschlüsse zu besitzen, um ihre Position bei der Festlegung der Frachttarife zu stärken.


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...ehem. Trasse der Kray-Wanner Bahn


Dies führte zu einem sehr dichten, aber nicht optimalen Eisenbahnnetz im Ruhrgebiet. Die Kray-Wanner Bahn steht exemplarisch für diese Obererschließung in der Frühzeit der Eisenbahn. Nach der Verstaatlichung der großen Privatbahnen wurde die Strecke daher von der Kgl. Preußischen Eisenbahn-Verwaltung 1889 aufgegeben. Sie entging jedoch einem frühzeitigen Abbau, weil sie unmittelbar darauf als Zechenanschlussbahn verpachtet werden konnte. Ein großes Interesse an dieser Bahn hatten naturgemäß die Betreiber der angrenzenden Zechen und Bergwerke. Nach dem Zusammenschluss der Zeche Rheinelbe und Alma waren dies die Vereinigte Rheinelbe & Alma, später dann die Vereinigten Stahlwerke AG und nicht zuletzt die Gelsenkirchener Bergwerks AG.


Gelsenkirchen - Ückendorf

...ehemalige Trasse der Kray-Wanner Bahn - Aufgang zur Himmelstreppe


So konnte diese Bahnlinie überleben bis in die neuere Zeit der Ruhrkohle AG. 1919 wurde gleichzeitig mit dem Nordabschnitt der Erzbahn zum Hafen Grimberg am Rhein-Herne-Kanal auch eine Verbindung zu Zeche und Kokerei Alma hergestellt und 1933, ausgehend vom Zechenbahnhof Rheinelbe, eine Verbindungsstrecke zur Zeche Holland 3/4/6 in Wattenscheid gebaut, die heute ebenso wie die Kray-Wanner Bahn selbst zu Radwegen ausgebaut sind. Die Anschlussbahnen der bereits 1931 stillgelegten Zeche Ver. Rheinelbe & Alma blieben zur Kokerei Alma (bis 1963) sowie der benachbarten Eisenbahnwerkstatt (bis 1988) in Betrieb.


Rad- und Wanderwegenetz

Essen-Kray

Ehemalige Trasse der Kray-Wanner Bahn


Erst 1993 kam das Aus für die Strecke mit der Schließung der Kokerei Zollverein, wohin zuletzt Kohle des Bergwerks Consolidation in Gelsenkirchen-Bismarck über Erzbahn, Kray-Wanner Bahn und Zollvereinbahn transportiert wurde. Alle diese Bahnen sind nach ihrer Stilllegung und Ausbau durch den heutigen Regionalverband Ruhr zu einem großen Rad- und Wanderwegenetz im mittleren Ruhrgebiet verknüpft, das zahlreiche Orte der Industriekultur erschließt. Vom Weltkurturerbe Zollverein in Essen-Katernberg bis zum Westpark Bochum mit der Jahrhunderthalle ist so in den Jahren 1999 bis 2005 ein attraktiver Erlebnisweg von überregionaler Bedeutung entstanden.


Informationen:

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Industrienatur im Rheinelbepark


Die "Forststation Rheinelbe" bietet "Waldspaziergänge" und Informationen zum Thema "Route der Industrienatur" (nur nach telefonischer Voranmeldung: 0209 11474844).


Quelle: Informationstafel Route Industriekultur

Internet:
www.route-industriekultur.de


Wissenschaftspark

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Wissenschaftspark


Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen war ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park. Anfänglich erhielt der Park den Namen "Wissenschaftspark Rheinelbe" - wahrscheinlich weil in etwa 700 Metern Entfernung das Gelände des Traditions-Bergwerks Rheinelbe beginnt. Unter dem Motto „Arbeiten im Park“ wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Gußstahlwerkes in Gelsenkirchen im Stadtteil Ückendorf ein rund....

Weitere Informationen zum Wissenschaftspark in Gelsenkirchen-Ückendorf finden Sie hier....!


Zeche Rheinelbe

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Ehemalige Gebäude der Zeche Rheinelbe - Gelsenkirchener Bergwerks AG


Der Boom des schwarzen Goldes begann um 1848 im heutigen Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf in einem sumpfigen Umfeld, das erst noch erschlossen werden musste. Hier begann im Jahre 1861 nach jahrelanger Vorbereitung die Kohleförderung. Heute sind nur noch wenige Gebäude der einstigen Zeche Rheinelbe vorhanden und die stehen unter Denkmalschutz. Die ehemalige Maschinenhalle der Zeche Rheinelbe wurde 1993 zum Tagungshotel „lichthof“ umgebaut.

Weitere Informationen zur Zeche Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf finden Sie hier....!


Halden im Ruhrgebiet und am Niederrhein



Fotos Halde Rheinelbe - Himmelstreppe




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