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Wissenschaftspark

Gelsenkirchen - Ückendorf

Wissenschaftspark




Übersicht

Gelsenkirchen - Ückendorf

Wissenschaftspark



Im Stadtteil Ückendorf liegt das 1995 eröffnete Technologiezentrum im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Der Wissenschaftspark entstand nach den Planungen des Architekturbüros „Kiessler & Partner" in enger Zusammenarbeit mit der Internationalen Bauausstellung Emscher Park GmbH (IBA). Architektur und Programm dieses Ortes stehen exemplarisch für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Das Technologiezentrum zieht als "beste Adresse" gezielt Unternehmen aus neuen Arbeitsfeldern in die ehemalige Montanstadt. Vor allem Firmen mit Arbeitsschwerpunkten in den Bereichen Zukunftsenergie, Gesundheitswirtschaft und Informationstechnologie sind hier tätig. Die 300 Meter lange Glasarkade ist das sichtbare Herzstück des Wissenschaftsparks.



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Wissenschaftspark


Das Objekt bietet mit neun dreigeschossigen Pavillons rund 9.000 Quadratmeter Büro- und Laborflächen sowie hervorragende Möglichkeiten für Tagungen und Kongresse. Eingebettet in einen Park mit einem See, der auch als Regenrückhaltebecken fungiert, wurde hier das IBA-Konzept "Arbeiten im Park" mitentwickelt und umgesetzt. Das Architekturbüro erhielt für diese Umsetzung mehrere Auszeichnungen - darunter den Architekturpreis der West-Hyp-Stiftung für vorbildliche Gewerbebauten (1994), den 2. Platz auf der Internationalen Immobilienmesse in Cannes (MIPIM 1995) als eines der "besten Business-Center Europas" und den Deutschen Architekturpreis 1995.


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Tagungshotel „lichthof" - ehemaliges Zechengebäude Rheinelbe - Maschinenhaus


Mit dem umgesetzten Konzept wurde der Bevölkerung im Stadtteil die mehr als ein Jahrhundert abgeschüttete Fläche wieder zugänglich gemacht. Auch das südlich angrenzende Gelände der ehemaligen Zeche Rheinelbe wurde mit einbezogen. Das Konzept ist weitgehend umgesetzt. In den vorhandenen Großgebäuden im nördlichen Teil der Fläche befinden sich unter anderem das Tagungshotel „lichthof" mit Seminarräumen, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie sowie das Gründungszentrum Gelsenkirchen. Außerdem beherbergt die ehemalige Gasanstalt Ingenieurbüros und Künstlerwerkstätten. Auf der 2003 erschlossenen Gewerbefläche südlich des Gründungszentrums ist ein Bürokomplex entstanden.


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Halde Rheinelbe - Kunstobjekt am Aufgang zur Himmelstreppe


Die Grünkulisse hat sich zu einem Magneten für die Naherholung, aber auch für Städtetouristen entwickelt. Hier finden sich Natur, Kunst und Kultur so weit das Auge reicht: Skulpturen des Landschaftskünstlers Herman Prigann (1942 - 2008) durchziehen das Gelände. Von der markanten Himmelstreppe, einer Landmarke auf der Kuppe der Halde Rheinelbe II, haben Wanderer einen weiten Ausblick über das Ruhrgebiet und auf die einzige natürliche Erhebung in diesem Bereich- den Mechtenberg. Ein weiterer Blickfang ist der von Jürgen LIT Fischer (1941 - 2005) gestaltete blaugrüne Kugelgasometer, der im Sonnenlicht seine Farbe ändert.


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...ehemaliges Pförtnergebäude der Zeche Rheinelbe - heute Sitz der Verwaltung des M:AI - Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW


Ebenso die blaue Neoninstallation "Piazza Blu" der Künstlerin Eva-Maria Joeressen im „lichthof". In Form einer Pyramide schließt das Landschaftsbauwerk am ehemaligen Umspannwerk die Altlasten aus der Sanierung der ehemaligen Gasanstalt sicher ein. Das wohl touristisch interessanteste Projekt ist die Forststation in dem alten Gebäude des Umspannwerks. Hier wohnt ein Förster, der über den „Urwald" dieser ehemaligen Industrieanlage mit einer Ausstellung, aber auch durch Führungen auf schmalen Pfaden durch den Skulpturenwald informiert. Ehemalige Bergbaustandorte weisen aufgrund ihrer nährstoffarmen und dunklen Böden, die sich im Sonnenlicht besonders stark erhitzen, eine besondere Flora und Fauna auf.


Industrienatur

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Industrienatur im Rheinelbepark


Diese „Industrienatur" ist eine einzigartige Mischung aus Pflanzen und Tieren, die sich an die schwierigen Lebensbedingungen angepasst hat. Es gibt seltene Tierarten, farbenprächtige Blüten sowie skurrile Wuchsformen zu entdecken. Die schönsten dieser Flächen im Ruhrgebiet wurden in der Route der Industrienatur zusammengefasst und vermitteln ein Naturerlebnis der besonderen Art. Insgesamt hat sich ein touristischer Anziehungspunkt entwickelt, der nicht nur in die Route der Industrienatur, sondern auch in die Routen der Landmarkenkunst und der Industriekultur eingebunden ist.


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Wissenschaftspark


Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen war ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park. Anfänglich erhielt der Park den Namen "Wissenschaftspark Rheinelbe" - wahrscheinlich weil in etwa 700 Metern Entfernung das Gelände des Traditions-Bergwerks Rheinelbe beginnt. Unter dem Motto „Arbeiten im Park“ wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Gußstahlwerkes in Gelsenkirchen im Stadtteil Ückendorf ein rund 300 Meter langes verglastes Gebäude errichtet, an dem eine Reihe von Bürotrakten angegliedert ist [2].


Gussstahlwerk "Munscheid & Co"

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Gussstahlwerk


Wie bereits erwähnt, wurde der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen auf dem Gelände des ehemaligen Gussstahlwerks "Munscheid & Co" errichtet, von dem heute nichts mehr erhalten geblieben ist. Nur das Verwaltungsgebäude blieb erhalten und dient heute nach Umbau und Modernisierung als Arbeitsgericht. Die Geschichte des Gussstahlwerks beginnt im Jahr 1861, als aus einer Nagelschmiede die Eisengießerei Gebrüder Strassburger wurde. Johann Hermann Strassburger (1820 in Mülheim an der Ruhr; † 8. November 1886 ebenda) war ein deutscher Unternehmer in der Hochzeit der Industrialisierung. Er gründete 1861 zusammen mit seinem Bruder Johann eine Eisengießerei in Gelsenkirchen. Dieses Unternehmen gilt als früher Vorläufer der Gelsenkirchener Gussstahl- und Eisenwerke AG, auch bekannt unter Gelsenguss.




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...ehem. Verwaltungsgebäude der Gelsenguss - heute Arbeitsgericht Gelsenkirchen


1866 trat Wilhelm Munscheid als Kaufmann und Geldgeber in das Unternehmen ein. 1874 gründeten Wilhelm Munscheid und Hermann Strassburger unweit der alten Stelle zusätzlich das "Gussstahlwerk Munscheid & Co". Nach dem Tod von Hermann Strassburger blieb Wilhelm Munscheid alleiniger Inhaber und benannte das Unternehmen um in „Wilhelm Munscheid Eisengießerei und Maschinenfabrik“. 1889 schließlich erfolgte die Gründung der „Gelsenkirchener Gussstahl- und Eisenwerke AG, vormals Munscheid & Co.“, der Gelsenguss. Um die Wende zum zwanzigsten Jahrhundert zählten die Gelsenkirchener Gußstahl- und Eisenwerke als größte Temperstahlgiesserei der ganzen Welt. Auf dem Gelände des Unternehmens, auf dem auch Hermann Strassburger glühendes Eisen in Formen goss, steht heute der Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Adresse des Parks, die Munscheidstrasse, erinnert an den Mitbegründer der Gelsenguss- Wilhelm Munscheid [1].


Information:

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Stadtteilpark mit See


Sehr schön angelegt ist der unmittelbar an das Gebäude angrenzende Stadtteilpark mit See. Das neu gestaltete Gelände hat sich schnell zu einem beliebten Naherholungsziel entwickelt. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich ein Solarkraftwerk (Photovoltaikanlage). Von hier kann man das ehemalige Gelände der Zeche Rheinelbe erkunden und man gelangt zur Himmelstreppe, dem Top der Halde Rheinelbe.

Adresse:

Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH

Munscheidstr. 14,
45886 Gelsenkirchen

Telefon: 0209.167-1000,
Telefax: 0209.167-1001

E-Mail: info@wipage.de

Internet: www.wipage.de/


Zeche Rheinelbe

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...ehemalige Gebäude der Zeche Rheinelbe - Gelsenkirchener Bergwerks AG


Der Boom des schwarzen Goldes begann um 1848 im heutigen Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf in einem sumpfigen Umfeld, das erst noch erschlossen werden musste. Hier begann im Jahre 1861 nach jahrelanger Vorbereitung die Kohleförderung. Heute sind nur noch wenige Gebäude der einstigen Zeche Rheinelbe vorhanden und die stehen unter Denkmalschutz. Die ehemalige Maschinenhalle der Zeche Rheinelbe wurde 1993 zum Tagungshotel „lichthof“ umgebaut.

Weitere Informationen zur Zeche Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf finden Sie hier....!


Halde Rheinelbe - Himmelstreppe

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Bergehalde Rheinelbe


Einen Besuch wert ist die sogenannte Himmelstreppe auf der Halde der ehemaligen Zeche Rheinelbe im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf. Als Landmarke innerhalb des Reviers weithin sichtbar und über einen spiralförmigen Weg bis auf eine Höhe von 110 Meter erreichbar, ist das Gelände eine Attraktion ersten Ranges. Auch wer nicht industriegeschichtlich interessiert sein sollte, kommt hier voll auf seine Kosten. Zum einen kann man diese Landmarke erwandern oder mit dem Fahrrad....

Weitere Informationen zur Himmelstreppe auf der Halde der ehemaligen Zeche Rheinelbe in Gelsenkirchen-Ückendorf finden Sie hier....!


Quelleninformation:


1.: Die Informationen zum "Gussstahlwerk Munscheid & Co" in Gelsenkirchen, Stadtteil Ückendorf, stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 02.09.2016!

2.: Die Informationen zum Wissenschaftspark sind den Veröffentlichungen vor Ort entnommen worden!


Halden im Ruhrgebiet und am Niederrhein



Fotos Wissenschaftspark Gelsenkirchen




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