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Otto Pankok

Mülheim - Saarn

Geburtshaus des Künstlers Otto Pankok (1893 - 1966) im Mülheimer Stadtteil Saarn




Überblick

Mülheim - Saarn

Blick auf die Evangelische Kirche in Saarn



Eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt Mülheim - Stadtteil Saarn - ist der hier geborene Künstler Otto Pankok. Heute erinnert seine Skulptur an der Düsseldorfer Straße, die Bronzeplastik "Spielendes Kind mit Ball", an den großen Maler, Graphiker und Bildhauer. In der Zeit des Nationalsozialismus galten seine Werke als "Entartete Kunst" und wurden aus Museen und Ausstellungen verbannt. Als „Entartete Kunst“ galten im NS-Regime alle Kunstwerke und kulturellen Strömungen, die mit dem Kunstverständnis und dem Schönheitsideal der Nationalsozialisten nicht in Einklang zu bringen waren: Expressionismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Surrealismus, Kubismus oder Fauvismus. [1] 1936 erteilten die Nazis dem Künstler ein Arbeitsverbot....

Otto Pankok (1893 - 1966)

Mülheim - Saarn

Bronzeplastik "Spielendes Kind mit Ball" des Künstlers Otto Pankok


Otto Pankok war ein deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer. Der Künstler wurde am 6. Juni 1893 in Mülheim an der Ruhr geboren. Er war der jüngste von zwei Söhnen des Sanitätsrats Dr. Eduard Pankok und dessen Ehefrau Marie Frühling. Sein Vater führte in Mülheim eine Artztpraxis. Nach dem Abitur begann Otto Pankok ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für bildende Kunst in Weimar. Während der Kriegshandlungen im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verletzt, verbrachte viel Zeit in Lazaretten und Sanatorien bis er schließlich 1917 aus dem Kriegsdienst schied. In der Zeit des Nationalsozialismus begann für ihn eine elfjährige innere Immigration.


Düsseldorf - Kunstakademie

Kunstakademie, Flur im 2. Obergeschoss - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


1935 zog er sich nach Haus Langen im Münsterland zurück. Ab diesem Zeitraum erteilten ihm die Nationalsozialisten Berufsverbot. Seine Werke galten als "Entartete Kunst". [1] 1937 beschlagnahmte man 56 seiner Werke aus deutschen Museen. In München und an den anderen Ausstellungsorten zeigte die Ausstellung „Entartete Kunst“ drei Druckgraphiken von Pankok. Weitere Aufenthaltsorte waren Gildehaus in der Grafschaft Bentheim und bis 1941 Bokeloh bei Meppen. Zuletzt siedelte er in Pesch in der Eifel und zog nach Kriegsende wieder nach Düsseldorf. Hier wurde Otto Pankok als Professor an die Kunstakademie berufen und unterrichtete bis 1958. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Günter Grass, Herbert Zangs und Werner Persy. Am Ende seiner Lehrtätigkeit 1958 zog er mit seiner Familie nach Haus Esselt in Drevenack am Niederrhein.

Mülheim - Saarn

Geburtshaus des Künstlers Otto Pankok (1893 - 1966) im Mülheimer Stadtteil Saarn


Otto Pankok verstarb am 20. Oktober 1966 in Wesel. Das Lebenswerk von Otto Pankok umfasst über 6000 Kohlezeichnungen, fast 800 Holzschnitte, über 800 Radierungen, ungefähr 500 Lithographien, Steinschnitte und Monotypien sowie zahlreiche Zeichnungen für die Düsseldorfer Zeitung "Der Mittag" und über 200 Plastiken. Die Otto-Pankok-Gesellschaft kümmert sich um die Pflege seines Werkes seit 1968. In Mülheim an der Ruhr ist ist eine Straße (Saarn) und die Otto-Pankok-Schule in der Von-Bock-Straße 81 nach dem Künstler aus Mülheim-Saarn benannt worden. Eine Skulptur an der Düsseldorfer Straße 12 - die Bronzeplastik "Spielendes Kind mit Ball" - erinnert an den in Saarn geborenen Künstler. Viele seiner Werke sind heute im Kunstmuseum in der Alten Post in Mülheim an der Ruhr, im Stadtmuseum Düsseldorf, im "Otto-Pankok-Museum" im Haus Esselt bei Drevenack in Hünxe und im "Otto-Pankok-Museum" in Bad Bentheim-Gildehaus zu sehen.


Kunstmuseum Alte Post

Mülheim - Kunstmuseum

Kunstmuseum Alte Post am heutigen Synagogenplatz


Auf dem Platz und in dem Gebäude der ehemaligen Mülheimer Hauptpost befindet sich heute das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr- auch bekannt unter dem Namen Museum Alte Post. Das Kunstmuseum in Mülheim an der Ruhr wurde schon im Jahr 1909 an anderer Stelle eröffnet. Das heutige Museumsgebäude mit seiner historistischen Fassade spiegelt noch immer den Charme der wilhelminischen Zeit wieder, als es seinerzeit hier am früheren Viktoriaplatz als Kaiserliches Postamt errichtet wurde. Als die Post 1985 auszog, wurde hier zuerst eine Bürgerbegegnungstätte errichtet. Danach wurde in mehreren Bauphasen der restliche Teil des Gebäudes umgebaut und im August 1994 als "Kunstmuseum in der Alten Post" wiedereröffnet. Gegründet wurde es im Jahr 1909 auf Initiative des Mülheimer Mäzens, Heimatforschers und Kunstsammlers Robert Rheinen (1844 - 1920).


Mülheim - Kunstmuseum

Kunstmuseum Alte Post, Synagogenplatz - Detail der Fassade


Erster wissenschaftlicher Leiter war von 1922 bis 1951 der Kunsthistoriker und Archäologe Werner Kruse (1886 - 1968). Er baute vor allem die kunstgeschichtlichen Sammlungen aus und förderte durch gezielte Ankäufe junge, zeitgenössische Künstler wie Werner Gilles, Arthur Kaufmann, Hermann Lickfeld, Otto Pankok und Heinrich Siepmann. Glanzstücke der Sammlung sind Gemälde der Künstler Max Beckmann, Karl Hofer, Heinrich Campendonk, Erich Heckel, Max Ernst, Alexej von Jawlensky, Franz Marc, August Macke, Lyonel Feininger und Emil Nolde. 1981 kam eine bedeutende Sammlung von Expressionisten und Klassischer Moderne des Nobelpreisträgers Karl Ziegler dazu; außerdem die Schenkung des Mülheimer Arztes K. G. Themel, die eine Heinrich Zille-Sammlung sowie Grafiken von Ernst Barlach, Marc Chagall und Pablo Picasso umfasst.


Mülheim - Kunstmuseum

Detail des Kunstmuseums mit Standortschild


Das Museum gehört durch diese beiden Sammlungen, ferner durch die hohe und außergewöhnliche Qualität der Ankaufspolitik der Stadt und des Landes NRW ab etwa 1945 – die „Städtische Sammlung“ hat seitdem Weltniveau – zu den zwanzig wichtigen RuhrKunstMuseen.[1]

Adresse:

Kunstmuseum Mülheim
Alte Post


Synagogenplatz 1
45468 Mülheim

Telefon: 0208 / 455 41 38
Fax: 0208 / 455 41 34

E-Mail: kunstmuseum@stadt-mh.de
Internet: www.kunstmuseum-mh.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr, Montag geschlossen


Stadtmuseum Düsseldorf

Düsseldorf - Stadtmuseum

...im ehemaligen Palais Spee...


Der älteste, östliche Teil des Palais Spee stammt im Kern aus der Zeit Jan Wellems. Der Obristhofkämmerer Adam von Diemantstein kaufte 1703 einen Vorgängerbau und mehrere daran anschließende Grundstücke und errichtete hier ein stattliches Wohnhaus, dessen Architekt wahrscheinlich Michael Cagnon war. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Haus mehrmals den Besitzer, war lange Zeit Eigentum der Familie von Spee (Schloss Heltorf - Angermund) und beherbergt heute das Stadtmuseum. Dieses Museum ist das älteste Museum Düsseldorfs und zeigt in seiner Schausammlung die Geschichte, Kultur und Kunst der Stadt Düsseldorf und ihrer Region. Wichtige Schwerpunkte der Sammlung sind Düsseldorf in der Zeit der Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg 14. bis 16. Jahrhundert.

Düsseldorf - Stadtmuseum

...im ehemaligen Palais Spee...


Weitere Sammlungsschwerpunkte sind die Industrialisierung und die Kulturgeschichte im 19. Jahrhundert, die Zeit der Düsseldorfer Kunstszene während der Weimarer Republik, Düsseldorf während des Nationalsozialismus und Düsseldorf nach 1945. Auch einige Werke von Otto Pankok sind hier im ehemaligen Spee'schen Palais zu finden.


Adresse:

Stadtmuseum Düsseldorf

Berger Allee 2
40200 Düsseldorf

Telefon: 0211 - 89-96170
Fax: 0211 - 89-94019

Öffnungszeiten Stadtmuseum ehemals Palais Spee
Dienstag - Sonntag: 11.00 - 18.00 Uhr
geschlossen: Montag
Sonderöffnungszeiten auf Anfrage


E-Mail: stadtmuseum@duesseldorf.de
Internet: www2.duesseldorf.de/stadtmuseum.html


Informationen:

Wappen der Stadt Mülheim


Weitere Informationen zum Kloster Saarn, zur Musik im Kloster Saarn, zur Kirchenmusik in der Petrikirche, zum Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, zum Aquarius Wassermuseum und zu den Sehenswürdigkeiten in Mülheim finden Sie hier.



Weitere Links:



Quellenangabe:


Die Informationen zum Künstler Otto Pankok basieren auf dem Artikel Otto Pankok (Stand vom 03.10.2008) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

1.: Die Informationen zur Sammlung des Kunstmuseum Mülheim basieren auf dem Artikel Kunstmuseum in Mülheim an der Ruhr aus der freien Enzyklopädie Wikipedia, zuletzt abgerufen am 12.09.2013.


Fotos Lebensstationen Otto Pankok




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