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Stadt Moers

Stadt Moers - Kastellplatz




Überblick

Stadt Moers

Hanns-Dieter-Hüsch-Platz mit Granitsäule



Moers liegt am unteren Niederrhein im Westen des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Stadt des Kreises Wesel im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt wird aufgrund der Lage im Norden der Rheinschiene und im Westen des Ruhrgebiets auch Drehscheibe am Niederrhein genannt. Moers ist eine Stadt mit einer interessanten Geschichte - schon die Römer hatten hier ihr Lager aufgeschlagen.

Geschichte

Stadt Moers

...im Vordergrund das Denkmal der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg


In der Römerzeit wurde in den Jahren 12 - 11 v. Chr. das Lager Asciburgium auf dem Gebiet des heutigen Asberg von Drusus, einem Schwiegersohn des Augustus, gegründet. 69 n. Chr. wurde das Lager durch Claudius Civilis, der auf dem Rückzug vom Bataveraufstand war, niedergebrannt, später jedoch wieder aufgebaut und um 85 endgültig verlassen. Im 9. Jahrhundert wurde Moers als „Murse“ erstmals urkundlich in den Heberegistern des Klosters Werden erwähnt. Der Name der Stadt leitet sich wohl von Moor oder Morast ab und ist darauf zurückzuführen, dass der damals noch mäandrierende Rhein am Niederrhein große Sumpfflächen schuf, innerhalb derer sich die Menschen auf den höher gelegenen Plätzen ansiedelten.


Stadt Moers

Blick auf den Kindergarten St. Josef und den Schlossturm


So war Moers bis ins 18. Jahrhundert noch oftmals von den heftigen Hochwassern des Rheins heimgesucht. Die ältesten Teile des Moerser Schlosses stammen aus dem Zeitraum um 1200. Aus dem Jahr 1186 stammt die erste Erwähnung eines „Herrn“ von Moers, aus dem Geschlecht der künftigen Grafen der Grafschaft Moers. Zwischen 1270 und 1280 kam es zu einer gravierenden Veränderung des Rheinverlaufs, so dass die Ansiedlung nicht mehr in unmittelbarer Nähe des Flusses lag, sondern ca. 7 km davon entfernt. Am 20. Juli 1300 bekam Moers die Stadtrechte durch König Albrecht I. verliehen. Es folgte die Befestigung der Stadt mit Mauern und Graben.


...Münzrecht

Stadt Moers - Altmarkt


1373 erhielt Moers das Münzrecht. 1448 wurde ein Karmeliterkloster gebaut. 1493 fielen Stadt und Grafschaft Moers durch Erbschaft an das Haus Wied-Runkel und 1519 an die Grafen von Neuenahr. Im Jahr 1560 hielt die Reformation unter Graf Hermann in der Stadt Einzug; dieser führte drei Jahre später auch die Gerichtsordnung ein. Sein Eintreten für den konvertierten Kölner Erzbischof Gebhard I. Truchsess von Waldburg verwickelte Moers in den Truchsessischen Krieg. Im Jahr 1582 wurde das heute noch bestehende Gymnasium Adolfinum gegründet. Zwischen 1586 und 1597 wurde Moers von den spanischen Truppen als den Gegnern der Niederländer besetzt, da Graf Adolf auch Gouverneur von Geldern und Utrecht und Feldherr der truchsessischen Truppen war.

1594 vermachte Adolfs Witwe Walpurgis, die zu dieser Zeit im Exil lebte, als letzte Gräfin von Moers die Ländereien an ihren Verwandten, den Oranier Moritz von Oranien.


Moritz von Oranien

Stadt Moers

...im Vordergrund der untere Teil des Denkmals der Kurfürstin Luise Henriette von Brandenburg


Dieser belagerte die Stadt und konnte sie 1597 gewaltlos einnehmen. Walpurgis konnte dann bis zu ihrem Tod 1600 noch in der Stadt leben. Unmittelbar nach der Einnahme der Stadt ließ Moritz die heute noch die Struktur des Stadtbildes prägende Festungsanlage nach niederländischem Vorbild errichten, so dass bereits 1609 die Stadt von einem gezackten Ring aus Wallanlage, großem Wassergraben und Bastionen umgeben war. Ein großes Feuer zerstörte im Jahr 1605 einen großen Teil der Altstadt und im Jahre 1623 raffte die Pest 900 Menschen, die Hälfte der Einwohner, nieder. In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Stadt unter den Niederländern eine Blütezeit. Vor allem gelang es unter dem Schutz der Niederländer den Wirren und Unruhen des dreißigjährigen Krieges vollständig zu entgehen und neutral zu bleiben.

Einer flämischen Tradition entsprach die Gründung von Schützengesellschaften, die die hauptamtlichen Truppen zum Schutz der Stadt verstärkten. So geht auch der älteste noch aktive Moerser Verein, der Bürgerschützenverein Hochstraß-Scherpenberg 1650 auf diese Zeit zurück.



...im preußischen Besitz...

Stadt Moers - Denkmal

Denkmal "Großer Kurfürst"


1702 fiel die Stadt im Wege der Erbfolge an Preußen und wurde 1706 Fürstentum. Damit verbunden war ein Sitz im westfälischen Reichsgrafenkollegium und damit die Reichsunmittelbarkeit. Die Moerser Bürger waren zunächst nicht begeistert und verwiesen den Abgesandten des preußischen Königs der Stadt. Schließlich konnte der beauftragte General Fürst Leopold von Anhalt-Dessau (der alte Dessauer) durch eine heimliche nächtliche Aktion die Stadt im Jahre 1712 unblutig im Handstreich einnehmen. Die Niederländer wurden daraufhin im Auftrag von König Friedrich I. endgültig aus der Stadt vertrieben.


Wiener Kongress

Friedrich II. (der Große) - König von Preußen

Maler: Anton Graff (1736 – 1813) - Bildquelle: Wikipedia (Public domain)


1723 wurde eine eigene Regierungsbehörde in Moers eingerichtet. Während des Siebenjährigen Krieges (Krieg Österreichs gegen Preußen von 1756 bis 1763) wurde Moers kurz von Franzosen besetzt und musste für die Truppen Nahrung und Unterkunft stellen. Das Adolfinum (Städtisches Gymnasium) wurde zur Scheune. Nach Ende des Krieges wurde die Festung auf Geheiß Friedrich II. von Preußen geschleift. Erhalten blieb der äußere Wall, weil er als Deich notwendig war. Der Rest wurde Gartenland. 1794 kam die Stadt unter französische Herrschaft und gehörte ab 1798 zum Département de la Roer. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde der gesamte Niederrhein und damit auch die frühere Grafschaft Moers wieder dem Königreich Preußen zugeschlagen.


Rheinisches Recht

Stadt Moers

Amtsgericht


Aus der kurzen französischen Episode blieb der napoleonische Code Civil übrig, der bis zur Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches im Jahr 1900 als Rheinisches Recht Gültigkeit behielt. Des Weiteren siedelten sich einige französische Soldaten in Moers an, so dass der Anteil der katholischen Bevölkerung anstieg. Unter den Franzosen hatten die Moerser den Regierungssitz, die Zuständigkeit für Krefeld und die Steuerverwaltung verloren. Zu ihrem Entsetzen wurde dies auch unter Preußen nicht wieder hergestellt. Im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation kam Moers am 23. April 1816 zum Kreis Rheinberg als einem von über 40 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz. Schon 1823 wurde dieser neugegründete Kreis mit dem Kreis Geldern vereinigt.


Stadt Moers

Szene am Schloss


Das 19. Jahrhundert verlief danach für die Moerser weitgehend ruhig und beschaulich. Im Laufe der Zeit entstanden einige für die Infrastruktur wichtige Einrichtungen. Im Jahr 1820 wurde das Lehrerseminar mit Adolph Diesterweg als erstem Direktor gegründet. Sein Nachfolger, Franz Ludwig Zahn, baute es ab 1832 aus und bezog 1866 das neu errichtete Gebäude an der heutigen Wilhelm-Schroeder-Straße (heutiges Adolfinum). Bereits 1836 richtete Zahn für die Unterbringung der Lehramtsanwärter die sog. Präparandenanstalt ein, die dann zum Internat erweitert und auf dem Gut Fild als Martinsstift ausgebaut wurde.


Baumwollspinnerei

Stadt Moers - Einkaufsmeile


Der Duisburger Fabrikant Friedrich Wintgens - ein Textilunternehmer - gründete in der Nähe des Schlosses eine Baumwollspinnerei. Das Unternehmen war erfolgreich und schon bald konnten fast 200 Menschen dort beschäftigt werden. Wintgens konnte das Schloss erwerben und renovieren sowie auf weiteren Flächen den Schlosspark anlegen lassen. 1901 erfolgte der Bau des Wasserwerkes Vinn mit dem mittlerweile denkmalgeschützten Wasserturm. Zur 200-jährigen Zugehörigkeit zu Preußen im Jahr 1902 reiste Kaiser Wilhelm II. an. Aus diesem Anlass wurde das Denkmal am Altmarkt errichtet. Von 1884 bis 1914 wirkte in Repelen der Lehmpastor Emanuel Felke, der in dem damaligen Dorf einen Kurbetrieb für Naturheilkunde aufbaute und mit den Bürgern den Jungbornpark errichtete.




Umstrukturierung

Stadt Moers - Zeche Rheinpreußen Schacht 4

Fördergerüst


Durch Sanierung der Altstadt ab 1965 unter strikter Einhaltung der historischen Strukturen erhielt Moers eine attraktive Innenstadt, die durch Umwandlung in eine Fußgängerzone ab 1972 zu einem beliebten auch überregional bedeutenden Einkaufsziel und Treffpunkt wurde. Am 1. Januar 1975 wurde Moers aufgrund der Gebietsreform Großstadt. Als Reaktion auf die sich seit Ende der 1960er Jahre abzeichnende Bergbaukrise begann man zunächst in Hülsdonk neue Gewerbegebiete zu erschließen. 1990 und 1993 wurden die Moerser Schachtanlagen Rheinpreußen und Pattberg geschlossen. Die Stadt reagierte mit der Erschließung des Technologieparks Eurotec. Ab 1997 erfolgte der Ausbau des Grafschafter Gewerbeparks Genend in einem Gemeinschaftsprojekt mit den Städten Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg.

1998 wurde die Homberger Straße im Innenstadtbereich grundlegend umgestaltet, um auch hier die Attraktivität für den Einkauf zu verbessern. Im Jahr 2000 feierte die Stadt Moers ihr 700-jähriges Bestehen [1].


Zeche Rheinpreußen

Stadt Moers - Zeche Rheinpreußen Schacht 4


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stand Moers ganz im Zeichen des Bergbaus. Lebten im Jahr 1900 noch 6.000 Menschen in der Stadt und weitere 6.000 in der Landbürgermeisterei, so vervielfachten sich die Zahlen in den folgenden Jahren. Mit dem Abteufen des Schachtes IV der Zeche Rheinpreußen am 15. September 1900 kam der Bergbau auch in die Stadt Moers und hinterließ Spuren....

Weitere Informationen zum Bergbau in Moers und der Zeche Rheinpreußen finden Sie hier....!


Halde Rheinpreußen

Stadt Moers - Halde Rheinpreußen

Landmarke "Geleucht"


Wer am Abend die A 42 in Richtung Kamp-Lintfort befährt, wird kurz hinter der Abfahrt Duisburg-Baerl auf der linken Seite ein Licht auf der Spitze einer landschaftlichen Erhöhung bemerken: es handelt sich um die vergrößerte Ausgabe einer Grubenlampe für Bergleute, dem sogenannten "Geleucht". Das als "Landmarke der Industriekultur" bezeichnete Objekt liegt auf der etwa 100 Meter hohen Halde des ehemaligen Bergwerks Rheinpreußen....

Weitere Informationen zur Halde Rheinpreußen in Moers finden Sie hier....!


Weitere Informationen:

Moers - Halde Rheinpreußen Wer am Abend die A 42 in Richtung Kamp-Lintfort befährt, wird kurz hinter der Abfahrt Duisburg-Baerl auf der linken Seite ein Licht auf der Spitze einer landschaftlichen Erhöhung bemerken: es han...

Moers - Zeche Rheinpreußen Das erste Bergwerk wurde von dem aus Ruhrort (heute Duisburg) stammenden Industriellen Franz Haniel (1779 - 1869) gegründet. Im Jahre 1857 begannen die Abteufarbeiten für Schacht I. Es sollte 20 Jahre lang dauern, bis die Förderung....

Moers - Schachtanlage und Halde Pattberg Die Halde Pattberg in Moers ist eine begrünte Bergehalde mit einer Höhe von etwa 75 Meter. Der Abraum der Halde stammt aus der nahen Zeche Pattberg im Moerser Ortsteil Repelen. Die Halde liegt in...

Weitere Informationen:

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Moers - Schloss & Schlosspark Moers Das Schloss Moers war ursprünglich eine Ringburganlage (13./15. Jahrhundert). Dieser Bautyp aus dem Hochmittelalter wird im Rheinland des öfteren angetroffen. Die Burg war das Zentrum der damalige...

Moers - Schloss Lauersfort An der Lauersforter Straße im Moerser Ortsteil Holderberg liegt das schöne Schloss Lauersfort und der denkmalgeschützte Peterhof. Bei dem Schloss handelt es sich um eine ehemalige Wasserburg, was...

Termine ...hier finden Sie einige Termine des Grafschafter Museums der Stadt Moers...



Schloss Lauersfort

Stadt Moers - Schloss Lauersfort


An der Lauersforter Straße im Moerser Ortsteil Holderberg liegen das schöne Schloss Lauersfort und der denkmalgeschützte Peterhof. Bei dem Schloss handelt es sich um eine ehemalige Wasserburg, was an den das Schloss umgebenden Gräben auch heute noch gut erkennbar ist. Später wurde die Burg dann zum Wasserschloss ausgebaut. Das Schloss - in landschaftlich exponierter Lage - befindet sich heute in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Man kann einen Blick in Bereiche der Vorburg werfen. Ein mächtiger Baum (Ahorn?) steht auf dem Gelände der Vorburg....

Weitere Informationen zum schönen Schloss Lauersfort in Moers finden Sie hier....!


Klostergut Strommoers

Stadt Moers - Repelen

Hofkapelle des Klostergutes Strommoers


Im äußersten Norden der Stadt Moers - im Ortsteil Repelen - liegt die freie Hofkapelle des einstigen Klostergutes Strommoers. Die kleine Kapelle ist der "Schmerzhaften Mutter Gottes" geweiht und wurde um 1147 erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten Besitzer soll die Benediktinerabtei St. Heribert (Köln) gewesen sein. Ab dem Jahr 1256 ist das Klostergut im Besitz des Zisterzienserklosters Kamp. Etwa von 1705 - 1725 erfolgte eine vollständige Renovierung.....

Weitere Informationen zum ehemaligen Klostergut Strommoers finden Sie hier....!


Juden in Moers

Stadt Moers - Mahnmal

Nachbildung des Eingangsbogens der ehemaligen jüdischen Synagoge in Moers, die gegenüber dieser Stelle ihren Platz hatte


Mit der Reichsprogromnacht am 10. November 1938 endete die Existenz der jüdischen Gemeinde Moers. Am Ort der heutigen Friedrichstraße 27 stand seit 1818 die jüdische Synagoge. Davor feierte die jüdische Kultusgemeinde von Moers ihre Gottesdienste in Privathäusern. Juden sind in Moers erstmals seit 1613 bezeugt. 1723 lebten hier elf Familien. Der erste Vorsteher Hertz Levi wurde 1774 auf dem jüdischen Friedhof Krefeld begraben. Der jüdische Friedhof an der Klever Straße (Friedhof Moers) wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. Die jüdische Gemeinde erwarb 1818 in der Altstadt zwei Wohnhäuser. Eines beherbergte die Wohnung des Synagogendieners und einen Versammlungsraum, das andere Haus diente als Synagoge. Im Eingangsbereich befand sich eine Gedenktafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Moerser jüdischen Glaubens. Da die Moerser Synagogengemeinde sich keinen Rabbiner leisten konnte, übernahm der Lehrer der jüdischen Schule dessen Aufgaben - zuletzt Leopold Frohsinn (geboren 1888).


Stadt Moers - Mahnmal

Hinweistafel am ehemaligen Platz der jüdischen Synagoge in Moers


Er und seine Familie wurden in Auschwitz ermordet. Schon vor 1933 kam es in Moers zu antisemitischen Ausschreitungen. Am Karfreitag 1927 wurde der Jüdische Friedhof das erste Mal geschändet. Am frühen Morgen des 10. November 1938 drangen SA-Männer in die Synagoge ein, zertrümmerten die Fenster, zerschlugen die Einrichtung, schändeten und verschleppten die Kultgegenstände und verbrannten die Torarollen. Nur die enge Bebauung in der Altstadt verhinderte, dass die Synagoge in Brand gesetzt wurde. Der Eingang wurde mit Brettern vernagelt, auf denen geschrieben stand: „Dieser Talmud-Stall ist für immer geschlossen". Das Gebäude wurde fortan für profane Zwecke genutzt und 1975 im Zuge der Altstadtsanierung abgerissen. Seit 1987 dient eine Nachbildung des Eingangsbogens der ehemaligen Synagoge als Mahnmal.

Öffnet mir Tore der Gerechtigkeit" lautet die hebräische und die deutsche Aufschrift aus Psalm 118. In die Innenseiten des Bogens sind die 180 Namen der Moerser Opfer der Shoa eingemeißelt. Die Straße am Synagogenbogen ist nach dem letzten Vorsteher der jüdischen Gemeinde Dr. Hermann Bahr (geboren 1882) benannt [2].


Hanns Dieter Hüsch

Stadt Moers - Hanns-Dieter-Hüsch-Platz

...in der Moerser Altstadt...


Einer der bekanntesten Künstler des Niederrheins stammt aus Moers. Der Kabarettist, Schriftsteller, Kinderbuchautor, Schauspieler, Liedermacher, Synchronsprecher und Rundfunkmoderator Hanns Dieter Hüsch wurde hier am 6. Mai 1925 geboren. Seine Heimatstadt Moers benannte ihm zu Ehren und zur Erinnerung in der Moerser Altstadt an der Ecke Friedrichstraße/Pfefferstraße einen Platz- den Hanns-Dieter-Hüsch-Platz. Auf dem Platz erinnern fünf Granittafeln mit Karikaturen und Versen – rundherum in den Granit gemeißelt – und eine Hinweistafel an Hüsch. Auch die Zentralbibliothek wurde in Hanns-Dieter-Hüsch-Haus umbenannt. Der Künstler verstarb am 6. Dezember 2005 in Werfen, Gemeinde Windeck im Rhein-Sieg-Kreis, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte.


Schloss Moers

Stadt Moers

Schloss Moers Rückansicht


Im Zentrum von Moers befindet sich das schön gelegene Schloss Moers, ehemals eine Wasserburg und stark befestigter Sitz zu Zeiten des Moritz von Oranien. 1905 erwarb die Stadt Moers das Schloss von den Erben des Duisburger Textilfabrikanten Friedrich Wintgens. 1908 wurde dort das Grafschafter Museum eröffnet. In den Gewölben von Schloss Moers befindet sich eine Spielstätte des 1975 gegründeten Schlosstheaters.

Weitere Informationen zum Schloss Moers und dem Grafschafter Museum finden Sie hier.....!


Informationen:

Wappen von Moers

Grafikquelle: Wikipedia (gemeinfrei)


Das Wappen der Stadt Moers zeigt in gespaltenem Schild vorne in Silber einen roten Zinnenturm mit offenem, schwarzem Fallgatter, hinten in Gold einen schwarzen Balken. Das Wappen wurde der Stadt am 30. Oktober 1975 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es handelt sich um das alte Wappen der früheren Stadt Moers vor der Gebietsreform. Der Turm steht für die Burg, aus der sich das heutige Schloss entwickelte und die somit die ehemalige Residenzstadt der Grafschaft Moers symbolisiert. Der goldene Schild mit dem schwarzen Balken war das Zeichen der Herren von Moers, die sich ab ca. 1250 bis 1300 Grafen von Moers nannten. Dieses Wappen erscheint schon in den ältesten bekannten Stadt- und Schöffensiegeln von Moers als kleines Schildchen hinter dem Zinnenturm, dem Zeichen für die befestigte Stadt. Seit etwa 1500 wird das Stadtwappen in der heutigen Darstellung geführt. Die Stadtflagge ist schwarz-gelb belegt mit dem Wappen.

Weitere Informationen zur Stadt Moers finden Sie hier....!


Quellenhinweis:


1.: Die Informatonen zur Geschichte der Stadt Moers basieren auf dem Artikel Moers (Stand vom 16.07.2008) und stammen zusammen mit dem Wappen von Moers aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

2.: Die Informationen zur Geschichte der Moerser Juden sind der Infotafel vor Ort entnommen.


Fotos aus Moers




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