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Hiesfeld

Dinslaken - Hiesfeld

Wassermühle und Mühlenmuseum




Überblick

Dinslaken - Hiesfeld

Wassermühle



Hiesfeld ist ein Stadtteil von Dinslaken. Er liegt östlich der Innenstadt und teilt sich auf in das eigentliche Dorfzentrum, sowie Barmingholten und die Hühnerheide. Mit etwa 16.300 Einwohnern ist Hiesfeld der bevölkerungsreichste Stadtteil Dinslakens. Hiesfeld wurde erstmals in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in einem Urbar der Benediktinerabtei Werden als Histincfelde erwähnt. Wahrscheinlich im 10. Jahrhundert wurde die Hiesfelder Pfarrei gegründet, zu deren Einzugsbereich auch das Gebiet von Dinslaken gehörte, bis die Kirche St. Vincentius in Dinslaken im Jahre 1436 von Hiesfeld abgepfarrt wurde.

Geschichte

Dinslaken - Hiesfeld

Dorfkirche von Hiesfeld - St. Cyriacus


Die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaute Dorfkirche von Hiesfeld wurde dem heiligen Cyriakus geweiht. Das Haus Hiesfeld, eine Wasserburg am Rotbach, war der Stammsitz der adeligen Familie Histfeld, die seit dem 13. Jahrhundert als Dienstmannen der Grafen von Kleve erwähnt wurden. Ende des 16. Jahrhunderts wurde Hiesfeld protestantisch. Der Kampf zwischen Lutheranern und Reformierten um die Vorherrschaft in der Hiesfelder Kirche kumulierte im teilweise gewalttätigen Hiesfelder Kirchenstreit von 1639 - 1649. Der Streit wurde erst durch eine Anordnung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg beendet.


Dinslaken - Hiesfeld

Ortsmitte


Im 19. Jahrhundert gehörte Hiesfeld mit dem benachbarten Walsum zur Bürgermeisterei Dinslaken-Land, der der Bürgermeister der Stadt Dinslaken vorstand. Im Jahre 1905 wurden Hiesfeld und Walsum zu eigenen Bürgermeistereien erhoben. Auf Betreiben der Großindustrie (Gutehoffnungshütte und Thyssen) wurde Hiesfeld im Jahre 1917 Dinslaken und der südliche Teil Sterkrade (1581 ha) mit 4478 Einwohnern, später Oberhausen, zugeschlagen. Sie bilden heute die Ortsteile Schmachtendorf mit Waldhuck und Waldteich, Walsumermark mit Brink und Neuköln sowie Oberhausen-Barmingholten. Nach dieser Zusammenlegung fielen die Kommunal- und Mutungsgrenzen zusammen. Die Dinslakener Siedlungsbezirke Grafschaft, Lohberg und Oberlohberg gehörten bis 1917 ebenfalls zur Bürgermeisterei Hiesfeld [1].


Rotbach-Weg

Dinslaken - Hiesfeld

Rotbach-Weg


Durch das Hiesfelder Gebiet fließt der Rotbach und an ihm entlang ist der Rotbach-Weg entstanden. Auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke geht es von der Grafenmühle in Bottrop, dem Startpunkt des Rotbach-Weges zum Rhein in Dinslaken durch die Ruhrgebietslandschaft. Ziel des Rotbach-Weges ist der Hof Emschermündung, der in der Nachbarschaft der Rotbach-Mündung in den Rhein liegt. Nahezu über die gesamte Strecke begleiten Radfahrer und Wanderer das Wasser auf ausgebauten, vom Straßenverkehr getrennten Wegen. Der Rotbach-Weg führt durch die spannende Welt des Wassers, vorbei an geschwungenen Bachschleifen, durch Baumalleen und über hohe Deiche.


Rotbachsee

Dinslaken - Hiesfeld

Rotbachsee


Blitz, Donner und Hagel - nach starken Regenfällen bietet der Rotbachsee Schutz vor Hochwasser. Der Rotbachsee ist genau genommen eine Talsperre, die durch einen Damm aufgestaut ist. Dadurch kann der See bei Hochwasser weiter aufgestaut werden und hat damit eine wichtige Funktion für die Hochwassersicherheit in Hiesfeld und weiteren Teilen von Dinslaken. Die Hochwassergefahr in Dinslaken bei einem extremen Hochwasser wurde mit Hilfe von aufwendigen Simulationsmodellen untersucht. 1976 wurde die Talsperre Rotbachsee als Hochwasserschutzmaßnahme angelegt. Der See und die angrenzende, weitläufige Staufläche dienen als großer Zwischenspeicher, der die Fluten über eine Wehranlage gedrosselt weitergibt. Gleichzeitig bietet der See attraktive Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten.



Hiesfelder Mühlen

Dinslaken - Hiesfeld

Hiesfelder Windmühle


Der Stadtteil Hiesfeld in Dinslaken ist ein geschichtsträchtiger Ort und besitzt eine Vielzahl an sehenswürdigen Gebäuden. Dazu zählen die Dorfkirche, das Haus Hiesfeld (ein ehemaliger Rittersitz), die Windmühle und die Wassermühle am Rotbach. Hier in Hiesfeld ist ein Mühlenmuseum entstanden. Die Turmwindmühle wurde bereits im Jahr 1822 errichtet. 100 Jahre später wurde der Betrieb eingestellt. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Mühle wurde einige Jahre später restauriert. Der Ursprung der Wassermühle bestand zunächst nur aus dem Fachwerkgebäude, das im Jahr 1693 errichtet wurde.


Mühlenmuseum Hiesfeld

Dinslaken - Hiesfeld

Hiesfelder Wassermühle


Der Mühlenverein Dinslaken Hiesfeld kann zwei Typen von Mühlen vorführen, welche die beiden wichtigsten frühen Energiequellen neben menschlicher und tierischer Arbeitskraft nutzten: den Wind und das Wasser. Die Wassermühle errichtete man als Fachwerkbau am Rotbach in den Jahren 1692/93. Auf der anderen Seite des Wasserlaufes kam im 19. Jahrhundert das Gebäude aus Backstein hinzu. Es diente als Hauptgebäude für den Mühlenbetrieb sowie als Wohnhaus für den Müller. Zwischen den beiden Gebäuden befindet sich ein mittelschlächtiges Wasserrad. 1989 wurden beide Mühlen mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dinslaken und nicht nicht zuletzt durch die Mitglieder des Mühlenvereins komplett renoviert.

Die Geschichte der Wassermühle ist eng mit dem Haus Hiesfeld verbunden, in derem Eigentum sich die Mühle in früheren Zeiten befand. Beide Mühlen sind denkmalgeschützt und werden vom Mühlenverein Dinslaken-Hiesfeld e.V. unterhalten.




Turmwindmühle

Dinslaken - Hiesfeld

Hiesfelder Turmwindmühle


Die Turmwindmühle liegt in der Sterkrader Straße 212 im Zentrum von Hiesfeld. Sie wurde 1822 vom Mühlenbauer Heinrich Brahms aus Meiderich (Duisburg) errichtet. Die Mühle war etwa einhundert Jahre in Betrieb. Dann wurde die Korn- und Lohmühle unrentabel. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde sie 1953/54 restauriert und mit neuen Flügeln versehen. 1989 erfolgte eine Komplettrenovierung durch den Mühlenverein mit Hilfe öffentlicher Mittel. Im Jahr 2000 mussten die Flügel erneuert werden. Heute ist es wieder möglich, wie in alten Zeiten Mehl zu mahlen, denn die Mühle ist bestens in Schuss.


Information:

Dinslaken - Hiesfeld

Wasserrad der Hiesfelder Mühle


Adresse:

Mühlenverein Dinslaken-Hiesfeld e.V.

Scholtenstraße 33
46539 Dinslaken

Telefon: 0 20 64 / 94188

Internet: Mühlenverein Dinslaken-Hiesfeld


Öffnungszeiten:

Mühlenmuseum / Wassermühle

Sonntags: 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September

1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: 02064-94188


Mühlen am Niederrhein und im Ruhrgebiet



Dinslaken

Dinslaken

Häuserzeile am Markt


Bei meinem ersten Besuch in Dinslaken war ich überrascht, wieviel Möglichkeiten der Besichtigung es in dieser Stadt doch gibt. Da ist die Altstadt mit historischen Gebäuden, viele schöne Plätze mit ihrem ganz eigenen Charme, es gibt gute Einkaufsmöglichkeiten, ein interessantes Museum und nicht zu vergessen das Burgtheater, eingebettet in die Überreste der einstigen Burganlage, die im Zweiten Weltkrieg stark zerstört war und nur teilweise wieder aufgebaut wurde. Weiterhin empfehlenswert ist ein Besuch im Stadtteil Eppinghoven und nicht zuletzt eine Visite in Hiesfeld mit schöner Dorfkirche....

Weitere Informationen zur Stadt Dinslaken in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier....!


Stadtteil Eppinghoven

Dinslaken - Eppinghoven

...katholische St.-Johannes-Evangelist-Kirche


Ein weiterer interessanter Stadtteil ist Eppinghoven mit etwa 4.185 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2009), der sich im Westen der Innenstadt befindet. Zu Eppinghoven gehört der Ortsteil Stapp, der sich unmittelbar am Rhein befindet. Früher gehörte der Dinslakener Stadtteil teilweise zu Walsum, heute ein Stadtteil von Duisburg und teilweise zu Voerde. Nach der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, gehört Eppinghoven zu Dinslaken. Das traditionelle Herrenhaus Eppinghovens, das Wasserschloss Haus Wohnung, befindet sich heute auf dem Stadtgebiet von Voerde....

Weitere Informationen zum Dinslakener Stadtteil Eppinghoven finden Sie hier....!


Quellennachweis:

Wappen von Hiesfeld

Grafik: Wikipedia (gemeinfrei)


1.: Die Informationen zur Geschichte von Hiesfeld basieren auf dem Artikel Hiesfeld (Stand vom 20.12.2012) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



Fotos aus Dinslaken-Hiesfeld




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