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Rees - Ortsteil Haldern

Rees - Ortsteil Haldern

Battenbergturm - erbaut Ende des 15. Jahrhunderts

Überblick

Rees - Ortsteil Haldern



Haldern
ist ein Stadtteil der Stadt Rees am unteren rechten Niederrhein mit mittlerweile über 5000 Einwohnern. Zum Ortsteil Haldern zählen die Bauernschaften Helderloh, Heeren, Herken, Wittenhorst, Sonsfeld und Aspel. Das Gemeindegebiet ist größtenteils sehr landwirtschaftlich geprägt. Größere Waldflächen befinden sich südöstlich des Dorfes. Zudem entstand durch jahrelangen Kiesabbau im südwestlichen Teil des Ortes das Naherholungsgebiet Reeser Meer. Sehenswürdigkeiten sind in Haldern zahlreich zu finden. Zum einen finden Sie hier das Haus Aspel, heute Heimat der "Töchter vom heiligen Kreuz", einer Ordensgemeinschaft aus Lüttich (Belgien).




Sehenswürdigkeiten

Rees - Ortsteil Haldern


Weiterhin sehenswert ist der Battenbergturm, ein bauliches Beispiel für einen gut erhaltenen mittelalterlichen Wohnturm. Auch die Reste des ehemaligen Zisterzienserinnen - Klosters Schledenhorst liegen in Rees-Haldern. Die Gründung von Haldern ist wahrscheinlich auf das Jahr 1040 zurückzuführen, als die Gräfin Irmgardis von Aspel die bis heute bestehende katholische Gemeinde St. Georg gründete. Um 1000 n. Chr. wurde die Burg Aspel erstmalig genannt. Erste Burgherren von Aspel waren Pfalzgraf Richizo und sein Sohn und Nachfolger Godizo. Irmgardis von Aspel schenkte um 1075 dem Erzbischof von Köln die Herrschaft über Aspel.

Geschichte

Rees - Ortsteil Haldern

Katholische Pfarrkirche St. Georg in Haldern


Um 1300 taucht Haldern als Stadt auf (Siegel der Stadt Haldern von 1307). Haldern war bis 1975 eine selbstständige Gemeinde. Am 1. Januar 1975 wurde im Zuge des 2. kommunalen Neugliederungsprogramms die Gemeinde Haldern in die Stadt Rees eingegliedert und somit Ortsteil von Rees. Haldern feierte 1990 das 950jährige Bestehen. Wichtigste Bauwerke sind die katholische Pfarrkirche St. Georg (...der Turm stammt aus dem 13. und 15. Jahrhundert), die evangelische Kirche (1783), das Wesendonksche Haus (Anfang 19. Jahrhundert) sowie die Gaststätte „Doppeladler“ (19. Jahrhundert). Nach einem Großbrand wurde diese im Jahre 2001 vollkommen zerstört und nach alten Bauplänen wieder aufgebaut.

Der Battenbergturm

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Battenbergturm


Den Battenbergturm finden Sie etwa 750 Meter nordwestlich von Haldern direkt neben dem Buschkampshof. Auf der Nordseite des heute 15 Meter hohen Turmes befindet sich der Eingang, der zum Erd- Ober- und Dachgeschoß führt. An der Westseite gibt es einen Eingang zum Keller sowie einige Schießscharten. An der Ostseite befindet sich ein Außen - Abort, dessen gemauerter Schacht bis zum Boden reicht. Der Battenbergturm, der zu den wenigen erhaltenen Wohntürmen im nördlichen Rheinland gehört, geht auf das Ende des 15. Jahrhunderts zurück. Das Dachgeschoß wird vom Heimatverein Haldern e.V. als Archiv- und Arbeitsraum genutzt. Der Turm kann am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

Kloster Schledenhorst

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Kreuzgruppe in der Gedenkkapelle des Klosters Schledenhorst


Die Gründung des Zisterzienserinnen Klosters Schledenhorst erfogte im Jahr 1245. Zwei Jahre beansprucht das Kloster den Schutz des Erzbischofs Konrad von Köln. Um 1266 schenkt sein Nachfolger, Erzbischof Engelbert von Köln, dem Kloster das Gut Hagen (Aspel). 1277 erläßt Dietrich, Herzog von Kleve, alle Abgaben des Gutes Hagen. Um 1473 führt Abt Heinrich von Kamp (Zisterzienser Kloster Kamp - bei Kamp-Lintfort) eine Ordenssteuer ein - für Schledenhorst beträgt die Steuer eineinhalb Rheinische Gulden. Um 1598 plündern spanische Soldaten das Kloster und die umliegenden Güter- erste Vorboten einer langen, von militärischen Auseinandersetzungen geprägten Zeit.




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Kapelle des Klosters Schledenhorst


1638 rauben kaiserliche Soldaten das Kloster aus und 1672 plündern und verwüsten französische Truppen das Kloster. 1803 erfogt die Aufhebung der Abtei und um 1806 verlassen die letzten Bewohner das Kloster. Heute steht an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche eine kleine Gedenkstätte, die an das ehemalige Kloster erinnert. Ein Hinweisschild führt von der Schledenhorster Straße zur kleinen Kapelle am Rande eines Bauernhofes. Der Hof steht an der Stelle des früheren Klostergutes Halfmannshof.

Informationen:

Wappen von Rees


Eine kleine Bildergalerie zum Ortsteil Haldern finden Sie hierunter. Weitere Informationen zur Stadt Rees finden Sie hier....!




Fotos Ortsteil Haldern




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