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Stadt Rees

Stadt Rees - Rheinpromenade

Überblick

Stadt Rees

Ehemalige Stadtmauer



Rees am Rhein
ist eine in typisch niederrheinischer Landschaft gelegene Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie ist eine der ältesten Städte ihrer Art im Bereich des unteren Niederrhein. Rees gehört zum Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die Stadt ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal. In Rees leben etwa 22 500 Menschen in acht Stadtteilen. Die Stadt besitzt aufgrund ihrer Lage einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Weiterhin gibt es in Rees eine der schönsten deutschen Rheinpromenaden, ein gut ausgebautes Radwegenetz, eine beachtenswerte Gastronomie und viele touristische Attraktionen.


Geschichte

Stadt Rees

Turm der Stadtbefestigung - Rheinpromenade


Am Anfang des 6. Jahrhunderts entstand auf einer Insel im Rhein eine erste Siedlung, aus der sich später ein bedeutender Handelsplatz entwickelten sollte. Ein Kloster wurde gebaut und die Gründung eines Stiftes erfolgte durch den Grafen von Zutphen. Als Schutz und Befestigung sicherte wie damals üblich ein Ringwall aus Holz und Erde die Siedlung. Um 1228 erhob der Kölner Erzbischof Heinrich von Müllenark Rees zur Stadt (...um 1233 erhob er auch die Stadt Rheinberg zur Stadt). Rees ist die älteste Stadt am unteren Niederrhein. Um 1289 begannen die Reeser mit dem Bau der Stadtmauer, die nach und nach Wall und Graben ersetzte. Weitere Teile der Stadtbefestigung mit Türmen, Mauern und Gräben entstanden in der Folgezeit.



Stadt Rees

Rhinwicker Tor


Im Mittelalter - zwischen 1283 - 1540 - wurden fünf Stadttore errichtet. Im 15 - 16. Jahrhundert entwickelte sich Rees zu einer der sieben bedeutendsten Städte im Herzogtum Kleve. In dieser Zeit wirtschaftlichen Aufschwunges entstanden zahlreiche Bürgerhäuser, das Rathaus und die Kirche. Von 1609 - 1648 erfolgt der Bau einer neuen Befestigungsanlage nach niederländischer Besetzung und um 1761 beginnt eine neue Phase der Festungsbauten in Rees unter französischem Einfluss mit spitz auslaufenden Bastionen, breiten Gräben, die in den folgenden Jahren verfielen und im 19. /20. Jahrhundert leider weitgehend eingeebnet wurden.



Stadtmauer in Rees

Stadt Rees

Stadtmauer


Die Siedlung und frühmittelalterliche Stadtumwehrung von Rees mit Mauern, kasemattiertem Wall und Graben (...die Kasematten von Rees können besichtigt werden!) sind in weiten Bereichen als Bau- und Bodendenkmal erhalten geblieben. Sie bieten einen interessanten Hintergrund für einen Spaziergang durch die Stadt. Wall und Graben an der Nordwest- und Südwestseite sind deutlich erkennbar; die Stadtmauern an der Süd- und Ostseite wurden restauriert. Im Zuge der Sanierung des Banndeiches wurden Anfang 2001 dort, wo der Deichkörper auf die östliche Stadtmauer stößt, innerhalb des alten Banndeiches umfangreiche historische Mauerreste gefunden. Es handelt sich um Reste des von den Niederländern ab 1616 großangelegten Festungsgürtels, bestehend aus 5 Bastionen, 2 Halbbastionen, 4 Hornwerken, 14 Halbmonden und 4 Schanzen.

Evangelische Kirche am Markt

Stadt Rees - Evangelische Kirche


Die Evangelische Kirche am Markt wurde 1623/24 als reformierte Kirche unter dem Schutz holländischer Truppen erbaut. Damit ist sie die erste als evangelische Kirche gebaute Kirche am rechten Niederrhein. Die Kirche wurde, wie auch die meisten Gebäude in der Stadt Rees, durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges sehr stark zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde im Jahre 1949 begonnen. Seit dem 4. Oktober 1954 ist sie wieder eine evangelische Gottesdienststätte.

Jüdischer Friedhof in Rees

Stadt Rees

Jüdischer Friedhof


Am ehemaligen weißen Turm befindet sich einer der beiden jüdischen Friedhöfe in Rees. Dieser - der ältere - wurde vermutlich um 1700 angelegt. Damals verkaufte die Stadt Rees der jüdischen Gemeinde Rees ein Grundstück auf der etwa acht Meter breiten Stadtmauer zur Anlage eines Friedhofes. Im Jahr 1872 wurde dieser Friedhof wegen vollständiger Belegung geschlossen. Bestattungen erfogten seither auf dem zweiten Friedhof an der Weseler Straße. Es sind zur Zeit 24 Grabstellen zu erkennen. Der älteste Grabstein datiert aus dem Jahr 1788. Ursprünglich waren die Gräber in Reihen angeordnet und nach Osten ausgerichtet.

Die Lage des jüdischen Friedhofes auf der Stadtmauer ist im Rheinland einmalig, da jüdische Beerdigungen zur damaligen Zeit immer außerhalb der Stadt durchzuführen waren. Da die Gräber bei Rheinhochwasser gefährdet waren, wurde die Stadtmauer zum Begräbnisplatz.

Personenschifffahrt

Stadt Rees

Rheinpromenade


Bei einem Ausflug nach Rees wollen Sie sicher auch einmal eine Fahrt auf dem Rhein genießen: Die Rheinstadt Rees wird von insgesamt vier Fahrgastschiffen und zwei Rheinfähren angesteuert. Während die Fähren die Gäste vom einen zum anderen Ufer bringen und so die Möglichkeit bieten, den Spaziergang oder die Radtour auf der anderen Rheinseite fortzusetzen, starten die Fahrgastschiffe unter anderem zu Rundfahrten auf dem Rhein.

Weitere Informationen zum Fahrgastschiff "Stadt Rees" finden Sie hier...!

Hierunter fogt ein Video von YouTube - Rees am Niederrhein


Haus Aspel

Rees - Haus Aspel


Aus einer um 950 erbauten Erdhügelburg entstand im 12. Jahrhundert eine Steinburg. Aus dieser Burg entstand fast 500 Jahre später unter preußischem Einfluss im 17. Jahrhundert ein Wasserschloss. Im Jahre 1850 kaufte der Orden „Töchter vom heiligen Kreuz" aus Lüttich/Belgien das Herrenhaus. Hier wurde ein Kloster, Noviziat und Oberlyzeum eingerichtet. Im II. Weltkrieg wurde das Schloss durch Bomben und Granaten sehr stark beschädigt. Es diente nach Beendigung des Krieges als Kriegslazarett und Krankenhaus, bevor im Jahr 1946 die Schule wieder eröffnet wurde.

Weitere Informationen zum Haus Aspel bei Rees finden Sie hier....!

Schloss Hueth

Rees - Schloss Hueth


Sehr sehenswert ist die katholische Pfarrkirche St. Cosmas und Damian in Bienen, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und das mit dem Fahrrad über die gut ausgebauten und beschilderten Fahrradwege der Stadt Rees leicht zu erreichende ehemalige Wasserschloss Hueth, ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Hueth im 14. Jahrhundert. Ritter Rutger van Hekeren baute um 1361 die höher gelegene Burg Hueth an den damaligen Rheindeich an. Sie diente u. a. auch bei Deichbrüchen und Überschwemmungen den Bewohnern der Umgegend als Zuflucht.

Weitere Informationen zum Schloss Hueth finden Sie hier....!

Ortsteil Haldern

Rees - Ortsteil Haldern

Battenbergturm


Haldern ist ein Stadtteil der Stadt Rees am unteren rechten Niederrhein mit mittlerweile über 5000 Einwohnern. Zum Ortsteil Haldern zählen die Bauernschaften Helderloh, Heeren, Herken, Wittenhorst, Sonsfeld und Aspel. Das Gemeindegebiet ist größtenteils sehr landwirtschaftlich geprägt. Größere Waldflächen befinden sich südöstlich des Dorfes. Zudem entstand durch jahrelangen Kiesabbau im südwestlichen Teil des Ortes das Naherholungsgebiet Reeser Meer. Sehenswürdigkeiten sind in Haldern zahlreich...

Weitere Informationen zum Ortsteil Haldern in Rees finden Sie hier....!



Sehenswürdigkeiten

Rees - Haus Averforth Das Haus Averforth liegt etwa in der Mitte zwischen den Dörfern Haffen und Mehr, die heute zu den Ortsteilen von Rees zählen. Es handelt sich hier um eine ehemalige Wasserburg aus dem Jahr 1685, deren Vorgänger......

Rees - Haus Aspel Das Haus Aspel gilt als ein Beispiel für Burgen- und Schlossgeschichte in mehr als tausend Jahren. Aus einer um 950 erbauten Erdhügelburg entstand im 12. Jahrhundert eine Steinburg. Aus dieser Burg...

Rees - Schloss Hueth Die Stadt Rees besitzt noch weitere interessante und sehenswerte Ortsteile mit z. B. alten Kirchen und Kapellen, alte Herrensitze und einer sehr reizvollen Natur entlang des Rheins. Weiterhin die a...

Sehenswürdigkeiten

Rees - Schloss Bellinghoven Schloss Bellinghoven entstand als Erdhügelburg mit Turm, die von einem Wassergraben umschlossen war. Sie wurde im 14. Jahrhundert von Dietrich von Bellinghoven als Wehranlage ausgebaut, die das umliegende.....

Rees - Ortsteil Haldern Der Ort Haldern ist ein Stadtteil der Stadt Rees (NRW) am unteren rechten Niederrhein mit mittlerweile über 5000 Einwohnern. Zum Ortsteil Haldern zählen die Bauernschaften Helderloh, Heeren, Herken...

Haus Averforth

Rees - Haus Averforth


Wenn man mit dem Auto von Hamminkeln über die Kreisstraße 11 nach Mehr fährt, passiert man etwa 300 m vor dem Ort die Bellinghover Straße auf der rechten Seite. Hier führt der Weg zu einem immer noch stattlichen Gebäude - dem Wasserschloss Bellinghoven. Etwas weiter - schon in der Ortschaft Mehr - liegt das Haus Averforth, eine ehemalige Wasserburg. Beide Sehenswürdigkeiten befinden sich heute in Privatbesitz.....

Weitere Informationen zum Haus Averforth bei Rees finden Sie hier....!

Schloss Bellinghoven

Rees - Schloss Bellinghoven

Haupteingang zum Schloss


Schloss Bellinghoven entstand einst als Erdhügelburg (Typ Motte), die von einem Wassergraben umgeben war. Der Wassergraben wurde ausgehoben und den Erdaushub verwendete man für den Burghügel. Auf solchen Hügeln wurden früher Wehrtürme errichtet, die auch zu Wohnzecken dienten. Nach und nach wurden Erdhügelburg und Turm durch feste Wohngebäude erweitert. Es entstand die Burg Bellinghoven, eine Wehranlage, die zum Schutz des umliegenden Landes diente. Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1206....

Weitere Informationen zum Wasserschloss Bellinghoven bei Rees finden Sie hier....!

Informationen:

Wappen von Rees


Eine kleine Bildergalerie zur Stadt Rees am Niederrhein finden Sie hierunter. Weitere Informationen zur Stadt Rees finden Sie hier....!



Fotos aus Rees




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