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Siedlung Ripshorsterstraße

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße




Überblick

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße

Siedlungshäuser an der Ripshorsterstraße



Wer von der Osterfelderstraße am CentrO vorbei in Richtung Oberhausen-Osterfeld am Gehölzgarten Ripshorst nach rechts in die Ripshorsterstraße abbiegt, fährt an einer interessanten und sehenswerten Arbeitersiedlung vorbei. Es handelt sich hier um die Siedlung Ripshorst, eine kleine ehemalige Arbeitersiedlung für Beschäftigte der Gutehoffnungshütte. Die Siedlung liegt in unmittelbarer Nähe der modernen Einkaufs- und Flaniermeile CentrO und kann von hier aus nicht wahrgenommen werden.

Arbeitersiedlung

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße

Thomasstraße


Nach Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollte sie eigentlich abgerissen werden. Ein Zusammenschluß der Bewohner der "Ripse", wie die Siedlung liebevoll von den BewohnerInnen genannt wird, verhinderte in einem langen Kampf um das Wohngebiet den Abriss der Siedlung. Der Antrag auf Abriss der Häuser war bereits gestellt. In der Siedlung leben heute etwa 220 Menschen in 68 Wohneinheiten. Die Arbeitersiedlung besteht aus der Ripshorster, der Werk- und der Thomasstraße.

Geschichte

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße


Der Grundriss der Siedlung und der Häuser mit dem Namen Neu Oberhausen, benannt nach dem Stahlwerk Neu Oberhausen der GHH, wurde auf der Weltausstellung in Paris erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Für die Belegschaftsangehörigen der GHH entstanden in der damaligen Zeit an verschiedenen Orten mehrere Siedlungen, darunter auch die an der Ripshorsterstraße. Ziel der Unternehmen war es, die Arbeiter durch die Errichtung solcher Wohngebiete in der Nähe ihres Arbeitsplatzes längerfristig an die Betriebe zu binden. Die Siedlung wurde in drei Bauabschnitten errichtet, der erste begann mit der Errichtung von acht Wohnhäusern an der Ripshorsterstrasse um 1889.

Backsteinbauten

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße

Werkstraße


Später folgten weitere acht Häuser an der Osterfelderstraße. Die Häuser des ersten Bauabschnittes an der Ripshorsterstraße waren anderthalbgeschossige Backsteinbauten, die mit einem Satteldach versehen waren. Im zweiten Bauabschnitt - ab 1912 - entstanden an der Werkstraße ebenfalls Backsteinbauten. Auf dem Grundstück des heutigen Gemeinschaftsplatzes wurden ein Kindergarten und ein Lebensmittelgeschäft errichtet. Während des dritten Bauabschnitts in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts entstanden nocheinmal 10 Wohnhäuser an der Werk- und Thomasstraße, während ein geplantes Bürgerhaus und eine Konsumanstalt wegen der Weltwirtschaftskrise schon nicht mehr gebaut wurden.

Sanierung

Oberhausen - Siedlung Ripshorsterstraße

Gemeinschaftshaus


Nach Übernahme durch den Thyssen-Konzern in den 1960er Jahren wurde der Abriss geplant. Schon 1969 begann man die ersten Häuser an der Osterfelderstraße abzureißen. Bürgerschaftliches Engagement und jahrelange Verhandlungen mit dem Thyssen-Konzern und der Stadt Oberhausen führten schließlich 2001 zu einer Lösung. Eine neugegründete Bewohner-Genossenschaft kaufte den noch vorhandenen Wohnbestand und schuf damit Voraussetzungen für den langfristigen Erhalt der Siedlung. Im Jahr 2003 wurde mit der Sanierung der Häuser an der südlichen Werkstraße begonnen.

Weitere ausführliche Informationen zur Siedlung Neu Oberhausen (Siedlung Ripshorsterstraße) finden Sie hier....!

Haus Ripshorst

Oberhausen - Haus Ripshorst


Haus Ripshorst wurde urkundlich als Lehnsgut erstmals am Anfang des 14. Jahrhunderts erwähnt. Der Rittersitz lag auf Essener Gebiet im Ortsteil Dellwig. Erst als Dellwig nach Borbeck eingemeindet wurde, kam es bei der Gebietsreform von 1915 zur Abtretung dieses Landschaftsteils an die Stadt Oberhausen. Dieser Teil heißt heute noch Borbeck und die Straße von Dellwig zum Haus Ripshorst auch heute noch "Ripshorster Straße" und liegt südlich des Rhein-Herne-Kanals. Etwa an der Einmündung des Läppkes Mühlenbach in die Emscher ist das Haus Ripshorst zu finden.

Weitere Informationen zum alten Rittersitz Haus Ripshorst finden Sie hier....!

Wandertipp 1

Oberhausen - Rhein-Herne Kanal

Wasserwege


Bei einem Spaziergang durch den Gehölzgarten erleben Sie die Vielfalt der Bäume und Sträucher. Der Gehölzgarten Ripshorst ist in jeder Hinsicht ein nicht alltäglicher Park. Ein zwei Kilometer langes Gehölzband rings um eine große Graslandschaft am Rhein-Herne-Kanal in Oberhausen zeigt die Verbreitung der Baumarten im erdgeschichtlichen Zusammenhang. Wenn Sie ihren Spaziergang erweitern wollen, können Sie noch das Gelände um Haus Ripshorst mit einbeziehen.

Wandertipp 2

Oberhausen - Burg Vondern

...sehr schön restauriert...


Weiterhin empfiehlt sich eine Wanderung zur Burg Vondern, die ganz in der Nähe liegt. Dazu überqueren Sie mit Hilfe der Fahrradbrücke - nördlich hinter dem Gehölzgarten und an der Einmündung des Läppkes Mühlenbachs zu finden - den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und laufen weiter in Richtung A 42 über die Reste des Industriegeländes der Zeche Vondern, wo Sie durch einen Tunnel unter der Autobahn die erste Straße nach rechts abbiegen und nach ca. 800 m die Burg Vondern sehen und besichtigen können (...von außen). Zurück können Sie den Weg durch die ehemalige Zechensiedlung der Zeche Vondern nehmen umd laufen in Richtung Osterfelderstraße bis zur Bahnunterführung. Hier biegen Sie nach links ab in Richtung Centro und überqueren den Rhein-Herne-Kanal über die blaue Stahlbrücke. Nach wenigen Metern sind Sie am Ausgangspunkt von Wanderung 1 (Gehölzgarten) angelangt.


Interessantes in Oberhausen



Fotos Siedlung Ripshorsterstraße




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