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Zeche Roland

Oberhausen - Zeche Roland

...ehemaliges Zechengelände zwischen Danziger Straße und Schönefeld...




Überblick

Oberhausen - Zeche Roland

Gelände von Schacht 2 - Ansicht vom Dümpterkamp



Auf Mülheimer Gebiet führt die Straße Zechenbahn weiter auf die Danziger Straße an der ehemaligen Zeche Roland in Oberhausen vorbei. Die Bezeichnung Zechenbahn erinnert an die Bahnverbindung zwischen dem Bahnhof Oberhausen und den Zechen Roland und der Zeche Vereinigte Sellerbeck am Rande Oberdümptens, deren Trasse über einen Teil der heutigen A 40 führte. Alte Straßennamen erinnern an die Bergbaugeschichte in dieser Gegend. Im Bereich von Dümpten waren um 1841 mehrere Schürfgesellschaften auf der Suche nach Kohlenvorräten fündig geworden und schlossen sich 1847 zur Gewerkschaft „Roland“ zusammen. Diese begann 1847 in Dümpten an der Grenze von Oberhausen nach Mülheim an der Ruhr mit dem Abteufen des ersten Schachtes.



Zeche Roland

Oberhausen - Zeche Roland

Gelände von Schacht 1


1855 konnte der Schacht den Betrieb aufnehmen. Ein kleiner Wetterschacht kam in den 1860er Jahren hinzu. Das verhältnismäßig kleine Grubenfeld erforderte bald größere Abbautiefen und eine technische Modernisierung. Der Schacht 1 wurde tiefergeteuft und größer dimensioniert. Gleichzeitig wurde eine Brikettfabrik angelegt, um die geförderte Magerkohle günstig absetzen zu können. 1904 ging die Zeche Roland in den Besitz der Harpener Bergbau AG über, die die Expansionsmaßnahmen fortsetzte. 1905 wurde das Grubenfeld der benachbarten Zeche Vereinigte Sellerbeck angeschlossen und die Schachtanlage Roland ausgebaut. Die Zeche Sellerbeck wurde stillgelegt und über dem Schacht Roland wurde ein neues Fördergerüst installiert.


Oberhausen - Zeche Roland

Relikte von Schacht 1


Nach dem Ersten Weltkrieg wurde neben Schacht 1 bis 1921 der Schacht 2 niedergebracht. Dieser wurde mit einem zweigeschossigen Tomson-Bock ausgestattet und übernahm die Hauptförderung. Gleichzeitig wurde der alte Wetterschacht abgeworfen. Wegen der Weltwirtschaftskrise und der sich ungünstig entwickelnden Absatzsituation für Steinkohle entschloß sich die Harpener AG, die Zeche Roland 1928 stillzulegen. Schacht 1 wurde verfüllt und Schacht 2 bis 1937 offengehalten, um dann abgedeckt zu werden. Im Jahre 1958 sollte er dann durch die benachbarte Zeche Concordia wieder aufgewältigt werden. Ein neues Fördergerüst wurde errichtet. Die einsetzende Kohlekrise ließ dann aber diese Pläne zum Erliegen kommen.


Oberhausen - Zeche Roland

...südliches Zechengelände....


Die Zeche Roland ist heute nur noch zum Teil zu erkennen. Die Danziger Straße zerschneidet das Gelände. Nördlich stehen noch einige Nebengebäude in einem Gewerbegebiet zwischen der Danziger Straße und dem Dümptenkamp. Auf dem südlichen Teil befand sich die große Halde, die heute als Rolandhalde bezeichnet wird und später als Park angelegt wurde. In der Böschung an der Danziger Straße soll der Schachtdeckel von Schacht 1 zu finden sein?! Auf einem Teil des ehemaligen Zechengeländes des Bergwerks Roland ist eine Wohnsiedlung entstanden.



Schachtzeichen

Oberhausen - Zeche Roland

Aktion Schachtzeichen an der Danziger Straße


Im Rahmen der Ruhr 2010 wurde auch in Oberhausen die Aktion Schachtzeichen durchgeführt. Die Schachtzeichen markierten jene Orte, wo früher Bergwerke und Schachtanlagen standen, Fördertürme weithin sichtbar in den Himmel ragten, Schächte bis zu 1000 Meter senkrecht in die Tiefe führten und hunderttausende Menschen lebten und arbeiteten. So nahm auch das Team der "Firma Stürtzer und Ortmann GmbH" an dieser Aktion teil und betreute während der Tage der SchachtZeichen das Equipment des Veranstalters. Die Firma befindet sich übrigens auf dem Gelände von Schacht 2 der ehemaligen Zeche Roland (1855/1921 - 1928) an der Danziger Straße.


Oberhausen - Zeche Roland

Aktion Schachtzeichen an der Danziger Straße


Die Aktion fand in der Woche vom 22. - 30. Mai 2010 statt und als besondere Attraktion ließ man am 24. Mai und am 29. Mai alle 350 SchachtZeichen-Ballons bis 01.00 Uhr nachts in bis zu 80 Meter Höhe aufsteigen, die zusätzlich noch beleuchtet waren und somit von einem guten Standort im ganzen Ruhrgebiet zu sehen waren. In Oberhausen geschah dies an den Standorten der ehemaligen Zechen Oberhausen 1/2, der Zeche Hugo Haniel Oberhausen-Holten, der Zeche Sterkrade 1/2, der Zeche Osterfeld 4, der Zeche Osterfeld 1/2/3, der Zeche Jacobi 1/2, der Zeche Vondern 1/2, der Zeche Concordia 4/5, der Zeche Concordia 1/2/3, der Zeche Concordia 6, der Zeche Roland 1/2 und der Zeche Alstaden 1/2/3.


Zeche Osterfeld

Oberhausen - Zeche Osterfeld

Steigerhaus


Die Zeche Osterfeld war einst wie die Zeche Oberhausen als Hüttenzeche des Konzerns Gutehoffnungshütte (GHH) konzipiert worden und wurde zwischen 1873 und 1879 errichtet und entwickelte sich nicht nur zur führenden Zeche innerhalb des GHH-Bergbaus, sondern nahm auch im Ruhrgebiet stets eine Spitzenstellung ein. 1873 wurde durch die Zeche Oberhausen begonnen, einen dritten Schacht im Gebiet von Osterfeld abzuteufen, der aber durch einen Schwimmsandeinbruch zunichtegemacht wurde....

Weitere Informationen zur Zeche Osterfeld in Oberhausen finden Sie hier....!


Zeche Oberhausen

Oberhausen - Zeche Oberhausen

Ehemaliges Tor- und Markenhaus


Die Zeche Oberhausen war einst ein Steinkohlen-Bergwerk im Besitz der Gutehoffnungshütte. Diese war Eigentümerin umfangreicher Grubenfeldbesitzungen im Bereich der damals selbständigen Gemeinden Osterfeld und Sterkrade. An der Straße nach Frintrop (heute Stadtteil von Essen- damals gehörte Frintrop zum Bürgermeisteramt Borbeck bis zur Eingemeindung nach Essen im Jahre 1915) wurde 1856 mit dem Abteufen der ersten beiden Schächte mit den Namen "Königsberg 1" und "Königsberg 2" begonnen....

Weitere Informationen zur Zeche Oberhausen in Oberhausen finden Sie hier....!


Zechen im Ruhrgebiet und am Niederrhein



Halden im Ruhrgebiet und am Niederrhein



Interessantes in Oberhausen



Quellenangabe:


Die Informationen zur Geschichte der Zeche Vondern basieren auf dem Artikel Zeche Vondern (Stand vom 12.07.2012) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Fotos der Zeche Roland




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