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Stadtbezirk Sterkrade

Oberhausen - Sterkrade




Überblick

Oberhausen - Sterkrade

Impressionen



Sterkrade ist heute ein Stadtbezirk von Oberhausen und besitzt etwa 83.000 Einwohner. Die Größe des Stadtbezirks wird mit etwa 42 Quadratkilometern angegeben. Zu Sterkrade gehören die Stadtteile Alsfeld mit Dunkelschlag, Barmingholten, Biefang, Buschhausen, Holten, Königshardt, Schmachtendorf mit Waldhuck und Waldteich, Schwarze Heide mit Weierheide, Sterkrade-Mitte, Tackenberg mit Sterkrader Heide und Walsumermark mit Brink und Neuköln. Der Stadtbezirk Sterkrade grenzt im Nordwesten an die Stadt Dinslaken (Kreis Wesel), im Osten an die kreisfreie Stadt Bottrop und den Oberhausener Stadtbezirk Osterfeld, im Süden an den Stadtbezirk Alt-Oberhausen und im Westen an den Duisburger Stadtbezirk Hamborn.



Oberhausen - Sterkrade

Stadtteilzentrum


Sterkrade besitzt den Rang eines Mittelzentrums. Die Attraktivität seiner Innenstadt wurde durch die Eröffnung des Einkaufszentrums „Sterkrader Tor“ im Mai 2007 gesteigert. Der Sterkrader Wochenmarkt ist der größte Markt Oberhausens. Besonders erwähnenswert ist die traditionsreiche Sterkrader Fronleichnamskirmes, die zeitweise als größte Straßenkirmes Europas galt. Traditionell gab es in Sterkrade an Fronleichnam ein kirchliches Fest mit Markt, das Kirchweihfest. Noch heute gibt es jedes Jahr am Fronleichnamstag eine Prozession über die Kirmes. Nach eigener Zählung des Veranstalters, der Stadt Oberhausen, fand die Kirmes im Jahr 2012 zum 183. Mal statt.



Sterkrader Rathaus

Oberhausen - Sterkrade

...ehemaliges Rathaus...


Industriegeschichtlich ist Sterkrade eng mit der Gutehoffnungshütte (GHH) und der Zeche Sterkrade verbunden. Ansiedlung und Aufschwung der Industrie im 19. Jahrhundert haben sich deutlich auf die Bevölkerungsentwicklung ausgewirkt. Im Jahr 1887 beschlossen die Stadtverordneten den Bau eines neuen "Amtshauses". Die Flächen wurden von der benachbarten GHH erworben. Im Herbst 1888 konnte das neue Gebäude von den "Amtsleuten" bezogen werden. Für knapp 43.400 Mark - incl. Baufläche - war ein im Neorenaissancestil gestaltetes Haus entstanden. Im Hochparterre befanden sich die Verwaltungsräume und der große Sitzungssaal. Gleich darüber in der ersten Etage eine aus sechs Zimmern bestehende Dienstwohnung des Verwaltungschefs, Botho Wolfgang von Trotha.


Oberhausen - Sterkrade

...ehemaliges Rathaus...


Technisch gesehen war das Amtshaus auf dem neuesten Stand. Geheizt wurde es durch eine Luftheizung und ein "elektrischer Haustelegraph" verband den Bürgermeister mit seinen Mitarbeitern. Sterkrade erhielt 1913 die Stadtrechte, so dass die Räumlichkeiten nur für kurze Zeit ausreichten. Daraufhin begann die Diskussion um den Neubau eines neuen Rathauses. 1929 löste sich das Problem von selbst, da Sterkrade mit Oberhausen zur Großstadt vereint wurde. Heute dient das Sterkrader Rathaus als Verwaltungsnebenzentrum und beherbergt einige Abteilungen des Jugendamts. Bemerkenswert sind die zwei Wappen an der Außenseite des Kubus. Unten das Wappen der Stadt Sterkrade und darüber das Wappen der Rheinprovinz. Letzteres signalisiert jedem Vorübergehenden: "Vorsicht, gleich sind Sie in Westfalen" bzw. "Vorsicht, Sie betreten jetzt das Rheinland".


Kloster Sterkrade

Oberhausen - Sterkrade

Propsteikirche St. Clemens


Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Geschichte Sterkrades stark geprägt durch das Kloster Sterkrade der Zisterzienserinnen, das im Jahr 1240 als Filiale des Klosters Duissern gestiftet wurde, welches seinerseits nur wenige Jahre zuvor aus dem Zisterzienserinnenkloster Saarn hervorgegangen war. Die Schwestern ließen sich ursprünglich auf dem Gut Defth (gelegen im Ortsteil Kirchhellen-Grafenwald der heutigen Stadt Bottrop) nieder, müssen aber spätestens im Frühjahr 1255 nach Sterkrade umgezogen sein. Auf diesen Zeitpunkt ist eine Urkunde der Mechthild von Holten zu datieren, die dem Kloster das Patronatsrecht über die Sterkrader Kirche übertrug und ihm eine Mühlstätte nebst Fischteich schenkte. Weitere Schenkungen Mechthilds und ihrer Nachkommen sicherten die materielle Grundlage der Klostergemeinschaft und legten den Grundstein zu einem ausgedehnten Landbesitz.


Oberhausen - Sterkrade

Propsteikirche St. Clemens


Eine Urkunde aus dem November 1266 nennt erstmals Ort und Kloster in einem Zusammenhang: conventus sanctimonialium Cysterciensis ordinis in Starkerode. Als Eigenname des Klosters ist Monasterium de rivulo sancte Marie („Kloster am Marienbächlein“) bezeugt. Das Sterkrader Stadtwappen leitet sich ab von einem persönlichen Siegel der Äbtissin Anna Catharina von Nunum, gen. Dücker, die von 1674 bis 1715 amtierte. In der Folge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 kam es zur Aufhebung des Klosters; die Auflösungsurkunde datiert vom 15. Juli 1809. Das ehemalige Klostergebäude wurde in der Folge zu einem Wohnhaus. Im Jahr 1969 wurde als letztes Gebäudeteil der ehemaligen Abtei der im Jahr 1701 erbaute Ostflügel ohne Kenntnis des Landeskonservators abgerissen. Aus der einstigen Patronatskirche des Klosters ist die heutige Propsteikirche St. Clemens hervorgegangen [1].


Zeche Sterkrade

Oberhausen - Sterkrade

Zeche Sterkrade - Schacht 1


In Oberhausen-Sterkrade war einst auch das Steinkohlenbergwerk Zeche Sterkrade beheimatet, dessen Betriebsgelände heute abgeräumt ist. Nur noch das Fördergerüst über Schacht 1 ist erhalten, die Schächte 1 und 2 wurden im Jahr 1995 aufgegeben und verfüllt. Das Bergwerk befand sich im Feld Oberhausen der Gutehoffnungshütte (GHH). Die Tagesanlagen des Bergwerks befanden sich an der heutigen Von-Trotha Straße. Insgesamt war das Bergwerk mit seinen zwei Schächten nur etwa rund 30 Jahre in Betrieb....

Weitere Informationen zur ehemaligen Zeche Sterkrade in Oberhausen finden Sie hier....!


Zechensiedlung Dunkelschlag

Oberhausen - Dunkelschlag

Zechensiedlung Dunkelschlag


Die Freizeitmöglichkeiten in diesem Gebiet sind sehr zahlreich. Nach einem Spaziergang durch die ehemalige Zechensiedlung Dunkelschlag, die gleichzeitig mit der Zeche Sterkrade errichtet wurde, können Sie das einstige Zechenareal des Bergwerks Sterkrade erkunden. Die Siedlung Dunkelschlag wurde in den Jahren 1880 bis 1926 als Bergarbeiter-Siedlung nach den Plänen der Architekten Stephany und Möhring errichtet. Jedes der streng symmetrisch angeordneten Häuser umfaßt vier Wohnungen mit jeweils eigener Haustür. Die Zechensiedlung Dunkelschlag bestand zunächst aus 50 Vierfamilienhäusern mit Kreuzgrundriss. Zu jeder Wohnung gehörten wie bei fast allen Bergmannshäusern Stallgebäude und Garten.


Oberhausen - Dunkelschlag

Hinterhöfe der Zechensiedlung


Die Siedlung ist sehr gut erhalten, was einer Bürgerinitiative zu verdanken ist, die den seinerzeit drohenden Abriss wegen Bergsenkungen in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts verhindern konnte. Die Thyssen AG als Rechtsnachfolger der ehemaligen Eigentümer der Bergarbeitersiedlung Dunkelschlag wollte die Siedlung damals komplett abreißen lassen, ähnlich wie die Siedlung an der Ripshorster Straße in Oberhausen. 1987 wurde die Siedlung unter Denkmalschutz gestellt. Auch heute noch bietet die einstige Zechensiedlung gute Eindrücke vom Leben der Familien der Bergleute an diesem Ort. Die Siedlung Dunkelschlag liegt im Bereich der Weseler Straße, Erzstraße, Dammstraße, Schachtstraße, Grubenstraße und Zechenstraße in Oberhausen-Sterkrade.


Oberhausen - Sterkrade

...einstiges Gasthaus aus der Jahrhundertwende...


Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Areal der Zeche Sterkrade. Fußgänger und Fahrradfahrer können von hier aus über die Landstr. 215 (Weierstraße) und unmittelbar nach der Brücke über die Bahnlinie direkt nach links auf eine befestigten Weg abbiegen (ist ausgeschildert), der binnen kurzer Zeit zur Zeche Sterkrade führt. Autofahrer fahren in die gleiche Richtung über die L 215 bis zum Kreisverkehr, wo in der dritten Ausfahrt die Von-Trohta-Str. erreicht wird, wo Sie nach etwa 800 Metern parken können. Der Zugang zum Gelände der Zeche auf der linken Seite in Fahrtrichtung ist gekennzeichnet. Auch hier sind schöne Häuser aus der Jahrhundertwende (1900) zu sehen....!




Zeche Osterfeld

Oberhausen - Zeche Osterfeld

Steigerhaus


Die Zeche Osterfeld war einst wie die Zeche Oberhausen als Hüttenzeche des Konzerns Gutehoffnungshütte (GHH) konzipiert worden und wurde zwischen 1873 und 1879 errichtet und entwickelte sich nicht nur zur führenden Zeche innerhalb des GHH-Bergbaus, sondern nahm auch im Ruhrgebiet stets eine Spitzenstellung ein. 1873 wurde durch die Zeche Oberhausen begonnen, einen dritten Schacht im Gebiet von Osterfeld abzuteufen, der aber durch einen Schwimmsandeinbruch zunichtegemacht wurde....

Weitere Informationen zur Zeche Osterfeld in Oberhausen finden Sie hier....!


Zeche Oberhausen

Oberhausen - Zeche Oberhausen

Ehemaliges Tor- und Markenhaus


Die Zeche Oberhausen war einst ein Steinkohlen-Bergwerk im Besitz der Gutehoffnungshütte. Diese war Eigentümerin umfangreicher Grubenfeldbesitzungen im Bereich der damals selbständigen Gemeinden Osterfeld und Sterkrade. An der Straße nach Frintrop (heute Stadtteil von Essen- damals gehörte Frintrop zum Bürgermeisteramt Borbeck bis zur Eingemeindung nach Essen im Jahre 1915) wurde 1856 mit dem Abteufen der ersten beiden Schächte mit den Namen "Königsberg 1" und "Königsberg 2" begonnen....

Weitere Informationen zur Zeche Oberhausen in Oberhausen finden Sie hier....!


Interessantes in Oberhausen



Quellennachweis:


1.: Die Informationen zur Geschichte des ehemaligen Klosters Sterkrade der Zisterienserinnen stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 20.08.2015!


Fotos aus Oberhausen-Sterkrade




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