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Ratingen - Poensgenpark

Ratingen - Poensgenpark

Kastanienallee




Poensgenpark

Ratingen - Poensgenpark

...ein Baum, an dem sehr viele "Schlipse" hängen...


Der Poensgenpark ist einer der bekanntesten Parks in Ratingen. Gelegentlich wird er auch nach seinem alten Namen benannt: Cromfordpark. An diesen alten Park erinnert heute nur noch die zum Herrenhaus führende Kastanienallee. Die Gartenanlage wurde einst als privater Park angelegt und ist erst seit 1977 als Volkspark öffentlich zugänglich. Der Poensgenpark ist Teil der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas und steht unter Denkmalschutz. Er befindet sich in einem der attraktivsten Wohnviertel der Stadt Ratingen.



Cromfordpark

Ratingen - Cromfordpark

Peter Brüning - Objektive Landschaft, Kartographisches Baumzeichen 1969/2006 - Museum Ratingen, Kunst- und Stadtgeschichte


Der Park ist ein Teil der Grünanlagen, die der Gründer der Spinnereifabrik Johann Gottfried Brügelmann, um 1790 unter Mitwirkung des damals noch jungen Gartenarchitekten Maximilian Friedrich Weyhe zeittypisch als Barockgarten anlegen ließ. Während an den alten Park nur noch die Wegachse zum Herrenhaus - die alte Kastanienallee - erinnert, ist der Cromfordpark, wie er sich heute mit seinen Rasenflächen und zum Teil seltenen Bäumen darstellt, erst um 1890 angelegt worden.




Umgestaltung 1906

Ratingen - Poensgenpark

...viele seltene Pflanzen und Bäume...


Aus Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, aus dem Orient und Indien hatte Brügelmann Bäume und Sträucher kommen lassen und stattete damit die Parkanlage aus. Zu den wertvollsten Pflanzen zählen zwei Kadsura- oder Judasbäume sowie eine sehr seltene Tränenkiefer aus dem Himalaja. Die Erben Brügelmanns ließen auf Teilflächen dieses Parks einen Landschaftspark im englischen Stil anlegen, mit großzügigen Rasenflächen und vielen exotischen Bäumen und Sträuchern, die hierfür aus der ganzen Welt importiert wurden. 1906 erwarb der Geheime Kommerzienrat Carl Rudolf Poensgen (1838–1921), damaliger Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer Röhren- und Eisenwalzwerke das Grundstück von seinem Schwiegersohn Moritz Brügelmann und ließ den Park 1907 vom Düsseldorfer Gartenarchitekten Reinhold Hoemann entwerfen und gestalten.

Grabstätte

Ratingen - Poensgenpark

Grabstätte der Familie Brügelmann


1914 wurde das Gelände nördlich der Anger um ein Waldstück ergänzt. Nach dem Tod Poensgens überschrieb sein Sohn Ernst Poensgen den Park der Thyssen AG als Rechtsnachfolgerin des Familienunternehmens unter der Bedingung, die weitere Parkpflege zu gewährleisten. In einer entlegenen Ecke nahe der Kalkbahn befindet sich zudem die Grabstätte der Familie Brügelmann, in der auch der letzte brügelmannsche Parkbesitzer ruht, Moritz Brügelmann. Die Thyssen AG verkaufte in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts den Park an die Vereinigten Stahlwerke in Düsseldorf.

Ratingen - Poensgenpark

...schöne Kastanienallee...


Seit 1977 ist der Poensgenpark öffentlich. 1995 wurde durch die Landschaftsarchitekten Rose und Gustav Wörner ein Parkpflegewerk-Gutachten erstellt, als dessen Konsequenz der Park 1997 unter Denkmalschutz gestellt und die Anhöhe des ehemaligen Landsitzes gartendenkmalpflegerisch als Rosen- und Staudengarten neu gestaltet wurde. Der Poensgenpark steht außerdem unter Landschaftsschutz. Er wurde 2005 als exzellenter Park in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.

Quellennachweis:


Die Informationen zum Poensgenpark in Ratingen basieren auf dem Artikel Poensgenpark (Stand vom 27.07.2008) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



Fotos Poensgenpark




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