Energiesparen im Ruhrgebiet

Energiekostenmessgerät
Energiekostenmessgerät Foto: Alexander Stein - Pixabay - Lizenz. s.u.





Energiesparen im Ruhrgebiet - Unternehmen kommen zum Zug

Für Privatverbraucher ist das Thema Energiesparen längst von Bedeutung, immer mehr Haushalte setzen darauf. Für Unternehmen im Ruhrgebiet ist das Thema aber ebenso wichtig, insbesondere im Hinblick darauf, dass in der Region ein Modellgebiet für Wasserstoffverwendung entstehen soll. Aber welche Möglichkeiten haben Betriebe und was können Verbraucher machen.







Glühbirne
Glühbirne Foto: Alexa - Pixabay - Lizenz: s.u.


Öffentliche Gebäude mit nachhaltigen Lichtquellen ausstatten

In Bürogebäuden brennt von früh bis spät das Licht. Umso wichtiger ist es, bei geringem Energiebedarf auf hohe Effizienz zu setzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Leuchtstoffröhre, die intensive Helligkeit spendet und dabei weniger Energie verbraucht als Glühlampen. Ersparnisse von bis zu 35 % sind möglich und das macht sich vor allem in großen Unternehmen und in der Produktion bemerkbar. Die Umrüstung ist zwar zunächst kostenintensiv, langfristig amortisieren sich die Ausgaben aber schnell.



Auf mehr Energieeffizienz setzen

In NRW wird rund ein Viertel des Stroms produziert, der in Deutschland gebraucht wird. Das Bundesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kilowattstunde um Kilowattstunde einzusparen. Eine Möglichkeit hierfür bietet die gezielte Auswahl von energieeffizienten Produkten. Das trifft auf Unternehmen zu, aber auch auf Haushalte. Schon der Austausch des Kühlschranks mit einer schlechten Energieeffizienz kann zu Ersparnissen in zweistelliger Höhe pro Jahr führen. Wichtig ist auch, dass die Effizienz einen Einfluss auf den Energieverbrauch hat und damit auf die Umweltbilanz. Je weniger Strom verbraucht wird, desto geringer ist die Nachfrage nach fossilen Energieträgern.


Solaranlage
Solaranlage Foto: Solarimo - Pixabay - Lizenz: s.u.


Auf Ökostrom setzen und nachhaltige Energie gewinnen

Etwa 23,3 % der gesamtdeutschen Energie stammt aus Photovoltaik, Tendenz steigend. Gefragt sind Privathaushalte, die mit einem Balkonkraftwerk beispielsweise dazu beitragen können, ihren Energiebedarf zu reduzieren. Ganz besonders entscheidend ist jedoch auch das Unternehmertum, denn hier ist der Stromverbrauch natürlich bedeutend höher. IT-Firmen mit großen Serveranlagen und zahlreichen Endgeräten bei Mitarbeitern verbrauchen im Monat so viel Strom, wie Haushalte in einem ganzen Jahr. Durch den zunehmenden Wechsel zu Photovoltaik lässt sich ein Teil dieses Energiebedarfs in Eigenregie produzieren. Davon profitiert die Umwelt, aber auch das Konto des Unternehmens.



Mut zur Innovation ist wichtig

Geht es um die eigene Gesundheit, ist es zum Trend geworden neue Dinge zu wagen und mehr auf Natur zu setzen. Ein Beispiel, das auch bei der Energieversorgung Schule machen muss. Die Weichen dafür sind gestellt, denn das Ruhrgebiet soll landesweit zu einer Modellregion für Wasserstoff werden. Das Land NRW wurde aufgefordert, die Pläne von Großkonzernen wie BP Europa, RWE und Thyssenkrupp zu unterstützen.

Das Ruhrgebiet scheint aus Sicht der Konzerne perfekt dafür geeignet, da es eine dichte Gasinfrastruktur gibt. Hier ist es problemlos möglich, auf Wasserstoff anstelle von Gas umzustellen und den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu minimieren. Macht das Ruhrgebiet mit seinem Beispiel Schule, werden andere Bundesländer in Deutschland nachziehen.


Fazit:


Es kommt auf Unternehmen und Privatpersonen an

Es ist an der Zeit für die Energiewende und dessen ist man sich in NRW bewusst. In kaum einem anderen Bundesland wird so viel Energie generiert, aber auch verbraucht. Nur in Zusammenarbeit kann es Unternehmen und Privatpersonen gelingen, stärker auf erneuerbare Quellen zu setzen.


Quelleninformation:


Bild Energiekostenmessgerät von Alexander Stein auf Pixabay

Bild Glühbirne von Alexa auf Pixabay

Bild Solaranlage von Solarimo auf Pixabay