Wärmepumpen für den Pool

Wärmepumpe
Wärmepumpe Foto: Pixabay - Autor: HarmvdB - Lizenz: s.u.



Wärmepumpen für den Pool

Schwimmbecken
Schwimmbecken Foto: Pixabay - Autor: moerschy - Lizenz: s.u.



Wärmepumpen für den Pool:

Die effiziente Art der Poolheizung

Wer einen eigenen Pool besitzt, kann sich vor allem während der heißen Sommermonate glücklich schätzen. Die meisten Poolbesitzer wollen die teure Anschaffung jedoch nicht nur einige Wochen im Sommer nutzen, sondern die Badezeit möglichst lange ausdehnen. Das gelingt mit einer Poolheizung, die auch im Frühjahr und Spätherbst für angenehme Wassertemperaturen sorgt. Eine interessante Alternative zur klassischen Stromheizung sind spezielle Pool-Wärmepumpen.





Wie funktioniert eine Wärmepumpe als Poolheizung?

Essen-Heisingen
Essen-Heisingen Promenadenweg am Baldeneysee im Bereich von Heisingen


Wem der Baldeneysee im Essener Süden zu weit als Badeausflugsziel ist, der hat mit einem eigenen Pool eine echte Alternative. Damit die Wassertemperatur aber auch im Frühjahr und Herbst angenehm ist, geht kein Weg an einer Heizung umher. Pool-Wärmepumpen sind eine Option. Die Technik ist besonders energieeffizient und damit eine günstige Option, um den eigenen Pool zu beheizen.

Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist prinzipiell schnell erklärt. Das Konzept basiert auf einem Kühlmittel, das zwischen verschiedenen Druckzuständen wechselt. Durch den Wechsel zwischen Gas- und Flüssigform nimmt das Medium Wärmeenergie auf und gibt es an anderer Stelle wieder ab. Dementsprechend existiert ein Kreislauf zwischen zwei Punkten. In Wärmepumpen für Pools sind dies der Verdampfer im Gerät sowie ein Wärmetauscher, der sich im Pool befindet. Ein Kompressor ist dafür zuständig, das Kältemittel zu verdichten. Dadurch kommt die eigentliche Wärmeenergie, die das Wasser im Pool erwärmt, aus der Umgebung. Nur der Kompressor benötigt also Strom. Dadurch erzeugen Pool-Wärmepumpen aus einer Kilowattstunde Strom bis zu fünf Kilowattstunden Wärmeenergie.


Außenpool
Außenpool Impressionen - Foto: Pixabay - Autor: Hans - Lizenz: s.u.


Lohnt sich die Investition in eine Wärmepumpe für den Pool?

Eine einfache Rechnung zeigt schnell, wie viel Geld sich mit einer Wärmepumpe als Heizung für den Pool sparen lässt. Durch die Effizienz der Wärmepumpentechnik kostet eine Kilowattstunde Wärmeenergie um die sieben Cent, während bei einer klassischen Elektroheizung mit etwa 35 Cent pro Kilowattstunde kalkuliert werden muss. Für einen Pool mit einem Fassungsvermögen von 48 Kubikmetern wird mit einem jährlichen Energieverbrauch von rund 8.500 Kilowattstunden gerechnet, wenn die Heizung zwischen Mai und September in Betrieb ist. Das würde Stromkosten von 2.975 Euro mit einer Stromheizung und nur 595 Euro mit einer Pool-Wärmepumpe bedeuten. Das exakte Sparpotenzial der Pool-Wärmepumpe hängt von der Größe des Pools, der Dauer der Beheizung sowie der eingestellten Temperatur ab.



Pool-Wärmepumpen gibt es bereits ab etwa 600 Euro, zum Beispiel hier https://www.poolmegastore.de/poolheizung/pool-waermepumpen/ online. Damit zeigt sich, dass sich eine Anschaffung oftmals schon im ersten Jahr rechnet. Das gilt besonders für größere Pools und wenn die Heizung schon früh im Jahr läuft sowie bis spät in den Herbst betrieben wird. Zudem gibt es die Pool-Wärmepumpe in zahlreichen Leistungsklassen. So lässt sich das passende Modell zum eigenen Pool wählen.

Die Modelle decken Poolgrößen von zehn bis 130 Kubikmeter Wasserinhalt ab.


Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlage Foto: Pixabay - Autor: Jeyaratnam Caniceus - Lizenz: s.u.


Die eigene Pool-Wärmepumpe noch effizienter betreiben –

mit einer Photovoltaikanlage

Ob Wärmepumpe, Solarkollektor oder Elektroheizung – alle Poolheizungen benötigen für den Betrieb Elektrizität. Dadurch entsteht auch ein großer Teil der jährlichen Kosten. Wer hingegen eine PV-Anlage besitzt, der kann den eigenen, günstigen Solarstrom nutzen.

Eine Zeitschaltuhr sorgt dafür, dass die Poolheizung nur am Tag läuft, wenn eigener Solarstrom zur Verfügung steht. inzwischen gibt es sogar smarte Lösungen, die die Heizung entsprechend der aktuellen Stromproduktion steuern. Die jährlichen Stromkosten eines Pools liegen schnell zwischen 800 und 2.400 Euro. Eine eigene PV-Anlage kann hingegen einen Großteil des Strombedarfs des Pools decken.



Eine PV-Anlage liefert natürlich nicht nur Strom für die Poolheizung. Die Solarenergie steht überall im Haus zur Verfügung und senkt damit ganz allgemein die laufenden Stromkosten. Poolbesitzer sollten aus diesem Grund nicht nur über die Investition in eine Wärmepumpe nachdenken, sondern auch eine PV-Anlage in Betracht ziehen. Bei so niedrigen laufenden Kosten des eigenen Pools lässt sich dann auch ganz entspannt die Seele baumeln lassen.

So macht die Badesaison umso mehr Spaß!


Quellenhinweis:



Bild Wärmepumpe von HarmvdB auf Pixabay

Bild Schwimmbad von moerschy auf Pixabay

Bild Außenpool von Hans auf Pixabay

Bild Photovoltaikanlage von Jeyaratnam Caniceus auf Pixabay