Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Planetarium - Deutschlands bekannteste Sternwarte



Überblick

Bochum - Grumme
Bochum - Grumme RuhrCongress, Stadionring 20 in Bochum - Foto: Wikipedia - Autor: Frank Vincentz - Lizenz: s.u.



Bochum und das Ruhrgebiet waren erfolgreich unter dem Titel RUHR.2010 im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas. Im Vorfeld fand am 12. Dezember 2009 in der Bochumer Jahrhunderthalle, umrahmt von einem europäischen Filmfest, die 22. Preisverleihung des Europäischen Filmpreises – des so genannten „europäischen Oscars“ – statt. Bochum verfügt über mehr als 20 Theaterspielstätten (Constantin Musik Theater, Der Zauberkasten, Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst, Figurentheater-Kolleg, Freilichtbühne Wattenscheid, Jahrhunderthalle, Musisches Zentrum der Ruhr-Universität Bochum, Prinzregenttheater, Rottstraße 5 Theater, Stadtteilladen Regenbogen, RuhrCongress Bochum, Schauspielhaus Bochum, Stadthalle Wattenscheid, Starlight Express, Kulturhaus Thealozzi, Theater der Gezeiten, Theater Thespis, Theater Total, Varieté Et cetera, Volksbühne im Saalbau Spitz, Waldbühne Höntrop, Zeitmaultheater).




Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Rathaus


Weiterhin beherbergt die Stadt Bochum über zwölf Museen: Bauernhausmuseum bei Haus Kemnade, Deutsches Bergbaumuseum, Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Haus Kemnade mit Instrumentensammlung Grumbt, der Ostasiensammlung Ehrich und der Spardosen Sammlung der Sparkasse Bochum, Heimatmuseum Helfs Hof, Kunstsammlungen und Antikenmuseum der Ruhr-Universität, Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum, Museum Bochum – Kunstsammlung, Stadtarchiv Bochum mit eigenen und wechselnden Ausstellungen, Situation Kunst (mit Museum unter Tage), Telefonmuseum, Zeche Hannover (mit Zeche Knirps), Brauereimuseum Fiege, Heimatmuseum Eppendorf.




Pauluskirche

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Pauluskirche


Protestanten und Katholiken hatten sich nach der Reformation zunächst lange und nicht immer einvernehmlich die einzige Kirche Bochums, die heutige katholische Propsteikirche, geteilt. 1655 begann die lutherische Gemeinde mit dem Bau eines eigenen Gotteshauses. Das als Renaissance-Saalbau mit Holzgewölbe errichtete Kirchengebäude wurde zwischen 1655 - 1659 errichtet. Ab 1787 begannen umfangreiche Renovierungsarbeiten, weil das Gebäude mittlerweile bereits baufällig war. 1879 erfolgte die Umbenennung der „lutherischen Kirche“ in Pauluskirche.....

Weitere Informationen zur Pauluskirche in Bochum im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Propsteikirche St. Peter und Paul - Portal

Propsteikirche St. Peter und Paul

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Propsteikirche St. Peter und Paul - Innenansicht


Die Propsteikirche St. Peter und Paul ist die älteste Kirche Bochums. Bereits zwischen 785 und 800 wurde von Kaiser Karl dem Großen auf dem Gelände ein Reichshof angelegt. Nach dem großen Stadtbrand von 1517 wurde die Kirche als gotische Hallenkirche wieder aufgebaut und seitdem mehrfach umgebaut und renoviert. Im Innern der Propsteikirche sind zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zu sehen. Hervorzuheben sind der romanische Taufstein aus der Zeit um 1175, der Reliquienschrein der Heiligen Perpetua und ihrer Sklavin Felicitas sowie der Hochaltar mit seiner Christusfigur aus dem Jahr 1352. St. Peter und Paul ist seit 1888 Propsteikirche.


Kemnader See

Bochum - Kemnader See
Bochum - Kemnader See Blick auf die Nordseite des Kemnader See


Dieser Stausee an der Ruhr dient vorwiegend der Wasserwirtschaft und der Naherholung. Um den See befinden sich zahlreiche Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten. Das Freizeitbad Heveney, das StrandDeck Kemnade, eine Beachvolleyballhalle, ein Golfplatz und ein Segelhafen liegen am Beginn des Sees. Eine 12 km langer Skaterrundkurs um den See wurde 2014 offiziell eröffnet. Vereine nutzen den See zum Fischen, sie geben auch Gastkarten heraus. Der Fischbestand reicht von Aal über Brassen, Karpfen, Rotaugen bis zu Zander. Auf dem See und der Ruhr verkehren die Fahrgastschiffe MS Kemnade und MS Schwalbe II. Sehenswert ist außerdem in der Nähe des Stauwehrs die Wasserburg Haus Kemnade im Stil der Renaissance und des Barocks. Hier gibt es neben einen alten Bauernhaus mit historischen Exponaten in der Wasserburg drei Sammlungen zu besichtigen: Musikinstrumentensammlung Grumbt, Ostasienausstellung Ehrich und die Spardosensammlung der Sparkasse Bochum.

Weitere Informationen zum Kemnader See im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Zisterzienserkloster + Wallfahrtskirche St. Marien

Bochum - Stiepel
Bochum - Stiepel Zisterzienserkloster Stiepel


Zu den ältesten Gründungen des Ruhrgebietes gehört die Kirchengemeinde im Stadtteil Stiepel (885 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt) mit ihrem weithin bekannten und einzigen Marien-Wallfahrtsort des Bistums Essen. Stiepel entwickelte sich zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort, der 1294 durch ein Dekret des Papstes Bonifaz VIII. (1235 - 1303) bestätigt wurde. Auf der Strecke von Weitmar Richtung Hattingen bietet sich dem Auge am Ortseingang von Stiepel zur Rechten die Klosteranlage der Zisterzienser dar. In ihrem Zentrum erhebt sich die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter von Stiepel“. Die Kirche wird von den Klosterbauten, einem Pilgerzentrum, dem „Klosterhof“, einem zur Wallfahrt eingerichteten Restaurant und..... [1]

Weitere Informationen zum Zisterzienserkloster und der Wallfahrtskirche im Bochumer Stadtteil Stiepel im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Eisenbahnmuseum Bochum

Bochum - Dahlhausen
Bochum - Dahlhausen Eisenbahnmuseum Bochum


Das Eisenbahnmuseum liegt auf dem Gelände des ehemaligen Eisenbahn-Betriebswerkes Bochum-Dahlhausen. Die Anlage wurde 1916 – 1918 errichtet. Da Ende der 1960er Jahre die Kohleförderung im südlichen Ruhrgebiet unrentabel wurde und die Zechen schlossen, somit auch der Bahnbetrieb in diesem Bereich zurückging, wurde das Betriebswerk überflüssig. Es wurde am 1. August 1969 als selbständige Dienststelle geschlossen und teilweise zurückgebaut. Die Güterwagenausbesserung wurde 1982 eingestellt. Die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte e. V. konnte die Anlagen ab dem Jahr 1968 schrittweise wieder in den Betriebszustand zurückversetzen und das Museum in der heutigen Form aufbauen.


Stiepeler Dorfkirche

Bochum - Stiepel
Bochum - Stiepel Stiepeler Dorfkirche - Südseite


Eine der Hauptsehenswürdigkeiten im Dorf Stiepel ist die alte Dorfkirche, deren Ursprünge bis auf den Beginn des 11. Jahrhunderts zurückgehen. Die Stiepeler Dorfkirche ist ein Baudenkmal von unschätzbarem Wert. Die im romanischen Baustil errichtete Stiepeler Dorfkirche in Bochum ist ein Kulturdenkmal an der Ruhr. Im Kircheninneren sind wertvolle Wand- und Deckenmalereien aus dem 12. und 16. Jahrhundert erhalten. Um die Dorfkirche herum befindet sich ein historischer Kirchhof mit alten Grabsteinen und einem romanischen Eingangstor. Bereits im Jahre 1988 wurde die Stiepeler Dorfkirche zusammen mit....

Weitere Informationen zur Stiepeler Dorfkirche im Bochumer Stadtteil Stiepel im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Haus Weitmar

Bochum - Weitmar
Bochum - Weitmar Tor zum Schlosspark von Haus Weitmar


Hinter der imposanten Toreinfahrt, versteckt unter alten Bäumen des Schlossparks Weitmar, liegen die Ruinen des Schlosses und der Sylvesterkapelle. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gestalteten die Besitzer von Haus Weitmar die Gartenanlagen zu einem Landschaftspark um. Dominierendes Element ist die alte Hauptwegeachse, die direkt vor dem Haus in einem Platz mit Springbrunnen endete. Jahrhunderte alte Bäume, Naturdenkmale mit bizarren Kronen, laden zu einem beschaulichen Spaziergang durch den Park ein. Zusammen mit den Ruinen des Hauses Weitmar erleben die Besucher einen Hauch vergangener adeliger Lebensgewohnheiten.....

Weitere Informationen zum Haus Weitmar im Bochumer Stadtteil Weitmar im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Jüdische Synagoge

Jüdisches Leben in Bochum

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Bochumer Synagoge


Im Jahr 2021 feiern wir in Deutschland ein Jubiläum: Seit dem Jahr 321 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Wieso weiß man dies so genau? Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen. Jüdisches Leben in Bochum lässt sich ab dem 17. Jahrhundert nachweisen. Die Stadt ist heute Sitz der jüdischen Einheitsgemeinde Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Am 9. November 1938, in der sogenannten Reichspogromnacht, kam es auch in Bochum zu Ausschreitungen gegen die jüdischen Mitbürger; die Synagoge wurde in Brand gesteckt. Zuvor lag die Bochumer Synagoge in der Nähe des heutigen Dr.-Ruer-Platz. Die Zahl jüdischer Bürger in Bochum sank von über 1352 Mitgliedern im Jahr 1932 durch die Nazizeit auf 33 Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.


Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Jüdisches Gemeindezentrum


Am 14. November 2005 wurde im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, der Grundstein für die Neue Synagoge Bochum der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen an der Castroper Straße neben dem Zeiss Planetarium Bochum gelegt. In den offiziellen Grundstein legte Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz neben einer aktuellen Tageszeitung einen silbernen Stadtbarren als Erinnerung an den Tag. Die Einweihung der Synagoge erfolgte am 16. Dezember 2007. Im Jahr 2014 zählte die Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen 1065 Mitglieder. Die meisten sind aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion zugewandert. [1]


Altes Brauhaus Rietkötter

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Altes Brauhaus Rietkötter


Bei einem Spaziergang durch die Bochumer Innenstadt kommt man unweigerlich am Alten Brauhaus Rietkötter vorbei. Das frühere Brauhaus ist das älteste erhaltene Wohngebäude der Innenstadt Bochums. Es handelt sich um ein Fachwerkhaus, das vermutlich nach dem Bochumer Stadtbrand im Jahre 1581 erbaut wurde. Urkundlich belegt ist, dass schon 1645 an dieser Stätte Bier gebraut wurde. Im 17. Jahrhundert soll darin die Pfarrer-Familie Ostermann gelebt haben, aus der Heinrich Johann Friedrich Ostermann (1686 – 1747), ein russischer Vizekanzler, hervorging. Zum Schutz gegen Feuersbrünste wurde das alte Fachwerkhaus im Jahre 1777 verputzt.


Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Altes Brauhaus Rietkötter


Das Haus überstand im Zweiten Weltkrieg die 150 Bombenangriffe auf Bochum. Lediglich die angebaute Brauerei aus dem 19. Jahrhundert wurde im Jahre 1943 ein Opfer der Bomben. Neben den Luftangriffen sind viele Bochumer Fachwerkhäuser auch der Innenstadtsanierung zum Opfer gefallen (1930er Jahre Grabenstraße, 1980er Jahre Gerberviertel). Somit gehört dieses Haus, in dem auch der letzte Bochumer Kuhhirte Fritz Kortebusch oft seinen Klaren getrunken haben soll, zu den wenigen Gebäuden, die an das ehemalige Ackerbürgerstädtchen am Hellweg erinnern. Die Stadt Bochum nahm es 1986 in die Denkmalliste auf. [2]

Weitere Informationen zum Brauhaus Rietkötter in Bochum finden Sie hier....!


Restaurant Mutter Wittig

Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Restaurant Mutter Wittig


Ein traditionsreiches Haus ist das Restaurant Mutter Wittig in Bochum. Generationen von Bochumern waren hier zu Gast und schätzten die gute Küche und am Nachmittag Kaffee und Kuchen. Seit über 100 Jahren besteht diese Einrichtung und bereichert das Stadtleben in der Ruhrgebietsstadt. Den Zweiten Weltkrieg hat das Gebäude mit Glück relativ unbeschadet überstanden und konnte bereits 1945 wieder eröffnen. Über viele Jahre haben zwei Familien den Betrieb geführt, umgestaltet, erneuert und erfolgreich geleitet. Anfang Oktober 2021 wurde bekannt, dass ein Bochumer Investor das Lokal übernommen hat.


Bochum - Innenstadt
Bochum - Innenstadt Restaurant Mutter Wittig - schöne Fassade


1870 bis 1872 wurde das Gebäude errichtet für Bäckermeister Fritz Weusthoff. 1916 - mitten im Ersten Weltkrieg - übernahm dann Frau Emma Wittig das Gasthaus mit dem Namen „Restauration zur Altstadt“. 1936 - nach dem Tod von Emma Wittig - erhielt das Gasthaus ihren Namen- Mutter Wittig. 1945 erfolgte eine provisorische Neueröffnung nach Kriegsschäden. 1954, 1957 und 1978 wurde das Gebäude erweitert und umgebaut. Vor dem Haus befindet sich ein Biergarten, wo man im Sommer sehr schön sitzen kann. Mutter Wittig ist ein „Muss“ für jeden Besucher der Ruhrstadt.

Adresse:

Restaurant Mutter Wittig


Bongardstr. 35,
44787 Bochum

Telefon: 0234/12141

Fax: 0234/683301

E-Mail: mutterwittig@t-online.de

Internet:www.mutterwittig.de


Herne

Herne
Herne Evangelische Kreuzkirche


Herne ist eine Großstadt und liegt mitten im Ruhrgebiet. Die Stadt zählt etwa 161 000 Einwohner und gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Herne ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Harrani ist der ursprüngliche Name der Stadt und wird erstmals um 880 im Steuerregister der Benediktinerabtei Werden erwähnt. Die Stadt in ihren heutigen Grenzen ist das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen, durch die umliegende Gemeinden, darunter die ehemalige Großstadt Wanne-Eickel, nach Herne eingegliedert bzw. mit dieser Stadt zusammengelegt....

Weitere Informationen zur Stadt Herne im Ruhrgebiet finden Sie hier....!


Quellenangabe:

Wappen von Bochum
Wappen von Bochum Bildquelle: Wikipedia (gemeinfrei)


1.: Die Informationen zur Geschichte von Bochum basieren auf dem Artikel Bochum (Stand vom 31.07.2021) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [27 KB] für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

2.: Die Informationen zum Alten Brauhaus Rietkötter stammen aus der Wikipedia, zuletzt abgerufen am 01.11.2021!

Das Foto "RuhrCongress, Stadionring 20 in Bochum - Autor: Frank Vincentz" stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und ist lizenziert unter der Creative Commons-Lizenz „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported [24 KB] .


Fotos Stadt Bochum



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